Posts by MiniSlot

    Mein neuer Drucker: Ein Eigenbau nach dem Vorbild eines HyperCube Evolution. Darum folgt ein kleiner Baubericht dazu ;)

    Nachdem sich die Probleme mit dem A6 immer mehr häuften wurde das HyperCube Projekt wieder aktiviert und vorgezogen.


    Eckdaten:

    Druckertyp: Filament

    Bauart: CoreXY / HyperCube

    MainBoard: DuetWiFi2

    Betriebsspannung 24V

    Heizbett 220V

    Bauraum 315x315x290mm (Höhe war auch erst mit 315mm geplant)


    Vorteil der CoreXY Bauart ist das das Heizbett sich nur in der Z-Achse bewegt. Der Kopf bewegt sich in X- und Y-Richtung. Damit bleibt das Druckobjekt unbewegt und bei Teilen die in die Höhe bauen stehe diese Stabiler als wenn sie sich zusammen mit dem Heizbett auf der Y-Achse bewegen müssten, was wiederum höhere Geschwindigkeiten erlaubt.


    Für die mir gemachten Vorgaben musste ich allerdings Platz schaffen. Der alte Schrank war seiner Zeit für einen Laserdrucker gebaut, in den der A6 später nach ein paar Anpassungen einzog.

    Also musste zuerst der zukünftige Stellplatz gebaut werden. Da dieser zwischen zwei Schreibtischen liegt war die Breite mit 60cm Außenmaß Fix

    Unter dem 3D-Printer musste wieder ein Laserdrucker sein Platz finden. In der Höhe und Tiefe sollte er nicht so groß werden das der Schreibtisch auf der rechten Seite nicht ständig im Dunkeln liegt. (Ist nur Teilweise gelungen, dafür hat meine Frau aber zusätzlich eine Lampe bekommen ^^ ).

    Somit ist der reine Stellplatz für den Drucker nur 540x580x590 den ich auch komplett mit allen Teilen ausgenutzt habe.

    Der Schrank selbst ist soweit hermetisch abgeschlossen und besitzt nach hinten heraus vier 80mm Bohrungen für Be- und Entlüftung in die Später ein paar Filter hinein sollen (für den geplanten Druck mit ABS oder ähnlich gearteten Filamenten).


    Nun Weiter mit dem Drucker selbst:

    Die Funktionsweise eines CoreXY lässt sich leicht Recherchieren, darum gehe ich darauf nicht ein.

    Rahmenaufbau besteht aus 30x30mm Aluprofilen.

    Die Y-Achse als auch X-Achse sind auf Linearschienen gelagert und Z-Achse mit vier 8mm Achsen in (Linear)Kugellagern. Die Z-Achse wird von zwei Steppern gehalten die je eine TR2 Spindel antreiben. Erst waren Kugelumlaufspindeln angedacht, die aber eine zu geringe Hemmung haben was bedeuten würde das im abgeschalteten Zustand das Heizbett sich senken würde.

    Das Heizbett liegt auf einem Rahmen von 20x20mm AluProfilen auf dem eine 4mm Dibond-Platte liegt, welche das eigentliche Heizbett trägt.

    Das Heizbett selbst ist eine 6mm starke 315x315mm feingefräste Alugußplatte, unter der eine 750W/220V Silikonheizmatte klebt.

    Alles wird von einem 32Bit Duet2Wifi gesteuert, welches von einem 24V/6A Meanwell-Netzteil gespeist wird.

    Da das Heizbett ein 220V Typ und der Schrank aus Holz ist habe ich besondere Vorkehrungen getroffen (auch wenn dies ggf Übertrieben ist):

    Das Heizbett wir allpolig mit SSR-Relais angesteuert, so das im abgeschalteten Zustand keine Netzspannung auf der Aluplatte liegen kann. Weiter ist die ganze Versorgung (im Schrank) über ein Schütz (via Taster mit/in Selbsthaltung verkabelt) geschaltet das nach Abschaltung den ganzen Druckerraum auch allpolig trennt. Als weitere Sicherheitsmaßnahme kommt in den Schrank noch im weiteren Verlauf eine Temperaturüberwachung welche bei Überschreitung einer (noch zu bestimmenden) Maximaltemperatur (60°C?) im Druckraum das Schütz und so die Versorgung trennt. Somit dürfte ein ThermalRunaway (sollte das Board oder die SSRs versagen) ebenfalls abgedeckt sein. Ein Rauchmelder wird obligatorisch ebenfalls noch folgen.


    Der Drucker steht nunin seiner Rohfassung betriebsbereit, auch wenn einiges noch nicht Final ist (wie die Verakbelung zum Druckkopf).

    Weiter sind noch einige Updates erforderlich, da der A6 zuletzt nur noch mit PLA einigermaßen zurecht kam.

    Einige der Teile sind noch gegen PETG zu ersetzen und bei der Konstruktion haben sich noch ein paar Verbesserungsmöglichkeiten ergeben.


    Eine Beleuchtung und eine Kamera zur Überwachung des Fortschritt wird noch folgen


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    Lies dich ein wenig im Forum ein.

    Viele rüsten ihre Bahnen mit Komponenten aus den der "großen" D132/124 Technik um, welche auch mehr Funktionen bietet.

    Es gibt diverse Hersteller von Fahrzeugdecodern die kleiner sind als die originalen D132 Decodern.

    Im Endeffekt ist aber dann alles mit Bastelarbeit verbunden.

    Einzig die Weichen bleiben dann nur noch übrig, die man von der D143 benötigt (und kompatibel mit der D132/124 Technik sind), welche aber zumindest im Katalog bisher noch als erhältlich gelistet sind.

    Mein Urlaub beginnt erst und die Arbeit liegt Bereit:

    Auch nicht wirklich was zum Slotten, wird aber in Zukunft unter anderem seinen Teil dazu Beitragen:

    Projekt 3D-Drucker Eigenbau

    2021-08-02 - Alugelumpe.jpg 2021-08-06 - Carbonträger.jpg

    Dazu sind die letzten fehlenden Teile die Tage eingetroffen.

    Der Rest der Elektronik und weitere Bauteile wie Heizbett Plexiplatten u.v.m schlummert bereits sicher verwahrt auf seine Verarbeitung.

    Morgen das Holz für den neuen Druckerschrank abholen und dann kann es kommende Woche nach langer Planung losgehen ;)

    Polarität

    Einem mechanischem Regler mit Widerstand ist es egal, ob er den + oder - Pol regelt. Elektronische Regler (Transistor- oder Diodenregler) hingegen funktionieren in der Regel nur an der Leitung, für die sie konzipiert wurden. Einige wenige elektronische Regler, wie z. B. ACD, sind positiv und negativ umschaltbar. Regler mit dem Zusatz "positive Polarität" müssen daher auch zwangsweise am + Pol angeschlossen werden. Am - Pol wurde es mit eingestecktem Bremskabel zu einem Dauerkurzschluß kommen. Entweder ist danach Ihr Regler oder Ihr Netzteil hinüber. Professionellen Clubbahnen sind in Deutlschland normalerweise positiv geregelt (deutsche Belegung = schwarz, rot, gelb). Im Ausland hingegen ist die negative Regelung (Parma Belegung = schwarz, rot, weiß) üblich. Grundpackungen von Ninco, Carrera, Scalextric usw. sind aber leider am - Pol geregelt. Ihr Regler muss zu Ihrer Polarität passen. Wird er an falscher Polarität angeschlossen, kann das blitzschnell das Ende Ihres Reglers sein.


    Wenn Sie mit Ihrem Regler an verschiedenen Bahnen fahren wollen, dann sollten Sie einen Regler mit umschaltbarer Polarität, wie z. B. ACD wählen. Die sind zwar ein paar Euro teurer, funktionieren dafür aber auch an allen Bahnen.

    Da dein Regler ein Eigenbau darstellt der noch nicht fertig ist fände ich es persönlich besser ihm einen eigenen Thread zu gönnen wo man auch den weiteren Fortschritt verfolgen könnte.


    Das der Regler kurz vor Volllast heiß wird sollte eigentlich nicht sein, da der großteil der Dioden nicht verwendet würde und die Dioden recht "dick" aussehen (Was sind das für Typen.

    Hattest du mal den Strom gemessen ob da nicht noch was anderes mitgespielt hat?


    Um bei den Regler-Vorstellungen zu bleiben, mein Reglerumbau für C-Digital-Systeme als Austausch in DS-Analog-Reglern.

    DS-3 kopf.jpg

    Aktuelle Platine der Version 4 sieht allein so aus:

    Version_4.jpg

    "Diesen Beitrag hatte ich im Freeslotter-Forum verfasst, gilt aber auch gleichfalls für das D143-System. Die RedBox kann man in diesem Fall mit der ControlUnit gleichsetzen, auch wenn sie sich von Aufbau unterscheiden.!


    Es taucht ja immer wieder mal auf und ich versuche mal hier verständlich und vereinfacht zu erklären warum dieser Spannungsunterschied bei Messungen mit einfachen Messgeräten zustande kommt.


    Ein hartnäckiges Gerücht das sich hält ist, das die ControlUnit (CU) Spannung "verbrauchen" würde und darum würde man weniger Spannung auf der Bahn messen als am Trafo/Netzteil.

    Das ist und bleibt Blödsinn der sich festgesetzt hat und aus Unkenntnis des Digitalsystem stammt!

    Es ist für den Laien nicht einfach ersichtlich, bleibt aber faktisch falsch.


    Die CU selbst "verbraucht" (fast) gar nichts.

    Circa 0,4V-0,7V fallen an der Eingangsschutzdiode ab, welche die CU und die dahinter liegenden Komponenten gegen Verpolung schützt.

    Dieser Spannungsabfall ist technisch durch die Diode bedingt und nicht vermeidbar.

    Danach folgt nur noch der Transistor mit dem die Elektronik der CU das Datenprotokoll in die Bahnspannung einspeist. Das geschieht durch kurzzeitiges getaktetes Abschalten der Spannung.

    Wie das Datenprotokoll aussieht und aufgebaut ist kann man auf der Seite von Slotbär nachlesen.

    Ein normales Multimeter kann das Datenprotokoll nicht von der Bahnspannung trennen und mittelt den Wert oder vereinfacht gesagt zieht es das Datensignal von der Eingangsspannung ab!


    In ganz grober Betrachtung könnte man das Datenprotokoll mit einem PWM-Signal vergleichen.

    Beispiel:

    Bei einem PWM Signal vom 50% ist ein Takt (z.B. 2Millisekunden) in der einen Hälfte seiner Zeit (1ms) eingeschaltet ist und in der anderen ausgeschaltet.

    Dies Bedeutet vereinfacht das ein Multimeter bei einer Spannung 10V die mit 50% getaktet ist nur 5V anzeigen wird, da es den Mittelwert aus 50% 10V und 50% 0V über die Zeit bildet.

    Ein Oszilloskop gibt da ein genaueres Bild, denn es bildet den Verlauf von Spannungen über die Zeit ab.

    Dort könnte man dann sehen das die Eingangsspannung gleich der Ausgangsspannung ist, mit dem Unterschied das die Ausgangsspannung eben durch das Datensignal immer wieder ganz kurz abgeschaltet wird (ein Datenbit hat ca 50µs)


    Beispielmessung (an zum Zeitpunkt der Erstellung des Beitrages vorliegenden Komponenten):

    1. Ausgangsspannung Trafo = Eingangsspannung an der CU = 14,89V

    2. Spannungsmessung nach Schutzdiode in der CU =14,64V

    3. Ausgangsspannung an der CU = Bahnspannung = 13,73V (ohne weitere Komponenten)


    Im Allgemeinen geht man dann jedoch von der gemessenen Ausgangsspannung an der CU aus (und nicht von der Netzteilspannung), da man eher ein Multimeter als ein Oszilloskop zur Hand hat. Mit steigender Entfernung vom Einspeiseort (CU) durch die Übergangswiderstände der Bahnteile und der "Grundlast" (von verbauten Komponenten in der Bahn) verringert sich die Spannung jedoch wirklich (dort kommen dann Zusatzeinspeisungen zum Zuge).

    Generell ist das ohmsche Gesetz zu beachten (I=U/R).

    In der Regel hält man nur das Messgerät an die Stelle wo man das Problem vermutet ohne Last. Belastet man die Stelle mir einem Vollgas laufenden Fahrzeug (und bremst die Achse leicht) wird man feststellen das die Spannung stärker einbrechen wird und dies um so mehr je schlechter die Stelle Versorgt wird.


    Der Unterschied zwischen 1. und 2. ist Technisch nicht vermeidbar (s.o.)

    Der Unterschied zwischen 2. und 3. kommt durch das Datensignal zustande das das Multimeter "heraus mittelt".


    Ein Oszilloskop würde bei 1. und 2. das gleiche Anzeigen da dies eben durch die Diode bedingt ist.

    Bei 3. hingegen würde das Oszilloskop die gleiche Spannung wie bei 2. anzeigen, jedoch sähe man dort auf dem Bildschirm das Digitalprotokoll das aus kleinen "Abschaltungen" der Spannung besteht.

    Ein Multimeter zieht diese kurzen Unterbrechungen gemittelt von der Maximalspannung ab und daher kommt es zu einer geringeren Spannungsangabe.


    Es ist also Normal und keine Störung das man mit einem Multimeter eine geringere Spannung auf der Bahn gezeigt bekommt gegenüber der Spannung welche man am Netzteiles misst!

    kleines Update:

    Wie im Vorhergehenden Beitrag habe ich den Niet mit einer Feder gelagert, was den Kontakt spürbar verbessert ohne mehr "Last" auf den Arm auszuüben.


    Da ich mich z.Zt vorwiegend mit der Planung meines 3D-Drucker beschäftige und diesem der HoBa momentan vorziehe, hat mir das bei der Weichenplanung auch eine neue Sichtweise gegeben.

    Durch die Ablenkung mit dem anderen Projekt ist mir das bewusst geworden das ich das ganze Konstrukt erheblich vereinfachen kann.

    Der ganze Weichenaufbau ist eigentlich nach und nach gewachsen und wurde dadurch immer komplizierter.


    So habe ich kurzerhand die bisherigen Erkenntnisse zusammengefasst und neu gestartet ;)

    Wenn ich schon den Zungenbereich ausfräsen muss, warum dann nicht gleich durch die ganze Platte?

    Damit schlage ich gleich mehrere Fliegen mit einem Klappe ;)

    In diese Öffnung kann dann kann ich ein in der Plattendicke angepasstes Druckteil einsetzen auf dem die Zunge liegt, so das gleich ein Reibungsärmeres gleiten der Zunge gewährleistet wäre anstelle dem rauem aufgefrästem MDF.

    Durch das einsetzen des Halters als Block in diese Fräsöffnung fällt gleichzeitig das Problem mit der Ausrichtung des Halter und der Zunge weg.

    So reicht es die Befestigungslöcher im dem Halter etwas größer zu halten um ein Verlaufen beim setzen der Gewindebolzen ausgleichen zu können.

    Weiter benötige ich dadurch auch keine Bohrschablone mehr, was den ganzen Ablauf vereinfacht und Fehler, als auch geringere Abweichungen durch die (vorher) vielen Löcher bedeutet.

    So braucht es nur die Frässchablone und eine zweite um den abzweigenden Slot reproduzierbar erstellen zu können. (mit dem geplanten Drucker hoffe ich das ich diese dann in einem Teil zusammenfassen kann)

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    Was jetzt noch ist die Planung ansteht ist der Umlenkhebel und darauf die Anpassung des Abgriff für die elektrische Zungenumschaltung, sowie die Zeit finden die Teile alle auch wieder zu Drucken ;)

    Da es sich anscheinend Um eine GO!!! Plus handelt hab ich mal in den entsprechenden Bereich verschoben.


    Wie photomanHH geschrieben haben sind die Digitalsysteme zu dem man auch die GO!!! Plus zählen kann Anfälliger gegen Störungen.


    Viele Tipps hat er sich ja bereits an die Hand gegeben.


    Auch wenn die Schienen zueinander mechanisch kompatibel sind, ist ist die elektrische Kompatibilität ein anderen Thema.

    Bei den Kurzschlüssen auf der Kreuzung kann man den Leiter etwas weiter abkleben und darauf achten wie die Schleifer eingestellt sind.

    Anscheinend war in der Forensoftware ein Fehler was nachträglich erst vor kurzem durch ein Update behoben wurde


    Kontrolliert dies mal alle soweit durch.


    ich kann ja wenn ihr es wünscht einige Beiträge die aufgrund des Fehlers in anderen Bereichen geführt wurden dorthin verschieben.

    Da finde ich einen 5A Stepdown eleganter. Die gibt es mit Display und du bist nicht auf drei feste Spannungen festgelegt.

    Die Taster könnte man problemlos ersetzen oder Parallel anlegen.


    Gehäuse eher eine Nummer größer wie z.B. dieses sonst wird es eng mit den Anschlüssen.

    Oder Schraubklemme auf die Platine und Netz-/Bahnspannung nach unten durch den Gehäuseboden(+Platte) unsichtbar herausführen.

    Alles Möglich.


    PS sehe gerade das er mit den Relais die Dioden mischt.

    Dürfte von der Bauhöhe eng werden, wenn du noch einen Speedlimiter einbauen willst.

    Oder einen Stepdown Regler (benötigt mehr Fläche aber flacher als ein Drehschalter)

    Muss man schauen wie hoch die Bauteile sind.

    1. Kein Problem

    2. Die Dioden lötet man am besten an den Drehschalter und wäre dann nur ein einschleifen in die NT Versorgung. Kein Problem.

    3. Da findet sich bestimmt was dich überrascht :P

    Das beste Maß beim Nachbau wäre 100x100mm. Ab da werden Platinen überproportional Teuer bei den Chinesen.

    Sollte ja auch kein Problem sein die in 80x100 aufzuteilen.

    Oder eben suchst dir ein Gehäuse (oder mehere) und man passt es dort hinein.