Posts by Gobastelbubi

    Ja, die Streckenteile der neuen Verbinderbauart haben diese selbstklemmenden Einrastnasen, die sich bei jedem Steckvorgang leicht verbiegen, bis sie einrasten. Die alten Streckenteile klemmten nur durch die Stromleitersteckung und brauchten die Plastiknasen nur zur Führung, um Verkantungen zu vermeiden (Deswegen hat man sie ja auch mit den Clips zusätzlich verbunden, um das Auseinanderhebeln der Streckenteile durch die Kurvenkräfte der fahrenden Autos zu verhindern).


    Am ehesten vermeide ich Schäden, wenn ich die zu trennenden Streckenstücke beim Auseinanderhebeln flächig etwas auf den Boden drücke und nur seitlich verkante. Nicht anheben, und unter sachtem seitlichem Hin-und Herwedeln deutlich ziehen - das ist nicht ganz einfach, ich weiß...

    Vielleicht geht es auch, wenn man einen kleinen Schlitzschraubenzieher (z.B. Phasenprüfer) vorsichtig in die Fuge zwischen den Straßenteilen schiebt und um 90° dreht. Wenn dann eine Spalte da ist, von Hand weiterziehen...

    Natürlich müssen zuerst alle Clips, die man vorher eingesetzt hat, raus. Auch das geht gut mit einem kleinen Flach-Schraubenzieher.

    Oh - daß das bei Digitalbetrieb solche Rückkopplungen bewirken kann, war mir nicht bewußt. Aber ich fahre ja bisher nur analog, da tritt dieses Problem garnicht erst auf.

    Es gibt Blink-LeDs beim Conrad, z.B. 3mm ...


    rot Best.Nr. 1594092-YD

    weiß Best.Nr. 1573527-YD

    blau Best.Nr. 1594095-YD

    ...


    Da braucht man dann keinen Decoder, nur einen passenden Vorwiderstand. Wenn die Autos digital fahren, sollte ja sowieso eine konstante Spannung im Fahrzeug zur Verfügung stehen.


    Preis etwa 0,48€/#


    Allerdings werden sie auf die Dauer nicht synchron blinken, wenn mehrere parallel eingesetzt werden. In diesem Fall könnte man versuchen, eine BlinkLeD als Taktgeber zu benutzen und dann weitere normale LeDs in Reihe dahinterschalten; dann müßte freilich der Vorwiderstand entsprechend verkleinert werden, falls diese Reihenschaltung zu dunkel werden sollte.

    Die Wellenstrecken, vor allem die mit K1/90°, sind Ausbremszonen, in denen langsam gefahren werden muß und schlecht überholt werden kann, weil das vorausfahrende Fahrzeug zwangsläufig immer wieder teilweise mit dem Heck auf die Innenspur gerät. Und an diesen Stellen wird man auch vergleichsweise leicht abfliegen.

    Vielleicht wäre eine Kreiselauffahrt, waagerechte Brückenüberfahrt und evtl. gegenläufige Kreiselabfahrt eine Alternative. Viel Blindflugstrecke durch überdeckte Abschnitte würde dadurch jedenfalls nicht entstehen.

    Steilkurven (und Loopings) sind nur dann gut zu fahren, wenn davor und danach mindestens eine, besser 2 Standardgeraden sind wegen der Überleitung in die Waagerechte - das braucht eben Platz...

    Na ja - Autos von der Stange gibt's im Handel ja genug... Da hilft nur Eigendesign. Allerdings ist das ja diesmal garnicht von mir ausgedacht, sondern nur nachempfunden - selbst wenn das bloß eine offenbar nicht verwirklichte Konzeptzeichnung dieses Künstlers war. Mir hat's gefallen und zu kaufen gibt's das nicht, also bau ich es mir... und solange ich da nichts verkaufe und das ein Einzelstück für mich selber ist, kann eigentlich auch niemand meckern.

    Das HotWheels-Fahrzeug hatte ein blaues Airbrush-Flammen-Design auf der hinteren Karosseriefläche. Ich mache mir eine passende Darstellung, drucke das Design in Farbe aus und schneide mit der kleinen Nagelschere die Flammen heraus (sehr kleinfitzelige Arbeit unter der Lupe!).

    Dann nochmal die Kuppel abkleben und eine Klarlackdusche, um das "Flammen-Airbrush" mechanisch zu versiegeln...

    Dann geht es weiter mit der Gestaltung. Für die 2 Scheinwerferpaare schneide ich passende 3- und 4mm-Stücke aus weißen Spritzgußast-Resten zu und fräse mit dem 3mm-Zylinderfräser in der Kleinbohrmaschine freihand passende Aussparungen vorne in die Fahrzeugoberseite. Die Auspuffrohrattrappen entstehen aus Spritzgußrahmenresten von einem Vintage-Revell-Trike-Bausatz 1:25.

    Nach einigen mechanischen Anpassungsarbeiten sitzt die Karosserie: ABS-Oberseite und F1-Karosseriesockel sind mit einem Gemisch aus Revell-Plastikkleber und Spritzgußrahmen-Feilstaub verklebt. Leider kommt der Schwenkbereich für die Drehkielkontakte genau unter der Motorattrappe zu liegen, da war Halbmillimeterarbeit gefragt. Und leider ist vorerst kein Platz für die Inneneinrichtung; da ist der E-Motor im Weg. Vielleicht bekomme ich den Sitz später noch irgendwie rein. Auch die Seitenwände sind jetzt aus ABS geschneidert und angeklebt. Die Eigenbau-Karo ist am Original-Karosserie-Hinterteil verklebt und mit den Original-Schrauben befestigt.

    Im F1-Gehäuse wird es sehr eng. Deshalb muß ich letztlich auf die 2 Drosseln verzichten.

    Meine Pappeschablone für die Karosserieoberseite, die Chromattrappen und das rohbaufertig zusammengesteckte Fahrzeug. Die Karosserieoberseite habe ich mit der Laubsäge aus einem Stück ABS-Kabelkanaldeckel herausgeschnitten und mit Gasbrenner und Spitzzange zurechtgebogen.

    Um den Drehkiel zu lagern, biege ich mir aus 1,5mm - Eisendraht einen rechtwinkligen U-Haken, der den Leitkiel umgreift, dabei hinter dem Leitkiel bündig durch die Leitkieloberfläche sticht und gleichzeitig als Leitkiel-Drehachse dient. Dadurch ist der Platzbedarf nach oben minimal. Die Motoranschlußkabel sind oben auf den Schleiferlaschen angelötet, führen durch jeweils ein Loch als Bewegungssicherung nach unten zurück und in einem Bogen durch das großzügige Loch im Fahrgestellboden nach innen, so daß sie sich beim Kurvenfahren gut bewegen können.

    Die NoName-Vorderachse bleibt, wie sie ist - Hartplastikräder auf Starrachse, da muß nichts versiegelt werden.

    Der Stromabnehmer - Drehkiel entsteht in Eigenbau aus einem Stück Kabelkanalboden. Dieser Kabelkanal hat einen kleinen spitz-pilzförmigen Steg in der Mitte, um dort Einbaudosen oder ähnliches einzuklemmen. Dieser Steg wird zum Leitkiel umgewidmet, und darum schleife ich ihn beidseitig gerade, bis das Kabelkanalstück eine T-Form erreicht hat. Anschließend bohre ich vier 1mm-Löcher und säge mit der Laubsäge vier Schlitze ein, so daß zwei übliche Carrera-Doppelschleifer eingesteckt werden können.

    Deswegen wird ein schrottiger SpeedRacerX, der schon länger hier als Bastelfahrzeug lagert, zur Herausgabe seiner verchromten Hinterräder verurteilt, ein altes Matchbox-Auto (Flohmarktfund) spendet den 8Zylinder-Chrommotor, und die durchsichtige Deko-Designkappe einer ehemaligen Shampooflasche (hier schon ausgebaut und zurechtgeschliffen) liefert die spacige Kabinenkuppel. Leider wird es sehr eng unter der Kuppel; ich fürchte, daß ich die Chromsitze und das Chrom-Cockpit nicht unterbringen kann... 'mal abwarten, bis die Elektromechanik sicher läuft.

    Baubericht Carrera GO!!!: AstroFunk

    Neulich war ich beim Bilderstöbern im Netz auf ein Fahrzeug gestoßen, das im 1970'-Jahre Weltraum-Stil gestaltet ist und angeblich von dem Künstler Ed Roth stammt bzw. dessen Fahrzeug "Mysterion" von 1963 ähnelt - "Astro Funk" - aber dieses Design ist offenbar von einem anderen Künstler, Felix Holst. Allerdings habe ich von letzterem nur eine kolorierte Zeichnung gesehen, aber kein echtes Fahrzeug in 1:1. Anscheinend wurde dieses Fahrzeug so garnicht in 1:1 gebaut. Es gibt bzw. gab 2012 nur Mattel-HotWheels-Modelle in 1:64; diese dann allerdings in mehreren Farbschemata, worüber der Künstler angeblich nicht erfreut war, denn er hatte das Fahrzeug auschließlich in perlweißmetallic konzipiert. Um keine Probleme mit dem Copyright zu bekommen, belasse ich es bei diesen unverbindlichen Hinweisen, und ich zeige hier ausschließlich meine eigenen Bilder von meinem selbstgestalteten Nachbau. Wer andere Bilder sehen will, muß diese eben selbst suchen.

    Egal... Das Fahrzeugdesign finde ich interessant und darum baue ich mir jetzt eines.

    Grundfahrzeug ist wieder einmal ein schrottiger, aber gut fahrtüchtiger Formel1 aus der Bucht.

    Leider war das F1-Fahrgestell viel zu lang für die projektierte Karosserie und die breiten F1-Vorderräder paßten sowieso nicht dazu. Außerdem wollte ich ich mich einmal an einem richtigen Drehkiel mit Schleifern versuchen. Ich hätte zwar gerne aus dem CarreraGO!!!-Leitkiel/Schleiferfassungsblock einen Drehkiel-Abnehmer gebaut, aber dazu paßte die Carrera-Schleiferaufnahme überhaupt nicht, und außerdem war in der zum Bau vorgesehenen Karosserie über dem Schleiferblock überhaupt kein Platz: Die Karosserie würde an dieser Stelle äußerst niedrig und gleichzeitig sehr schmal ausfallen.

    Der elektromechanische Unterbau besteht aus einem NoName-Slotcar, sehr ähnlich zu Artin, und einem alten CarreraGO!!!-Formel1-Fahrzeug. Der ursprüngliche NoName-Motor war bei den ersten Chassis-Testfahrten wortwörtlich heißgelaufen und abgeraucht. Die seitlichen Lufteinlaßgitter-Attrappen der "GO!!!"-F1-Antriebsgruppe schlitze ich vorsichtig außen unten seitlich ein, damit die verbleibenden Längsträger des NoName-Fahrzeugfragments dort gesteckt eingeklemmt werden können. Die Rechtecklöcher vor der Vorderachse sind von der ursprünglichen Einfach-Schleiferaufnahme; das zentrale Loch hinter der Vorderachse (da war offenbar 'mal der Leitstift dringewesen) werde ich für meinen Drehkiel nutzen. Die Original-Hinterräder (ganz rechts) waren zweifelhaft, denn sie bestehen aus Hartkunststoff und haben eine Gummiringeinlage. Die anderen Hinterräder, die ich hier probeweise hingelegt hatte, haben zwar schön verchromte Felgen, sind aber leider komplett aus Hartkunststoff und scheiden damit als Antriebsräder aus.

    Das Formel1-Karosserievorderteil paßt nicht dazu, weil der Kürbiskopf im Verhältnis dazu viel zu groß ist. Durch die vorherigen Anpaßversuche ist der Original-Fahrerkabinenteil leider nicht mehr verwendbar, aber ich habe noch genügend alte F1-Karossen im Bastelvorrat, und so muß eben jetzt ein ehemaliges Ferrari-Karosserieteil auf ein ehemaliges Mercedes-Fahrgestell. Das Motorsockelgehäuse entsteht aus dem Deckel eines Wimperntuschepinsels, ein Gehweg/Randsteinfund...

    Die Motorattrappe wird nach inzwischen bewährter Bahnschneidreste-Plastikstaub-Klebermischung mit einem dicken Tropfen von innen am Motorsockelgehäuse festgespachtelt; anschließend schleife ich das Ferrari-Karosseriespitzenteil außen gleichmäßig grob rauh und schraube es im Befestigungssockel auf dem Fahrgestell fest. In gleicher Weise wird das Motorsockelgehäuse von innen angerauht und auf dem Fahrgestell mit einem weiteren dicken Tropfen Kleber-Plastikmasse auf dem Befestigungssockel verklebt.

    Nach einer abschließenden Lichtfunktions- und Passungskontrolle klebe ich den Kürbis mit Styroporkleber über dem Motor an der Vorderkarosserie fest. Damit sind Motorattrappe, Motorsockelgehäuse und Kürbiskopf mit Hut ein einziges Bauteil, das an der vorderen Karosseriebefestigungsschraube hängt.

    Obwohl der Kürbiskopf leicht ist, ist das Modell wegen des hohen Aufbaus doch recht kipplig; aber es fährt recht schnell, wegen der großen Räder...


    Huuu-Buuuuuhhhhh..... Hiiiiihhihihihiiii.....