Hallo zusammen neu hier, neu in Carrera Go und gleich ne feste Bahn am planen

    • Hallo zusammen neu hier, neu in Carrera Go und gleich ne feste Bahn am planen

      Hallo zusammen,
      Ich weiß nicht ob ihr das hier so macht. Möchte mich aber kurz vorstellen :1f60a:
      Ich bin Stefan und 38 Jahre alt.
      Ich habe 2 Kinder und der große, er ist 4, ist eigentlich der Grund warum ich hier bin :1f605:
      Wir haben uns auf dem Flohmarkt eine kleine Carera Go(super Mario)geholt und es macht uns richtig Spaß, und das ist auch das Problem :1f602: es macht uns(mir) nämlich so viel Spaß das ich uns im Keller ein bisschen Platz frei machen konnte, auf dem eine feste Bahn entstehen soll.
      Hab mal den Platz als Skizze mit hochgeladen.
      Jetzt bin ich dabei mich schlau zulegen und zu fragen. Ich bin für jeden ratschlag Tipp und Trick dankbar.
      Gruß
      HumpaLumpa
      Dateien
    • Servus und herzlich willkommen.

      Grundsätzlich empfiehlt man, keine L-Form zu legen.
      Weil es passieren kann das man sich gegenseitig die Sicht aufs einen Schenkel nimmt.

      Desweiteren kann mal als Grundlage beim Planen/Legen der Schienen folgendes beachten:

      Kurvenradien miteinander kombinieren, also nicht nur die Standard K1 Kurven verwenden

      Bspw. K3-K2-K1 = schließenden Kurve
      Oder K1-K2-K3 = öffnende Kurve
      Oder K3-K2-K1-K2-K3 = erst schließend, dann wieder öffnend

      Auch sollte man zu kurze geraden zwischen zwei gleichen KurvenRichtungen vermeiden... Das nimmt den Fluss

      Eine kurze gerade zwischen zwei unterschiedlichen Kurvenrichtungen ist sogar garnicht verkehrt.
    • Hallo Stefan,
      herzlich willkommen im Forum.
      Meine drei ersten Ratschläge:
      a) Vor dem Bau einer festen Bahn immer erst viel im Forum lesen, da sind schon viele Tipps zum Thema Bahnbau drin. Du kannst die Bahnbauer auch oft über PN anschreiben, die meisten antworten dir gerne.
      b) Vor dem Festaufbau sollte das Layout ausreichend getestet sein. Und auch gerne hier im Forum vorgestellt werden.
      c) Bist du Rennfahrer oder Eisenbahner? Eine L-förmige Strecke wird für Racer immer problematisch sein, da man sich gegenseitig im Sichtfeld steht. Für modelltechnisch schön gestaltete Landschaftsbahnen, die zum gemütlichen Ausfahren der Autos gedacht sind, geht das natürlich, aber echte Rennstrecken sollten bei der Planung die Fahrer und Einsetzer immer berücksichtigen.

      Gruß
      Holger
    • Hallo nochmal :1f60a:
      Das ein L eventuell nicht das richtige ist, und man sich die Sicht verstellt hab ich nicht bedacht.
      Aber ich habe anders nicht viele Möglichkeiten etwas fest zu bauen, ginge dann maximal 2,50x1,30-1,60 als Fläche. und das kommt mir zu klein vor. Ich würde natürlich erstmal nur die Platten montieren und die Bahn lose aufbauen. Das es fest wird hat keine Eile, soll aber irgendwann passieren. Und falls es nicht geht muß ich irgendwie umplanen.
      Über Kurven habe ich schon einiges gelesen und das die K1 eher ungeeignet ist, wurde mir auch schon mitgeteilt.
      Will jetzt langsam anfangen Schienen zu bekommen um die Bahn dann nach und nach zu vergrößern, um auch zu sehen welches fahren am meisten Spaß macht. Wobei auf der Bahn natürlich Rennen ausgetragen werden sollen.
      Ich möchte mich jetzt schon mal für eure Unterstützung bedanken.
      Gruß
      HumpaLumpa

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von HumpaLumpa ()

    • Servus, kommt irgendwie bekannt vor :D

      Ich bin auch noch nicht lange dabei und hab ähnlich angefangen. Ich hab mich am Schluss doch auch für eine L-Form entschieden und ich muss sagen für Zwerg und mich ist es handelbar (meiner ist auch 4 Jahre alt) d.h. ich kann bequem über ihn drüber gucken um die Strecke zu sehen.

      Problematisch ist bei mir nur das hinterste Eck der Bahn wenn da ein Wagen abfliegt muss ich mit Greifer ran.
    • Jarschi schrieb:


      Problematisch ist bei mir nur das hinterste Eck der Bahn wenn da ein Wagen abfliegt muss ich mit Greifer ran.
      Genau das meine ich mit dem Unterschied zwischen Rennbahn und Landschaftsbahn (Eisenbahn). Ein echter Rennbetrieb ist meiner Meinung nach nur möglich, wenn
      a) alle Fahrer immer die komplette Strecke sehen können.
      b) die Wagen von den Einsetzern in weniger als 3 Sekunden wieder in den Slot befördert werden.

      Marcus, wie du das machst, ist vollkommen ok. Das ist halt Autofahren auf der Rennbahn, das ist eine tolle Sache, gerade mit kleinen Kindern. Aber Racen ist für mich halt was anderes. Und das fängt bei der Streckenplanung an.

      Meint
      Holger
    • Also bei mir ist es so das wir mehr zum Spaß fahren und keine ernsthaften Rennen. Um wem sein Auto rausfliegt, der muß halt mit der Konsequenz leben, Zeit zu verlieren :1f609:


      Jarschi schrieb:




      Ich bin auch noch nicht lange dabei und hab ähnlich angefangen. Ich hab mich am Schluss doch auch für eine L-Form entschieden und ich muss sagen für Zwerg und mich ist es handelbar .
      wie hast du den. Deine Bahn gebaut? Hast du Maße oder Bilder?
    • Dreieckeneinelfer schrieb:

      Ein echter Rennbetrieb ist meiner Meinung nach nur möglich, wenn.........b) die Wagen von den Einsetzern in weniger als 3 Sekunden wieder in den Slot befördert werden.


      Meint
      Holger
      Mann oh Mann, dann habe ich jahrzehntelang unechten Rennbetrieb weltweit mit gemacht !!!
      Das tut weh ! Wenn das all die Ausrichter von diversen WM, EM etc. pp. gewußt hätten, sie hätten sicher geweint, alles abgeblasen und die Bahnen umgebaut.

      Komischerweise fanden all diese Rennen statt, mit bis zu 120 Teilnehmern, es wurde eingesetzt - dauerte manchmal zehn oder mehr Sekunden - und alle waren trotzdem glücklich.

      Ich habe noch nie gelesen, gehört oder gesehen, dass jemand seine Bahn nach der Zeit, die man zum einsetzen braucht, projektiert.
      Es ist doch völlig irrelevant, wie lange das Einsetzen dauert. Es trifft schließlich jeden auf die gleiche Weise.
      Und wenn bei der "drei - Sekunden - Regel" der eine mit zwei Sekunden und der nächste mit fünf Sekunden eingesetzt wird, weil dem Einsetzter das Modell aus der Hand gerutscht war, ist alles ad absurdum geführt.
      Da kann man bei echten Slotcar - Rennen schon lustige Sachen erleben..
      Und generell sind solche Regeln nur sinnträchtig, wenn es Einsetzer gibt.
      Denn wenn ich alle Einsetzplätze so anlege, dass sie den drei Sekunden entsprechen, dann darf der Einsetzer ( oder zu Hause meist eben einer der Fahrer ) auf keinen Fall zwei Schritte machen müssen.

      Für so etwas gibt es die Terrortaste. Und wenn die bei WM auf achtspurigen 45 m - Bahnen funktioniert, dann doch wohl erst recht zu Hause.
      Ich würde mir keine Einsetz - Maximalzeit auferlegen.
      Natürlich so kurz es geht, um den Fahrrhytmus nicht zu lange zu unterbrechen.

      Aber wie immer - IMHO.

      Roland

      Ach ja - so ca. 1958 kam die erste Rennregel auf den Markt :

      Einfach nicht rausfliegen an solchen Stellen, besser fahren.
      "Ich bin allweil hier !" schrie der Igel, kurz bevor er vom Truck überrollt wurde.
      Merke: Es ist nicht immer gut, um jeden Preis der Erste sein zu wollen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Arkay ()

    • Arkay schrieb:

      a)...Ich habe noch nie gelesen, gehört oder gesehen, dass jemand seine Bahn nach der Zeit, die man zum einsetzen braucht, projektiert...


      b)...Es ist doch völlig irrelevant, wie lange das Einsetzen dauert. Es trifft schließlich jeden auf die gleiche Weise....


      c)...Und wenn bei der "drei - Sekunden - Regel" der eine mit zwei Sekunden und der nächste mit fünf Sekunden eingesetzt wird, weil dem Einsetzter das Modell aus der Hand gerutscht war, ist alles ad absurdum geführt...


      d)...Und generell sind solche Regeln nur sinnträchtig, wenn es Einsetzer gibt...


      e)...Denn wenn ich alle Einsetzplätze so anlege, dass sie den drei Sekunden entsprechen, dann darf der Einsetzer ( oder zu Hause meist eben einer der Fahrer ) auf keinen Fall zwei Schritte machen müssen...

      f)...Ach ja - so ca. 1958 kam die erste Rennregel auf den Markt : Einfach nicht rausfliegen an solchen Stellen, besser fahren.
      Hmmm, da sind wir teilweise unterschiedlicher Meinung, aber das finde ich ok.
      a) Schau mal an, da musste der Roland viele Jahre fahren, und hört jetzt zum ersten mal, dass manche (und das bin nicht nur ich) bei der Planung ihrer Bahn berücksichtigen, ob die verunfallten Wagen wieder schnell in den Slot gestellt werden können. Ist bei uns im H0-Bereich so üblich, gerade für Heimbahnfahrer. Lange Geraden hinten an die Wand, Kurven nach vorne, Fahrerplätze so anordnen, dass die Einsetzer an die Kurven kommen.
      b) Das sehe ich anders. Es ist für den Rennbetrieb nicht völlig irrelevant, wie lange das Einsetzen dauert. Es macht einfach weniger Spaß, wenn das Rennen ständig unterbrochen werden muss, weil die Wagen aus der Haarnadelkurve hinter das Regal fallen (was ja dein "völlig irrelevant" letztendlich bedeutet). Wenn die Einsetzer weniger Zeit benötigen, stört dass den Rennablauf einfach weniger. Außerdem passiert es im Rennen immer wieder, dass auch umsichtige Fahrer Opfer von Rasern werden. Und wenn ich auf meiner Außenspur abgeschossen werde, und das dann unter einer Überfahrt oder irgendwo hinten auf der Platte ist, wo man zuerst den Gardenagreifer nehmen muss, trifft es schließlich nicht jeden auf die gleiche Weise.
      c) Von einer "drei-Sekunden-Regel" habe ich auch nicht gesprochen. Es ist einfach so, wenn ein Einsetzer direkt an der Unfallkurve steht, benötigt er normalerweise nicht länger, um den Wagen einzusetzen. Daraus eine Regel abzuleiten und mir unterschieben zu wollen, halte ich für - sagen wir mal - etwas unseriös.
      d) Schon wieder die von dir erfundene Regel. Aber zum Thema Einsetzer: Bei richtigen Rennen gibt es wahrscheinlich bei den meisten Bahnen welche. Falls nicht, wird man sich ja auf andere Abläufe eingen (Stopp rufen etc). Ich bin auf jeden Fall froh, dass es bei den Heimrennen bei mir genug Jungs gibt, die sich als Fahrer und Einsetzer abwechseln können.
      e) Da sind wir absolut einer Meinung. Und das ist bei Heimbahnen in unserem Maßstab ja auch gar nicht so schwer, wenn man ein paar Regeln bei der Planung der Bahn berücksichtigt. Um die meisten Heimbahnen ist ja auch nicht genug Platz, um mehr als zwei Schritte zu machen. Wenn man alleine oder zu zweit fährt ist das natürlich etwas anderes. Aber es ging mir hier um den Rennbetrieb, am besten mit mehreren Fahrern, die dann auch zwischendurch Einsetzer sind.
      f) Hey, lass mich raten, du warst bei der Erstellung des 58er Reglements federführend dabei? ;)

      Aber es ging in diesem Thread ja um Ideen/Verbesserungsvorschläge für den Bahnbau, da sollten wir unterschiedliche Meinungen einfach stehen lassen.

      Eine andere Sache, die mich interessieren würde:
      Wie hältst du es als erfahrener Fahrer mit der Tankfunktion? Ich fände es gut, wenn sich da auch viele Leute zu Wort melden, die schon lange bei unserem Hobby dabei sind.

      Gruß
      Holger

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