Messingchassi #1 + #2

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    • Messingchassi #1 + #2

      Hallo zusammen.
      Heute möchte ich euch mein erstes Messingchassi vorstellen.
      Nach meinen zwei Fehlversuchen mit PS habe ich mich nun für ein Chassi aus Messing entschieden. Verwendet habe ich 1,5mm, 4mm und 6mm Rundmaterial.
      Den ersten Testlauf gab es auch schon.(Darum ist es auch schon wieder eingestaubt...Tepichrutscher ;) ) Nachträglich musste ich noch eine Begrenzung für den Leitkiel einbringen. Jetzt kann er sich um ca. +/- 45° drehen.
      Das Chassi wiegt 17g, das komplette Fahhrzeug 57g.
      Für den ersten Versuch bin ich recht zufrieden,gibt aber sicher noch Verbesserungspotential ;)
      Achja, Felgeneinsätze aus den Dnano Originalfelgen habe ich auch gemacht, haben mir aber nicht gefallen. Vlt. hätte ich die Alufelgen schwarz lackieren sollen.

      Jetzt brauch ich aber langsam mal Randstreifen... ?(
      Gruß Stefan

      Und noch eine Frage an die Profis.
      Beim Bremsen fängt das Auto an zu rattern. Ich vermute es liegt am Wackel der Karo, kann es aber nicht sicher sagen. Hatte leider noch keine Zeit mal ohne Karo zu testen. Habt ihr noch andere Ideen woran es liegen könnte?

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      The post was edited 2 times, last by Knuff ().

    • Bevor ich den Anschlag eingebracht habe konnte sich der Leitkiel ca +/-90° drehen. Begrenzt wurde er nur durch die Kabel die durch den Kiel gehen. Da hatte ich Bedenken. Deswegen sind auch die Kabel nicht abisloiert.
      Welchen Vorteil bringt es , wenn ich die Kabel im Kiel noch abisoliere?
    • Mit einem kleinen Brenner. Mein Lötkolben hat nicht genug Power.
      Anfangs habe ich eine dicke Aluplatte als unterlage zum Löten verwendet. Problem war, dass das Alu die Hitze zu schnell abgeleitet hat und das Messing auch mit dem Brenner nicht richtig warm wurde. Nachdem ich die Aluplatte gegen eine alte Keramikfliese getauscht habe, hat es wunderbar funktioniert.
    • Messingchassi #1

      die Isolierung bremst auf den Stromleitern.

      persönlich kann ich einen Anschlag nicht leiden, da das Auto immer ausgehebelt wird und wüst abfliegt. sonst bleibt es einfach stehen oder rutscht aus dem Slot. ist vielleicht Geschmackssache. Kabel ist mir noch keines abgerissen aufgrund eines fehlenden Anschlags.
    • Das rattern beim Bremsen kann schon von einer zu strammen Karosse kommen.
      Hast du die Karoschrauben fest angezugen oder leicht gelockert ?
      Rattert der Wagen beim Bremsen vor der Kurve oder rattert er in der Kurve?
      Die Vorderräder solltest du auf jeden Fall noch versiegeln.
    • woodboss028 wrote:

      Hast du die Karoschrauben fest angezugen oder leicht gelockert ?
      Rattert der Wagen beim Bremsen vor der Kurve oder rattert er in der Kurve?
      Die Schrauben sind leicht gelockert.
      Das Auto rattert beim Bremsen vor der Kurve.
      Ja, die Vorderreifen müssen noch versiegelt werden. Ich konnte mich aber noch nicht entscheiden ob mit Sekundenkleber oder Nagellack ;)


      pfuetze wrote:

      die Isolierung bremst auf den Stromleitern.
      Danke für den Tipp :thumbup:
    • Messingchassi #1

      Schönes Chassis

      je nach Haftung der Bahn bin ich auf Holzbahnen oft auf 50 Gr für 143 Autos gekommen
      ist aber sehr abhängig vom Haftwert der Bahn
      auf Serien Go-Schienen liefen auch 30 gr Autos perfekt

      bei solch einem Chassis könnte man den Leitkielträger am Ende klappbar lagern, das er entkoppelt zur Vorderachse laufen kann. evtl eher massiv als aus Draht gebogen

      cu, DC

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      Die Welt braucht mehr Ver-Rückte,
      seht
      was die Normalen aus Ihr gemacht haben
    • Messingchassi #1

      Das Chassi würde ich gerne einmal fahren

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      seht
      was die Normalen aus Ihr gemacht haben
    • Schöne Lötarbeit hast du da hin bekommen! Ich hatte das auch mit einem 150watt Lötkolben probiert. Sah aber fürchterlich aus! Würde ich auch gerne mal fahren so was! Anschlag bin ich ganz Peters Meinung, wenn unbedingt so spät wie irgendwie möglich! Das aushebeln macht gar keinen Spaß und tut ätzende Schläge. Bei dem Mini Slide Gide reißt sonst auch eher noch die Befestigung ab! Zu dem Ratten habe ich jetzt auch keine weitere Idee, Sorry!
    • Saubere Arbeit !

      Das Chassis ist nicht zu schwer. Wichtig ist, dass das Gewicht der kompletten Karosserie und das des kompletten Chassis in der richtigen Relation stehen, um den Schwerpunkt dahin zu bringen, wo er hin gehört - nach unten, und das Chassisgewicht an die richtigen Stellen, die ja bei sidewinder, inliner und anglewinder total verschieden sind.

      Das Rattern ? Mal schauen, ob die Karosserie so locker ist, dass sie bei der negativen Bremsbeschleunigung vorn mit dem Radlauf auf dem Reifen aufsitzen kann. Wenn sie fest verschraubt ist, kann das nicht der Fall sein, so lange ein Luftspalt zwischen Reifen und Radlauf existiert. Normalerweise entsteht das Rattern, wenn beim Bremsen sich irgendetwas nach vorn und unten neigt ( wie bei großen Autos auch ) und dadurch irgendwo aufsitzt. Meine Erfahrung ist, dass es dabei meist mit um Gummi, also Reifen geht.
      Es könnte auch karosserieform - abhängig der Frontspoiler sein, der aus verschiedenen Gründen auf der Bahn reibt.

      Roland

      n.b.. Für solch dünnes Zeug wie den Messingdraht reicht ein 50 w - Lötkolben mit guter, verzinnter und nicht verzunderter Spitze ( meißelförmig, mindestens 5 mm breit, möglichst auch Dauerbeschichtung ) völlig aus.
      "Ich bin allweil hier !" schrie der Igel, kurz bevor er vom Truck überrollt wurde.
      Merke: Es ist nicht immer gut, um jeden Preis der Erste sein zu wollen.
    • Messingchassi #1

      Ich bin kein Fan von Reifen versiegeln

      ich schleife gerne konisch
      oder sehr oft O-Ringe

      zu harte Oberflächen der Vorderräder lassen mir diese zu hart/laut laufen
      ggf dann die Felge innen wegen der Optik schwarz lacken

      so wie Deine Vorderachse aussieht sind Deine Vorderräder auch sauber im Auto auf Rundlauf gebracht
      Deine Hinterreifen sind auch eher schmal

      das Ganze sieht wie sauber auf der Prüfplatte ausgerichtet aus

      Inlays im Auto können sich deutlich am Sound beteiligen
      auch Scheibeneinsätze

      rappelt das Chassi auch wenn es ohne Karo unterwegs ist?

      cu, DC

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      seht
      was die Normalen aus Ihr gemacht haben
    • Messingchassi #1

      Auf einem Photo sind Rillen im Reifen zu sehen
      evtl schleift ja wirklich die Karo in den Kurven

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      was die Normalen aus Ihr gemacht haben
    • Erstmal vielen Dank für das zahlreiche konstruktive Feedback, ihr seid klasse :thumbup:


      photomanHH wrote:

      bei solch einem Chassis könnte man den Leitkielträger am Ende klappbar lagern, das er entkoppelt zur Vorderachse laufen kann.
      Das habe ich bei vielen solcher Chassis gesehen, bin mir aber nicht ganz sicher, welchen Vorteil es bringt. ?( Mehr Druck auf dem Leitkiel/Schleifern - kann man ja auch durch einfaches tiefersetzten des Leitkiels erreichen.


      danielmueller112 wrote:

      Anschlag bin ich ganz Peters Meinung, wenn unbedingt so spät wie irgendwie möglich! Das aushebeln macht gar keinen Spaß und tut ätzende Schläge.
      Das glaube ich euch auch, gar keine Frage. Aber...wenn ich den nachträglich eingebrachten Anschlag wieder entferne und die Kabel im LK abisoliere, wie empfohlen, dann gibt es doch einen Kurzschluss wenn die Litze an das Messingchassi anstößt. Das Metallgehäuse vom Motor hat ja auch Kontakt zum Chassi, daher diese Bedenken.


      Arkay wrote:


      Für solch dünnes Zeug wie den Messingdraht reicht ein 50 w - Lötkolben mit guter, verzinnter und nicht verzunderter Spitze ( meißelförmig, mindestens 5 mm breit, möglichst auch Dauerbeschichtung ) völlig aus.
      Ja, das funktioniert bestimmt auch. Ein Vorteil eines Brenner währe noch das berührungslose Erhitzen. Finde ich, gerade bei so Kleinteilen, optimal.


      photomanHH wrote:

      Ich bin kein Fan von Reifen versiegeln
      Ich merke immer wieder, dass es hierzu sehr unterschiedliche Philosophien gibt. Ich werde mal verschiedenes testen :)

      photomanHH wrote:

      Auf einem Photo sind Rillen im Reifen zu sehen
      Die sind vom Schleifen der Reifen, musste da etwas experimentiere.

      Eure ganzen Tipps werde ich (hoffentlich bald) testen und ausprobieren und hier wieder berichten. Vielen Dank :)
    • Messingchassi #1

      Folie oder ähnlich zwischen Drehkiel und Messing


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      Die Welt braucht mehr Ver-Rückte,
      seht
      was die Normalen aus Ihr gemacht haben
    • Heute habe ich mir ein kleines Test-Oval in den Keller gelegt,um nicht immerzu das wohnzimmer zu belegen. Zum Testen reicht es...

      20190305_175034-1238x1651.jpg

      Dann hatte ich etwas zeit zum Testen.
      Also mal ohne Karo gefahren. Das Rattern ist immernoch zu hören, zwar leiser aber ist ja auch logisch, ohne Karo fehlt ein Resonanzkörper. Ich vermute es liegt am Lastwechsel im Getriebe beim Bremsen. Kann man da was dagegen machen? Getriebe rückwärts einlaufen lassen?
      Auch für den begrenzten Drehwinkel des LK war es die erste Testfahrt - das muss wieder weg ;) Um zu vermeiden, dass abisolierte Litze mit dem Chassi in Berührung kommt, habe ich die Litze nur unterhalb des LK abisoliert. So bremst keine Isolierung mehr auf den Stromleitern und es gibt keinen Kurzschluss :thumbup:
      Tests mit versiegelten Reifen folgen
    • Messingchassi #1

      Rot/Weiß Schleif/Polierpaste auf die Zahnradpaarung

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      Die Welt braucht mehr Ver-Rückte,
      seht
      was die Normalen aus Ihr gemacht haben
    • Brenner und Leitkielhalterung :

      Ein gutes Chassis ist sehr präzise, mit sehr wenig Lötzinn und sehr geringer Hitzebelastung gebaut.
      Mit einem entsprechenden Lötkolben ist all das möglich.
      Ein Brenner kann nicht punktuell eingesetzt werden, weil die Flamme beim Aufprall aufs Material seitlich aufgespreizt wird.Die Flamme erhitzt das Material viel mehr als notwendig, was bei Messingdraht und Federstahldraht zu den bekannte Effekten führen kann - die oft zunächst garnicht wahrgenommen werden.
      Warum verwenden Juweliere Brenner - unter anderem weil das Lot härter und hitzeresistenter ist und einen höheren Schmelzpunkt hat Nicht weil Lötkolben schlechter sind.
      Was ich oben beschrieb, funktioniert definitiv und hundertprozentig, und schon seit Beginn des Chassis - Selbstbaus in den frühen Fünfzigern ( rail cars ).
      Ich würde es hier nicht zum Besten geben, wenn es nicht meine eigene Erfahrung aus über 50 Jahren aktiven Slotracings und damit auch Metall - Chassibaus wäre und nicht darüber hinaus auch weltweit die erprobteste Methode zum Chassisbau.
      Mit einer toll aussehenden aber keine vernünftige Leistung bringenden Lötstation geht es natürlich nicht.


      Klappbare Mittelteile/ Leitkielhalterungen sind auch eines der seit einem halben Jahrhundert profansten Mittel im Chassisbau
      Bei echtem SlotRACING aus verschiedenen Gründen nicht mehr aktuell, welche aber alle bei den hier und anderswo gebauten und gefahrenen Heim - Spielzeugen nicht zutreffen, sondern eben nur bei Rennfahrzeugen mit ihrer rundum spezifischen Technik.
      Druckaufbau dadurch, dass der LK tiefer gesetzt wird - so einfach wohl kaum.
      Druck erzeugt Gegendruck, also wird lediglich das Chassis vorn angehoben, wenn der LK zu tief eingebaut wird.
      Eigentlich sollte klar sein, das das probateste und allseits bewährteste Mittel dazu schlicht und Einfach mehr Gewicht auf bzw. um den LK ist.
      Den LK bei der Grundkonstruktion schon optimal tief einzubauen ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit, und mir entzieht sich jeglicher Sinn, warum man einen LK höher eingebaut konzipieren und dann auch einbauen sollte.
      Ja wozu denn dann diese Klappung ?
      Nun, an vielerlei Stellen und durch vielerlei Sachen kann ein Chassis vorn ausgehebelt werden, was zu Druck - und damit Kontaktverlust führt. Wenn nun also das Chassis vorn hoch kommt aber der LK unten bleibt, wäre dieses gravierende Problem weitgehend lösbar.
      Also eine klappbare LKH, eventuell noch mit SANFTER Druckfeder, die die Gegenreaktion etwas beschleunigt, voila.
      Hier nochmal ein bereits gezeigtes Chassis aus Platine, mit klappbarem Mittelteil nach altbekannten Muster.
      Der positive Effekt ist damit nicht nur realisiert, sondern mittlerweile auch bei einigen proxies belegt.;-))
      Eine ebenfalls uralte Chassisbau - Philosophie sagt "Das Chassis um den Leitkiel herum bauen".
      Camaro43 09.jpg

      Roland


      Wie immer - ausschließlich meine Meinung, meine Erfahrungen, mein Geschmack. Nicht mehr.
      "Ich bin allweil hier !" schrie der Igel, kurz bevor er vom Truck überrollt wurde.
      Merke: Es ist nicht immer gut, um jeden Preis der Erste sein zu wollen.

      The post was edited 1 time, last by Arkay ().

    • "Versiegelte Vorderräder" -

      Auch wenn es nervt, dass ich es immer wiederhole : Bei den vielen, vielen Rennen, an denen ich teilnahm und noch teilnehme, habe ich bisher nur zu einer einzigen Gelegenheit "hartes Laufen" erfahren : Wenn ich selbst - zumindest In D als Einziger - mit Vorderrädern fuhr, deren Reifen aus schwarzem POM gedreht sind. DAS machte wirklich Geräusche...:-))

      metal.jpg

      Bei versiegelten Reifen habe ich noch nie etwas Klapperndes oder Ähnliches vernommen.
      Das ist aber sicher auch eine Frage der sehr präzisen Abstimmung zwischen benötigter Bodenfreiheit, Frontgewicht und Lastverteilung Vorderräder - Leitkiel.

      Wie immer : Ausschließlich meine Erfahrung, meine Meinung, mein Geschmack. Nicht mehr.

      Roland

      Heute allerdings verfahre ich nach dem Motto "Wenn GAR KEINE Vorderräder versiegelt sind, ist alles wieder vergleichbar."
      Und da es in 1/43 keine Rennen gibt - wozu dann versiegeln oder die IMHO absolut häßlichen O - Ringe aufziehen ?
      "Ich bin allweil hier !" schrie der Igel, kurz bevor er vom Truck überrollt wurde.
      Merke: Es ist nicht immer gut, um jeden Preis der Erste sein zu wollen.
    • FotN wrote:

      Was hast du denn für Lager verwendet?
      Die Kugellager von Cargo Customs. Spiel kann ich keines feststellen.

      danielmueller112 wrote:

      Probier mal ein mini Tropfen Öl auf die Welle des Motors zu geben, wo die Lagerung ist!
      Gerade ausprobiert, leider ohne Erfolg.

      woodboss028 wrote:

      Ich gehe mal davon aus, das das Chassis gerade ist und alle Räder den Boden berühren ?
      Ja, alle Räder berühren den Boden. Chassi kippelt nicht.


      photomanHH wrote:

      Rot/Weiß Schleif/Polierpaste auf die Zahnradpaarung
      Werde ich mir mal besorgen :)

      @Arkay
      Vielen Dank für deine ausführliche Schilderung deiner Erfahrungen. Wieder viel gelernt. :)
      Zwischen den Zeilen meine ich jedoch heraus zu lesen, dass du der Meinung bist, ich würde deinen Tipps/Empfehlungen/Erfahrungen keinen Glauben schenk. Dem ist nicht so. Sollte dass so rübergekommen sein, bitte ich dies zu entschuldigen. Mit meinen Fragen möchte ich nichts und niemanden in Frage stellen sondern weitere Tipps/Erfahrungen/Meinungen sammeln. Vielleicht hab ich mich aber auch nur getäuscht und zu viel zwischen die Zeilen interpretiert. ;)

      Gruß
      Stefan
    • Messingchassi #1

      Hier Rot/Weiß

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      Die Welt braucht mehr Ver-Rückte,
      seht
      was die Normalen aus Ihr gemacht haben
    • Messingchassi #1

      Danke Roland für das klare Photo mit dem KlappMessingDrehkielhalter
      für die Unebenheiten bzw dagegen
      Danke

      Messing bringt ggf genug Gewicht, leider auch schnell mal Kurzschluss

      heutige Drehkielhalter arbeiten über Verstellbare Verschraubungen mit Andruckfedern auch aus Kunststoff, somit Kurzschlussfest

      dann ist der "Federweg" des Drehkielhalters einstellbar

      je nach Bauart in alle Richtungen einstellbar

      vom Anpressdruck, bis DrehkielHöhe, bis verschiebbar im Chassis weiter vorn/hinten

      wie immer gibt es nix, was sich nicht übeltreiben lässt

      gesunden Druck auf den Stromabnehmern liebe ich aber schon aus h0 sehr



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      Die Welt braucht mehr Ver-Rückte,
      seht
      was die Normalen aus Ihr gemacht haben
    • photomanHH wrote:

      Danke Roland für das klare Photo mit dem KlappMessingDrehkielhalter
      für die Unebenheiten bzw dagegen
      Danke

      Ich würder ja sagen "Gerne, Claus", wenn zumindest EIN Chassis mit mit klappbarem Leitkielhalter dabei wäre...Ist aber nicht. :fie: Weder in Messing, noch FS noch PCB.

      Sie alle BASIEREN auf der Klapp - LKH. Aber sie sind alle ein Stufe weiter. Was aber sicher weder der Anschaulichkeit des Bauprinzips noch der Wirkungsweise grundlegend Abbruch tut.

      Alle drei haben dieses Röhrchen quer rüber gelötet, als Drehgelenk. Aber was dadurch nun geschieht in Abwandlung / Weiterführung des Ursprungsprinzips ist doch eine schöne "Rat`mal !" - Aufgabe, oder ? :D

      Messing bringt ggf genug Gewicht, leider auch schnell mal Kurzschluss

      Du bist ja der Andere hier neben mir, der ab und zu mal schreibt, dass er bereits seit dem Dreißigjährigen Krieg Slotracing macht.

      Aber DA unterscheiden wir uns. Ich weiß garnicht mehr, wie viele Metallchassis ich schon gebaut habe in diesen Jahrhunderten :phat: , weil Plastik und PCB als Chassismaterial bei mir erst seit ca. 14 Jahren auf dem Tisch liegen.

      Aber Kurzschluß ??? Das habe ich bis heute noch nie erlebt. Da machst Du definitiv irgendetwas falsch. Ich klebe auch kein dünnes Tape vorn unter Metallchassis, wie es viele "Experten" offenbar tun (müssen).

      heutige Drehkielhalter arbeiten über Verstellbare Verschraubungen mit Andruckfedern auch aus Kunststoff, somit Kurzschlussfest

      Auch da - ich frage mich wozu. Das läßt sich alles über gut durchdachte Chassiskonstruktion und sinnvolle Gewichtsverteilung lösen. Nur ein Besipiel für diese "Logik": Ich bastle eine Druckfeder in den Leitkielschaft, die natürlich Gegendruck erzeugt ( nicht nur den Leitkiel nach unten drückt, nein nein ! ), um dann mit Gewicht oben drauf das wieder zu amortisieren.

      Meine unmaßgebliche Meinung - die tollen und allerorts vorgeschriebenen ( warum eigentlich ? Warum darf man nicht frei bauen ?...) "Vielschraubenchassis" sind mittlerweile derart ver - konstruiert, dass man zu solchen Mitteln greifen MUSS.

      dann ist der "Federweg" des Drehkielhalters einstellbar
      je nach Bauart in alle Richtungen einstellbar
      vom Anpressdruck, bis DrehkielHöhe, bis verschiebbar im Chassis weiter vorn/hinten
      wie immer gibt es nix, was sich nicht übeltreiben lässt

      Das ging schon vor x Jahrzehnten alles auch ohne umständliche Konstruktion und Schrauberei. Einfach, weil man eigentlich EIN Chassis für EIN Modell konstruierte und dann so lange optimiert hat, bis es richtig lief. Heute kauft man für viiieeel Geld ( macht was her, hebt !... :) ) ein überteuertes Chassis und fährt vorn mit.
      Denken wohl die meisten. Haha.


      Toll und neu ist mir auch, das "ANPRESSdruck" ( das Wort sagt es ja ) durch das Chassis erzeugt wird. Da muß ich doch, wenn ich das nächste mal ins Flugzeug steige, beim Check vorher mal schauen, ob nicht die Räder den notwendigen Auftrieb erzeugen und nicht das Profil der Tragflächen und des Leitwerkes.
      Bisher, so lange ich Rennen fuhr, war ich immer der Meinung der Anpreßdruck wird durch Form und Konfiguration der Karosserie erzeugt - Beispiel Wing Cars und Eurosport.

      gesunden Druck auf den Stromabnehmern liebe ich aber schon aus h0 sehr

      Aha. Und wodurch ? Gerade bei H0 entsteht wirklicher Andruck ( eigentlich die falsche Benennung ) fast ausschließlich durch die Magnete. Beispiel Neo unlimited oder Polymer.
      Nun gut, bei den drei richtig schnellen H0 - Klassen tragen auch die keilförmigen "Autoanmutungen" zu einem winzigen Teil mit zum Abtrieb bei.
      Aber auf keinen Fall in irgendeiner Weise das Chassis an sich.


      Schön wie man das Ausgangsthema verwursteln kann. Ich entschuldige mich aufrichtig. Kommt wieder vor. :phat: :phat: :phat: Mais c'est juste moi.

      Gute Nacht, lieber Claus und der Rest der noch wachen Teppichrutscher !



      Roland

      "Ich bin allweil hier !" schrie der Igel, kurz bevor er vom Truck überrollt wurde.
      Merke: Es ist nicht immer gut, um jeden Preis der Erste sein zu wollen.

      The post was edited 1 time, last by Arkay ().