Reifenschleife

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    • Reifenschleife

      Hallöchen!

      Obwohl ich kaum zum fahren komme, habe ich dennoch das Gefühl, ohne Reifenschleifmaschine einfach kein ganzer Mensch zu sein.

      So trage ich mich tatsächlich mit dem Gedanken, möglicherweise eine zu erwerben.Gut, nicht weil ich sie brauche, es geht da eher so um´s "haben wollen" ...

      Ich finde ja die von Scaleauto geil. Hudy is ja wohl der Klassiker und Ilpe find ich so rein optisch auch schön.

      Was sind denn da so die Favoriten und worauf muss man besonders achten? 3mm und 2.38 ist mir wichtg, die Scaleauto kann das.

      Im Freeslotter steht nicht besonders viel als Entscheidungshilfe, oder ich find es nur nicht...


      Gruß Andreas
      1000 Gauß sind nicht genug!
    • Zwischenablage01.jpg

      bestromt von 2-19V, 3A ....

      Doppelklebeband, 120er Schleifpapier
    • Ich persönlich habe eine Einmotorige Ilpe (Nach- /Eigenbau mit wechselbaren Schleifplatten und Achse für 2,38 und 3mm). Für mich für meine Heimbahn ausreichend.
      Richtig wertig finde ich die Reifenschleifmaschiene von Frankenslot.
      Von der RSM, wo man direkt die ganze HA einspannt halte ich nicht viel, allerdings für Carrera mit Plastikfelgen wohl nicht schlecht.
    • CarGo schrieb:

      Richtig wertig finde ich die Reifenschleifmaschiene von Frankenslot.

      die scheint es im Moment aber wohl nicht zu geben, da ist nicht mal ein Preis für hinterlegt.

      Beim Absenger in Ö hat die mal 229.- gekostet. Aber auch dort nicht lieferbar.

      pfuetze schrieb:

      Doppelklebeband, 120er Schleifpapier


      ja, sicherlich auch für mich völlig ausreichend....war nur so ne Idee....im Dremel eingespannt kann man sicher auch rund schleifen.

      Irgendwie verspüre ich etwas Kauflaune und wollte dem nachgeben...und so ein feines Schleifgerät hat ja auch immer einen schönen Werterhalt....


      Gruß Andreas
      1000 Gauß sind nicht genug!
    • CarGo schrieb:

      Richtig wertig finde ich die Reifenschleifmaschiene von Frankenslot.
      Ich habe eine Frankenslot.
      Wertig? Naja. Imho überbewertet und überteuert..
      Wenn ich sie nicht Geschenkt bekommen hätte, hätte ich eher zur Hudy gegriffen.

      Die Frankenslot ist groß, schwer und somit sehr Stabil, was an sich nicht schlecht ist, aber auch somit die Mobilität sehr einschränkt.
      Dazu ist sie laut und schlecht zu reinigen.
      Die Achsadapter sind imho schlecht zu Wechseln, andere Achsduchmesser mussten extra für relativ viel Geld gekauft werden (Hudy liefert glaube ich gleich beide mit)
      Es gibt auch noch Kleinigkeiten die mich persönlich noch stören. Eine Kaufempfehlung bekäme sie nicht von mir.

      Bob Wudke schrieb:

      die scheint es im Moment aber wohl nicht zu geben, da ist nicht mal ein Preis für hinterlegt.

      Beim Absenger in Ö hat die mal 229.- gekostet. Aber auch dort nicht lieferbar.
      Es wird auch keine mehr geben. So wie ich es verstanden hatte wird die Frankenslot nicht mehr aufgelegt.

      Die Ilpe kenne ich nur von Bildern. Von daher kann ich keine Meinung dazu abgeben.

      Die Ganz-Achsen-Schleifmachinen sind für Achsen mit gepressten Felgen gut, aber das Schleifergebnis ich nicht unerheblich vom Spiel der Achslager abhängig.
      Auch ist es immer notwendig die Achse zwischendurch um 180° zu drehen, da beide Seiten nie ganz gleich geschliffen werden. Man liest immer von eine Abweichung von 1/10mm was ich mit der die ich hier habe bestätigen kann.
    • MiniSlot schrieb:

      Die Ganz-Achsen-Schleifmachinen sind für Achsen mit gepressten Felgen gut, aber das Schleifergebnis ich nicht unerheblich vom Spiel der Achslager abhängig.


      is die von Scaleauto so eine? Sah mir so aus, also könne man da schon 2 Räder gleichzeitig schleifen, aber nur, weil sie halt drauf passen. Das da die ganze Achse rein passt, sah mir nicht so aus.

      Gut, klar, ich brauch so´n Teil nicht unbedingt. Aber wenn ich so ein Teil auf dem Schreibtisch habe und es mal "zufällig" mitfotografiere...dann sieht das so fett professionell aus.... :thumbsup:

      hehe, nur Spass....aber mein Herz erfreuen würde solch ein Teil schon....

      Gruß Andreas
      1000 Gauß sind nicht genug!
    • Mit den Ganz-Achsen-Schleimaschinen habe ich die gemeint in welche die komplette Achse eingelegt wird, wie z.B. die Overdrive RSM.
      Die Scaleauto ist wie die Hudy, Frankenslot für geschraubte einzelräder gedacht, auch wenn man durch die Lagerung zwei räder gleichzeitig schleifen kann wie es ausschaut.
    • Hi,

      Bob Wudke schrieb:

      ...Was sind denn da so die Favoriten...
      die alte kleine Drehbank und eine gebastelte Halterung mit Motor für die Aufnahme der Felgen/Reifen funktioniert recht gut, das Einstellen ist ein wenig mühsam dafür kann der Winkel frei gewählt werden :D . Bei kleinen Reifen mache ich es ähnlich wie fuetze, ist dann auf dem Rollenprüfstand auf dem zu diesem Zweck das Schleifpapier aufgeklebt wird.

      kleine-Drehbank-Schleiferei_2.jpg

      06 Rollenstand.jpg

      Grüßle

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Naubaddi ()

    • Lustig zu lesen, was als Erstes bemerkt wird : Optische Schönheit.

      Da müßte dann an zweiter Stelle eigentlich ein möglichst hoher Preis stehen, damit zunächst einmal die Repräsentativität des Gerätes und die bewundernden Blicke gesichert sind...

      Funktionalität ist nicht so wichtig. Kommt dann an dritter Stelle...

      `Tschuldigung, aber dieses Gelästere mußte jetzt einfach sein. :saint:

      Es geht doch ausschließlich ( IMHO ) um bestmöglichen Rundlauf.

      - Brett mit Sandpapier und da dann das Chassis drauf halten kann keinen wirklich spitzenmäßigen Rundlauf ergeben.
      - Achse mit Rad in die Bohrmaschine spannen und da dann ein Sandpapierbrettchen ran halten kann keinen wirklich optimalen Rundlauf ergeben.

      Warum :

      Weil eine Reifenschleifvorrichtgung nichts Anderes ist als das Basisprinzip einer Drehbank.
      Und kriegt man auf der Drehbank mit lockerem, leicht schwingenden Support wirklich runde Teile ? Möchte ich sehen.

      Ergo : Die Hand mit dem Chassis schwingt auf dem Brettchen, setzt also in gewissem Maße die unrunden Stellen fort, auch wenn diese prozentual abgebaut werden ( was bei den Billigfahrzeugen mit den geringen Kräften und Geschwindigkeiten, also für normale Ansprüche, anscheinend ausreicht ).

      Die Hand mit dem Brettchen an dem Rad in der Bohrmschine tut nichts Anderes, nur seitenverkehrt.

      Fazit : Will man wirklich runde Räder, dann muss sowohl das Werkstück (Achse mit Rad ) als auch das Werkzeug ( Schleifbrett ) mit einem End - Anschlag fixiert sein ( wie der Drehstahl ).

      Also - Schleifmaschine.

      RSM und Andere des gleichen Prinzips haben sehr wohl ihre Berechtigung, denn wie anders will man Reifen auf aufgepreßten Rädern von Fertigmodellen rund schleifen ?
      -
      Man sollte vor allem darauf achten, dass

      - alle wichtigen Teile ( Achshalterung, verstellbarer Schleifkörper etc.) wackel - und schwingungsfrei sind
      - die Schleiffläche wirklich parallel zum Schleifobjekt steht ( nicht daß man konische Räder schleift )
      - der Motor leistungsfähig genug ist.
      Wie das Ding aussieht, ist doch völlig wurscht.

      Vor ca. acht Jahren habe ich mir mal eine Schleifmaschine gezeichnet und machen lassen.

      Kombi1.jpgKombi2.jpg

      - Auf der einen Seite kann ich aufschraubbare Felgen mit 3/32 oder anderen Bohrungen befestigen und schleifen,
      - klappe ich das Schleifbrett auf die andere Seite, kann ich komplette Achsen schleifen. Da die Halterung verschiebbar ist, passen von24ern bis H0 alle Achsen hinein.

      Fällt was auf ?
      Sie steht noch immer unmontiert in Einzelteilen herum ( zwei davon ).....

      Warum :
      Weil ich mir vor ca. 27 Jahren und vor 20 Jahren zwei Schleifmaschinen aus Resten vom Altmetallhandel mittels Säge, Feile, Ständerbohrmschine und Gewindeschneider selbst gebaut hatte und diese immer noch perfekt und präzise funktionieren.
      ( Und weil sie so toll aussehen :vain: :vain: )

      Eigenbauten.jpg

      In Abwandlung eines Spruches von Goethe :

      "Nur Mut, nur Mut, das Simple ist auch ganz gut !"

      Roland

      Übrigens - Wenn ich Komplettachsen schleifen muss, käme ich NIE auf die Idee, diese zum Schleifen in den Achslagern einzulegen.
      "Ich bin allweil hier !" schrie der Igel, kurz bevor er vom Truck überrollt wurde.
      Merke: Es ist nicht immer gut, um jeden Preis der Erste sein zu wollen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Arkay ()

    • Arkay schrieb:

      Lustig zu lesen, was als Erstes bemerkt wird : Optische Schönheit.


      hihi, naja, das diente ja auch nur der allgemeinen Erheiterung.

      Die Brettchenmethode hab´ich natürlich auch schon öfter praktiziert, aber, wie Du schon geschrieben hast, zappelt das Auto natürlich in der Hand rum, das ist ja für´s Ergebnis eher ungünstig.

      Selbst gebaut ist natürlich schon cool und auch machbar. Aber die Geduld.... eine gekaufte wäre natürlich sofort einsetzbar.


      ...für rund 200.- Taler kann man sich allerdings auch schon mal ein paar Stündchen hinsetzen und was Schönes basteln und mit dem gesparten was anderes kaufen. Bauen ist auch unlängs cooler, denn kaufen kann ja jeder.

      hmhmhm..... gut, dann gehe ich nochmal in mich. Ich hab´ja auch noch mehr an den Bahnen zu tun.

      Allerdings nervt es schon, das von den kleinen Autos bei mir nicht eins ohne hoppeln und rattern fährt. Gut, das eine selbstgebaute Chassi mit Kugellagern, Alus und Ortmannreifen geht, aber die sind noch nicht verklebt, geschweige denn geschliffen. Und da dachte ich......

      Die schöne Optik mal beiseite, wäre die Scaleauto mein Favorit. Mir scheint, da kann man 2 in einem Arbeitsgang auf´s Gleiche Maß schleifen. Find ich nicht so schlecht.

      Vielen Dank an alle


      Gruß Andreas
      1000 Gauß sind nicht genug!
    • Ich habe mir im Auktionshaus mal eine gebrauchte einmotorige Ilpe gekauft. Für die 2,38 er Alus voll ausreichend. Messschieber dabei und du bekommst 2 Räder bis auf den Zehntel genau gleich groß
    • Was - nur ein Motor ??? Wie sieht denn das aus. :phat:

      Die Maschinen von Petr Ilgner sind gut. Auch wenn die von Hudy oder sostwem viieeeel professioneller aussehen. Aber die haben auch mehr "Sollbruchstellen".

      Wenn man Räder auf Alu ( aufschraubbar ) ohne Reifenschleifmaschine rund kriegen will, aber eine Ständerbohrmaschine hat, geht Folgendes sehr präzise :

      - Achse mit Rad einspannen ( natürlich kurz, die Achsen schwingen ! Max. 10 mm unterm Futter )
      - Ein passendes Stück Alu oder was auch immer, dick und steif genug, dass man es nicht manuell biegen kann ( "passend" heißt, so breit wie der Schraubstock und oben sollte es aus dem Schraubstock max. die doppelte Radbreite herausragen )
      -Sandpapier drauf ( man kann schon auf beide Seiten unterschiedlche Körnung bringen. Ich habe zum Vorschleifen 80er oder 100er KORUND, weil das schön scharf ist )
      - in dem Schraubstock spannen wie oben beschrieben
      - Tisch mit Schraubstock so hoch fahren, dass das Brettchen sowohl oben als auch unten ca. 5 mm übersteht im Vergleich zu den Rad - Außenkanten
      - Einschalten, Schraubstock vorsichtig ans Rad schieben, so dass Gummi - aber wenig ! - abgeschliffen wird
      - ausschalten
      - Schraubstock in dieser Position fest schrauben
      - einschalten, und langsam den Tisch auf und ab bewegen, bis nichts mehr abgeschliffen wird
      -ausschalten, Durchmesser messen, Schraubstock lockern und zwei Zehntel ( kriegt man frei Hand hin ) ans Rad schieben - wenn noch genug Überstand da ist, sonst natürlich weniger.
      -Schraubstock fixieren, dann wie vorher auf und ab bewegen.

      Abgeschlossen wird nun das Ganze mit der anderen Seite des Brettchens, etwa 300er Körnung.
      Nur ein Durchlauf.

      Damit ist das Rad normalerweise richtig rund, da alles ("Drehbank"...) fixiert war.
      Und nun kann man frei Hand mit anderen Brettchen und feiner Körnung den letzten Schliff geben, ohne Schraubstock und schön vorsichtig.

      Klingt aufwendig, ist aber alles Minutensache und überfordert selbst Grobmotoriker nicht ^^ .

      Roland

      Ich zeige auch noch eine genial einfache, aber totsichere Methode / Vorrichtung, mit der man auch in der Handbohrmaschine arbeiten kann oder bei entsprechend geringer Drehzahl im Dremel.
      Allerdings nur aufschraubbare Felgen. Für Komplettachsen bleibt nur eine entsprechende Schleifmaschine oder die Brettchen - Methode :ill:

      Roland
      "Ich bin allweil hier !" schrie der Igel, kurz bevor er vom Truck überrollt wurde.
      Merke: Es ist nicht immer gut, um jeden Preis der Erste sein zu wollen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Arkay ()

    • Nun denn.

      Vorab - ich habe die Idee von meinem guten alten Freund Charlie Fitzpatrick ( Betta and Classic ) übernommen und nur ein kleines Bißchen abgeändert.

      Betta Reifenschleifer.jpg

      Der eine Stellring wird natürlich so weit in die Felge hinein geschoben, dass er gerade noch etwa einen Millimeter heraus schaut.
      Mit dieser Technik KANN ein Rad gar nicht unrund werden.

      So sieht das Ganze aus :

      RSM...1 .jpg

      Roland
      "Ich bin allweil hier !" schrie der Igel, kurz bevor er vom Truck überrollt wurde.
      Merke: Es ist nicht immer gut, um jeden Preis der Erste sein zu wollen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Arkay ()

    • DDuesentrieb schrieb:

      Arkay schrieb:

      Nur Mut, nur Mut, das Simple ist auch ganz gut !
      genau, wenn man es mit so viel Fachkenntnis wie du macht. Sehr schöner Beitrag.
      Mal eine Frage an die Brettchenmethodenverfechter: Wie behandlt ihr eigentlich die Vorderräder?

      Gruß DD


      PS: Bei mir war das einfach: Ich habe bisher nur die 4WD Fahrzeuge optimiert.
      bin kein Verfechter der Brettchenmethode, bin nur zu faul mir eine Schleifmaschine zu bauen oder zu meinem Freund zu fahren, der 2 Drehbänke im Keller stehen hat, eine davon mit Teilapparat und allem drum und dran, aber das ist eine andere Geschichte.

      Vorderräder:
      Dremel in Schraubstock, Gummiteil des Schleifbandes in Dremel.
      Gummiteil treibt ein Vorderrad an
      anderes Vorderrad wird geschliffen

    • OK, auch ne Lösung. Ich habe das ähnlich versucht: Mein "Brettchen" ist eine Schieferplatte: Schön eben und absolut verwindungssteif. Antrieb war bei mr ein altes F1-Chassis, die Hinterräder habe ich gleichzeitig beide Vorderräder der zu bearbeitenden Achse antreiben und auf das Schleifpapier drücken lassen. Hat den Effekt, dass die Lauflächen danach garantiert vollflächig aufliegen.

      Gut, gerade das will ja nicht unbedingt jeder haben, gerade für den Rennbetrieb. Ich persönlich finde versiegelte zylindrische Vorderreifen aber schöner als konische.

      Gruß DD
      greenhorn :chili
    • Wißt Ihr, was mir gerade gefällt ?

      Dass ich mal einen schlafenden Hund geweckt habe - viel öfter und umfangreicher sollten Leute den Mut haben, ihre Methoden und Werkzeuge ( natürlich nicht die üblichen wie Bohrer oder Axt ) hier vorzustellen.
      Oft gibt es so schöne, einfache Sachen, auf die man selbst nicht kommt....

      Unsinnig ist zu glauben, es wäre etwas zu simpel oder "zu primitiv und zu wenig professionell", um hier vorgestellt werden zu können. Ganz im Gegenteil.

      Gruß an alle Kreativen !


      Roland
      "Ich bin allweil hier !" schrie der Igel, kurz bevor er vom Truck überrollt wurde.
      Merke: Es ist nicht immer gut, um jeden Preis der Erste sein zu wollen.
    • Ich hätte da auch mal eine Frage:
      warum schleift man Hinterreifen konisch an? Bin darüber schon ein paar mal gestolpert, konnte jedoch keine Information finden warum und in welche Richtung konisch.
      Das es der Erhöhung des Grips dienen wird, ist irgendwie logisch.
      Aber außen kleiner als innen? oder umgekehrt?
      und warum eigentlich?
    • CarGo schrieb:

      Aussen kleiner als innen, dann hast du in der Kurve auf dem innen liegenden Rad quasi volle Auflage.


      Nicht eher das Kurvenäussere? Also quasi Rechtskurve, Reifen-Aussendurchmesser kleiner als innen, liegt das linke Rad ( in Rechtskurve doch das Kurvenäussere, oder?) besser auf. Das mit der Gegenwirkung des Kippmoment dachte ich auch so....
      1000 Gauß sind nicht genug!
    • Äh Nein!
      Es wird immer das Kurvenäußere Rad belastet! Hat was mit Fliehkraft und so zu tun. Die Kurveninneren Räder heben ja auch quasi ab, bevor dann irgendwann die Rolle kommt.

      So ähnlich wie man bei Rennwagen ja auch recht krassen Sturz auf den Reifen hat. Der Wagen legt sich in die Kurve und liegt dann auf den Kurvenäußeren Reifen mit der vollen Fläche auf. Wäre kein Sturz würde der Reifen fast nur noch auf der äußeren Reifenkante aufliegen!

      In dem Video wird es auch erklärt!
      youtu.be/0JM-oYeEr6I
      Dateien
      • 77474.jpg

        (36,34 kB, 10 mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • Daniel, das Prinzip ist sehr richtig erklärt. Wie oft hat sich früher bei meinem BMW das kurveninnere Rad gedacht "Ach, schöner Tag heute - ich guck mal in die Luft :D ". Haben die Reifen ordentlich Temperatur und der Asphalt gut Grip, geschieht das schneller als man denkt. Nur gut, dass ich später dann mit zwei Reifen darauf nicht mehr achten musste. Da mussten die Reifen möglichst Spitz sein, damit sie viel Auflagefläche in den Kurven hatten.

      Trotzdem haben beide irgendwie Recht, weil es dennoch dabei bleibt - die Felge betrachtet, wird aussen kleiner als innen geschliffen. Somit liegt der Reifen der äußere Reifen vollflächig auf, wenn der Wagen durch die Fliegkraft nach aussen kippt. Therotisch würde der innere Reifen aber auch aufliegen, wenn es innen belasten würde (WAS ES ABER DEFINITIV NICHT TUT)
      Gruß, Dirk [tschuess]
      Aufbau Oberlandring (Oberlandring), Oberlandring 0.5 (Oberlandring 0.5) / Umbau und Eigenbauten (DK167 - Umbauten und Eigenbauten)
    • Überzeugt. Denkfehler meinerseits. Wie dem auch sei...das Prinzip ist klar.

      woodboss028 schrieb:

      Da stellt sich die Frage, wie stark neigt sich ein 43er Slotcar in der Kurve, das das konisch schleifen wirklich Sinn macht ?
      Das ist eine andere Frage. Bei den "grossen" wird das so gemacht. Bei unseren kleinen weiss ich auch nicht, in wie fern das Sinn macht...
    • Habe bei mir auch noch kein Neigen festgestellt. Vielleicht bei Chassis mit Federung? Davon habe ich aber nix und kann daher es auch nicht sagen. Denke aber auch, dass es in unserem Maßstab wahrscheinlich zu vernachlässigen ist. Vielleicht verringert sich ein wenig die Kippneigung. Wobei dies wahrscheinlich auch durch das Brechen der Reifenflanke zu bewerkstelligen ist. Oder irre ich mich da?
      Gruß, Dirk [tschuess]
      Aufbau Oberlandring (Oberlandring), Oberlandring 0.5 (Oberlandring 0.5) / Umbau und Eigenbauten (DK167 - Umbauten und Eigenbauten)
    • Je weniger Federung, desto weniger Kippneigung, damit verbunden ist weniger Sturz erforderlich.

      Schaut euch mal die Fahrzeuge im Kartsport an: Die haben prakisch keine Federung und keinen Sturz.

      Und auch in der Formel 1 haben nur die Vorderräder ein wenig Sturz, die Hinterräder nicht.

      Slotcars sind am ehesten mit Karts vergleichbar, denke ich, denn bei slotcars sitzen die Antriebsreifen auf einer (Rotations-)Achse.

      Daraus folgt: Kein Sturz, keine konischen Antriebsreifen, da die Reifenfläche immer voll aufliegt. Es sei denn, dass das Auto gerade abfliegt.

      Kanten brechen macht bei magnetlosen und/oder driftenden slotcars aber schon Sinn.

      Grüße, DD
      greenhorn :chili
    • mir gefallen die highend schleif-geräte von Pfuetze am besten
      nur schon mal das preis leistungs-verhältnis
      egal ob sein Vorderrad oder Hinterradsystem

      ich weiß, es gibt Leute die meinen das man Ausschliesslich mit einem Rolls-Royce fahren
      und ausschließlich mit eine Leica wirklich gute Photos machen kann

      Alle die Golf fahren, irren sich

      selbst 1968 haben wir schon links und rechts auf eine schiene schmirgel geklebt und darauf reifen abgezogen
      das größte problem dabei waren zu klapperige Radlager
      das gleiche gilt für Vorderachsen und den antrieb über Dremel und co

      bei vielen Veranstaltungen kann man mit derart vorbereiteten Räder nur platz 3-2-1 erreichen

      zugegeben bei irre schnellen 124 Flügelautos würde ich den aufwand auch nochmals erhöhen

      bei den 143 autos sind schnell mal achsen krumm, felgen krumm, reifen krumm
      das bringt immer unrundlaufende wucht

      ich würde fast immer weit vor einer 250€ Reifen-Schleifmaschine bei allen anderen bauteilen anfangen

      bei vielen der layouts hier im forum sind geraden mit schnellen Tempo nicht auffindbar, die reifen sollen im langsamenbereich also gut um die kurven kommen

      bis jetzt schleife ich Reifen nur konisch, wenn die Reifen in den kurven zu rappeln anfangen(weil ich dann glaube, das DIE zu breit sind, und dann schleife ich innen konisch bis das gerappel aufhört)

      wirklich beeindruckend finde ich
      wie unterschiedlich sich Autos von Bahn zu Bahn verhalten
      was auf einer bahn super fährt, und auf der nächsten nur probleme macht
      das ein auto auf einer holzbahn höllisch läuft und auf der nächsten holzbahn ansatzweise grauenhaft

      der MMMA hier ums Eck hat für seine autos 4-5-6 Dosen mit verschiedenen Reifen (für alle seine autos) für verschiedenen Bahnen und manchmal für verschiedene Temperaturen

      DER hat dabei dann aber auch komplett herausclipsbare achsen, die dann samt Lager in eine schleifmaschine kommen
      die dann aber auch nicht zwingend absolut plan zueinander laufen

      solange meine autos so gut zu händeln sind, werden die weiterhin auf verklebtem schmirgel geschliffen, evtl brauche ich aber demnächst doch ein hörgerät um beim schfleifen, das Tragbild wieder besser hören zu können
      ob zzzzzzzzt, oder rapp rapp rapp

      cu, DC
      erwachsen werden ist nur etwas für kinder
      denn
      wer nicht mehr träumt, hat keine kraft mehr zum leben