Posts by Gobastelbubi

    Soooo... der Cheetah hat über's Wochenende ein Fahrgestell bekommen, von einem Uralt-Porsche (61404) aus der Anfangszeit der GO!!! Die Radgröße paßte, nur den Radstand mußte ich ein bißchen verlängern. Ich habe die Motordrosseln von den Schleiferfassungskontakten abgelötet, das Fahrgestell mit dem Bereich hinter den Schleiferfassungen über einer Teelichtflamme gedreht/gewedelt, bis das Plastik weich wurde, dann sofort die Hinterkante des Fahrgestells im Schraubstock eingeklemmt und sofort mit der Kombizange den Schleiferkasten gepackt und nach oben gezerrt, bis der Achsstand zu den Karosserie-Radaussparungen paßte. In dieser Lage einige Sekunden ziehend gehalten, bis der Fahrgestell-Kunststoff hinreichend abgekühlt war - und inzwischen die Parallellage von Vorder-und Hinterrädern beobachtet, damit sich keine Längstorsion einstellt. Scheinwerfer- und Vergaserlöcher silbern gestrichen. Irgendwann werde ich noch Scheiben und ggf. eine Inneneinichtung einbauen; und der Fahrtest steht auch noch aus. Der Doppelschleiferkasten ist original und steht leider vorne etwas heraus; aber um das zu ändern, wäre noch eine deutlich umfangreichere Fahrgestelländerung nötig.

    ...und wer die cheetah.stl zum selber-ausprobieren haben will - einfach bei mir melden...

    Das liegt womöglich daran, daß diese Modelle erstens sehr groß sind und zweitens sehr große und breite Reifen haben: Vergleichsweise viel Masse und mehr Reibung gegenüber anderen, kleineren Modellen => zähere Beschleunigung, trägeres Ausrollen, mehr Reibungswiderstand in den Kurven (ist aber nur eine Vermutung).

    Tja, DAS ist inzwischen aus meinem Filamentdrucker gepurzelt. Das Modell links im Bild 10 habe ich etwa 4mm länger als das rechte gemacht, um mit der Länge etwas zu experimentieren. Erstaunlicherweise wurden die A-Säulen problemlos gedruckt, sind aber, wie geahnt, sehr fragil. (Falls es schiefgegangen wäre, hätte ich anschließend die Fenster in der Datei ausgefüllt). Ich habe die Dateien im Slicer mit der Schnauze ziemlich schräg nach oben aufgestellt, um die erwartbaren Riesen-Flachtreppen in der langen Motorhaube zu vermeiden. Dafür entsteht eine feine Treppchenstruktur, die ist besser glättbar. Erstmal beim kurzen Modell die Treppchenstruktur ein wenig glattgeschliffen, dann mit einer satten Anstrichschicht Kunstharzlack die Rillen gefüllt. Jetzt heißt es warten, bis der Lack ordentlich durchgehärtet ist. Bei den gegenwärtigen Temperaturen dürfte 1 Woche Wartezeit durchaus Sinn machen; aber ich habe sowieso noch kein Fahrgestell im Blick. Der Achsabstand für's zukünftige Fahrgestell (kurze Variante) sollte 5,6cm bis 5,7cm betragen. Kotflügelbreiten sind vorne 3,9cm und hinten 4,0cm, Radkastendurchmesser vorne 1,5cm und hinten 1,7cm. Wer das Modell ausprobieren möchte, einfach melden, dann verschicke ich die *.stl.

    Ich war so irre und habe mich mit Blender hingesetzt; und hier ist das Ergebnis: Chevrolet Cheetah, mein vorläufiger Entwurf einer Karosserie. Ob die sehr filigranen Fensterrahmen bzw. die A-Säulen in Filamentdruck so machbar sind, möchte ich stark bezweifeln. Sehr wahrscheinlich muß ich die Fenster nach CarreraGO!!!-Methode mit massiven Scheiben auffüllen. Die Größe sollte etwa stimmen - ich habe während der Konstuktion zur Kontrolle probeweise eine andere Karosserie in die Blenderzeichnung danebenkopiert. Ich weiß auch noch nicht, auf welches Fahrgestell diese Karosserie passen könnte, denn der Testdruck steht noch aus... und ich übernehme keinerlei Garantie für Maßstabstreue oder Details, denn ich habe das alles "freihand" von Bildern aus dem Netz nachgezeichnet.


    Nachtrag: Was sind denn die Abstände bei dem roten HW50 Concept-Auto: Achsabstand bzw. Abstand von Vorderachsnabe zur Hinterachsnabe (wegen Radkasten-Abstand), und Reifendurchmesser außen (wegen Radkasten-Durchmesser)?

    Ich habe eben auf cgtrader.com nachgesehen: Da gibt es tatsächlich eine 3D-Datei: Chevrolet Cheetah / 1964 / 29,9MB , z.Zt reduziert im Angebot, nur noch 17,50$ statt normal 25,-$. Aber die verfügbaren Dateiformate passen nicht zu meinem 3D-Drucker: obj, fbx, 3ds, dae.

    Ich müßte eine *.obj-Datei kaufen und die dann erst mit 3dbuilder in's *.stl-Format konvertieren, bevor ich sie mit Blender zur *.blend-Datei konvertiere. Dann das Modell mit Blender innerlich aushöhlen, eine slotcartauglich-brauchbar-schlichte 3D-Innenseite konstruieren und auf eine geeignet-passende Baugröße skalieren, dann erneut zu einer *.stl-Datei konvertieren, die dann wiederum durch den Slicer gejagt und als *.gx-Datei konvertiert endlich in den 3DDrucker kann. Also käme da sowieso einiges an Arbeit auf mich zu.

    Da das Modell aber relativ klein ist, die Auflösung als Filamentdruck ohnehin "pixelig" wird und trotzdem noch einiges bezahlt werden müßte, glaube ich, daß ich mich doch selber an eine nicht vorbildgetreue, aber designnahe Eigenkreation machen werde...

    Na ja, ich arbeite mich ja auch erst seit etwa einem Jahr so allmählich in Blender ein, aber mittlerweile komme ich zu Ergebnissen, mit denen ich einigermaßen zufrieden sein kann. Den HW CAT-A-PULT kannte ich noch nicht, aber das Modell sieht auch interessant aus, ist von der Form her wohl nicht zu anspruchsvoll (sieht fast ein wenig aus wie ein Strandbuggy, der in die Länge gedehnt wurde, aus den 1970'er Jahren) - und müßte daher einigermaßen flott zu konstruieren sein. Vom Achsabstand her scheint es relativ kurz zu sein; d.h. wenn ich es aus dem Gefühl von 1:64 auf 1:43 vergrößere, dürfte ein Standard-F1 als Fahrgestellspender fast etwas zu lang ausfallen. Aber man könnte trotzdem irgendeinen alten F1 nehmen und die Vorderachse am Fahrgestell entsprechend nach hinten versetzen, sobald der erste Karosserie-Prototyp aus dem 3D-Drucker fällt.

    Gerade auf HotWheels Wiki Fandom nachgesehen: Dieses HW-Modell ist angelehnt an Bill Thomas' Cheetah - das Modell gab es wohl für die größeren Carrera Maßstäbe, aber eben leider nie als GO!!!-Modell (habe gerade im Carrera-Katalog 2013 nachgesehen: 23783 & 23760 & 23761 für 1:24 und 30648 & 30649 & 30623 für 1:32) Möglicherweise gibt's 3D-Dateien bei printables oder cgtrader, das würde dann wohl "nur" eine Geldfrage; 'mal nachsehen...

    Ich glaube, ich bin angefixt:/. Das wird sehr wahrscheinlich ein neues Projekt auf meiner Blender-Projekt-Konstruktionsliste, falls es keine 3D-Datei zu kaufen gibt oder entsprechend angebotene Dateien mir zu teuer sind. Aber falls ich 'was konstruiere, werde ich die 3D-Datei hier sicher zur Verfügung stellen. Kommt Zeit, kommt 3D-Objekt... :whistling:

    Gruß, Kay

    Fahrgestell nutzen, schönere Karosserie 3Ddrucken, draufpacken... . Die Fahreigenschaften sind sicher nicht schlecht bei dem langen Radstand und den großen Reifen. Dieses Modell gefällt mir vom Design her nicht, darum habe ich es auch nicht. (Ich verstehe nicht, warum für die Carrera-Modelle ausgerechnet dieses Design gewählt wurde. HotWheels haben viele interessante Designs und dann wählen sie sowas aus; das Design des Rivalen ist m.E. auch nicht besser.)

    Ich könnte beispielsweise folgende Karosserien entweder als fertiger 3D-Filamentdruck oder als *.stl-Datei (eigene Blender-Konstruktionen, die gibt's NUR bei mir) anbieten (müßte natürlich ans Fahrgestell angepaßt werden). 47482 ist dem Monogram-Bausatz Rattler nachempfunden (optisch ungewöhnlich, denn die Öffnung für den Motor ist asymmetrisch aus der Karosserie herausgeschnitten) , 47496 ist vom HotWheel-Modell X-Steam inspiriert und 47566 ist eine Eigenkreation, die ich RodgerDodger genannt habe, weil zur Dekoration eine Motorattrappe des entsprechenden HotWheels-Modells drin ist. Der XSteam könnte allerdings kritisch werden, weil der Radabstand genau passen muß: Achse vorne-hinten = 75mm; aber die hinteren Radabdeckungen sind recht weit, da könnte man vielleicht das Carrera-HotWheels-Fahrgestell etwas schieben. (Die Dateinamen sind noch die von der Samsung-Kamera automatisch vergebenen Nummern, habe ich leider noch nicht systematisch archiviert)

    Wegen Fahrerfigur - ich hatte 'mal eine Figur für RC-Autos / etwa 1:10 oder sogar 1:8 kostenlos zum Herunterladen auf printables gefunden. Die Rückenpartie der Figur hat ein übles, grobes Karomuster, aber das ist ja ohnehin Klebezone auf dem Autositz und daher egal. Mit 1:8 sind diese Figurmodelle natürlich viel zu groß. Deswegen habe ich sie mit Blender für 1:43 passend kleinerskaliert und mit PLA-Filament ausgedruckt. Ich müßte 'mal nachsehen, welche Datei das war (wird etwas aufwendig, weil ich dann erst den alten Windows10-Rechner wieder anschmeißen muß, der seit Windows11 nicht mehr in's Internet darf - ist inzwischen ein reines Inselsystem bzw. Offline-Spielgerät. Aber da sind halt noch alle Daten drauf...) Aber falls Interesse besteht, könnte ich meine skalierte STL vielleicht in einer email verschicken. Bilder von solchen Figuren - siehe meine Galerie, Bild 3Dgedruckte Fahrer, 29.5.2025; ich habe inzwischen einige meiner Umbauten damit "belebt".

    Es gibt die Steilkurve K2 (Art.Nr.61646), die hat 45°, also braucht man 4# für eine Halbkreiskehre; wird meines Wissens auch so als 4er-Set verkauft. Die Steilkurve K2 läßt sich nahtlos außen an die Steilkurve K1 anstellen. Die Steilkurve K1 (engster Radius) kann bei manchen Fahrzeugen vor allem auf der Innenspur Probleme machen, weil manchmal die Stromabnehmerschleifer im "Steilkurvental" den Kontakt zu den Stromleitern verlieren. Dann setzt der Antrieb kurzzeitig aus und es kommt darauf an, daß das Auto noch genug Schwung hat, um diese Energiekappung zu überrollen, bis wieder sicherer Kontakt eintritt. Außerdem kann es sein, daß sich die Schleifer während der Fahrt mit der Zeit verformen bzw. nach oben zum Fahrzeugboden verbiegen - und an solchen Vertiefungen wie eben der Steilkurve fällt das dann auf. Auch zu beachten sind die Zu- & Abfahrtstrecken an der Steilkurve. Diese sollten Geraden sein - meiner Erfahrung nach jeweils mindestens 2 Vollgeraden, damit die Übergänge aus der Waagerechten in die Steilkurvenneigung und zurück einigermaßen sanft verlaufen. Falls gegenläufige Steilkurven aufeinander folgen sollen, darf der geradeverlaufende Zwischenbereich - wegen der Längsverbiegung - auch durchaus noch länger sein.

    Es gibt ein Weichenpaar-Set (Art.Nr. 61618), das ist spiegelverkehrt aufgebaut, also eine Weiche zweigt nach links ab, die andere nach rechts. Die Weichen werden mechanisch durch den Leitkiel jeweils auf die andere Richtung umgestellt - und zwar jedesmal, wenn ein Auto durchfährt. Dazu ist eine gewisse Mindestgeschwindigkeit nötig, damit die Spurmechanik jeweils sicher umgeklappt wird. Eine Umrüstung auf Elektroantrieb haben hier wohl schon ein paar Leute gemacht - vor allen diejenigen, die digital unterwegs sind. Aber da wird einiges an eigenverantwortlicher feinmechanischer Umbauarbeit fällig - fertig zu kaufen gibt es da nichts. Manche fräsen sich auch ihre Weichen komplett selbst aus MDF.

    Spurwechselschienen sind die normalen Kreuzungen. Die müssen immer paarweise in die Gesamtstrecke eingesetzt werden, weil sich bei ungerader Anzahl beide Spuren der Bahn zu einer einzigen Schleife verbinden würden. Man würde sonst also eine 8 zweimal nacheinander durchfahren, mit abwechselnd versetzter Spur (Das kann allerdings zum Alleine-fahren durchaus interessant werden, weil Innen- und Außenspur trotz derselben Strecke jeweils geringfügig andere Fahrstrategien erfordern). Wenn man Spurwechsel nur nach Bedarf haben will, muß man Weichen verwenden und diese wiederum in Eigenverantwortung feinmechanisch auf Handbetrieb umbauen.

    Zum Digitalumbau sage ich technisch nichts, erstens weil ich mich da nicht auskenne (ich fahre nur analog), zweitens weil digital143 längst vom Markt verschwunden ist und es allenfalls noch Gebraucht-Restbestände aus dem Online-Auktionshaus gibt, und drittens weil es hier im Forum einige Leute gibt, die sich da viel besser auskennen. Es wird auf jeden Fall einiger Aufwand - Decoder kaufen, testen, und ziemlich viele elektromechanische Feinarbeiten sowohl an den Fahrzeugen als auch an der Bahn...

    Gruß, Kay

    Dann müßten die Kinder das mit dem richtigen Bremspunkt eben lernen und das Tempo an die Streckenführung anpassen... Das macht ja gerade den Reiz des Rennbahnfahrens aus. Und jeder Autotyp hat auch ein bißchen andere Fahreigenschaften. Wenn man nur Tuningmagnete fährt, mutiert die Rennbahn technisch zur Modelleisenbahn ohne Weichen und Anhänger. Wer es besonders anspruchsvoll machen will, kann ja mal mit einem hochbeinigen Modell (z.B. Cars Hook oder Mario P-Wing) gegen ein DTM oder GT-Fahrzeug antreten... Immer nur Vollgasfahren wird auf die Dauer langweilig werden.

    Elektro-Turbolader: Vielleicht könnte man Kondensatoren einbauen, die während des Teillastbetriebs nebenher aufgeladen werden und auf Knopfdruck mittels Diodenkette auf die normal verfügbare Spannung aufgeschaltet werden (Wirkungsweise wie der TurboBoost-Knopf aus der 80er Jahre-US-Serie KnightRider, als Elektroversion :D). Entweder das Fahrzeug macht dann einen Hops nach vorne wie im Film oder die Reifen drehen sofort durch wie beim Dragsterstart. Aber mangels Gooo - (so heißt doch die klebrig-geschmolzene Gummimasse, die beim Durchdreh-Starten der Dragsterreifen entsteht?!?) dürfte der Hopser wohl ausfallen...

    (das Werbebild: Trabi - mit Mercedesmotor getuned? - wegen des Logos auf dem Kühlergrill :)) ... Ja, das Wandstärkenproblem habe ich auch. Ich hatte mir bei der letztmaligen derartigen Verkaufsaktion eine MadMax / Ford Falcon - Datei gekauft - und nach dem Herunterskalieren auf 1:43 kann ich durch die Motorhauben-Filamentstreifen durchkucken. Ob das dann bei einem Resinedruck besser würde, möchte ich bezweifeln, weil das Wandstärkenproblem nach wie vor besteht. Leider ist das Verdicken der Wandstärke nach innen eine extrem zeitraubende und aufwendige Arbeit. Ich habe versucht, die Karosserie zu kopieren, diese Kopie dann ganz geringfügig nach innen zu skalieren und anschließend mit der ursprünglichen äußeren Karosserie zu "verschmelzen". Das funktioniert aber nur bedingt, vor allem an den Fensterrahmen bzw A- & B-Säulen ist das Ergebnis ziemlich übel. Ich bin noch längst nicht fertig - das Projekt liegt wie Blei in meiner Projektliste...

    Na, dann ist das ja überhaupt kein Problem, denn das Streckenmaterial paßt bereits zum sonstigen GO!!!-System. Wenn die PawPatrol-Episode sich dem Ende zuneigt und sich der Wunsch nach mehr Action entwickelt, dann werden Sie sehen, wohin das führen kann: Die einzigen Grenzen weden dann vom verfügbaren Raum in den eigenen 4 Wänden gesetzt, denn Autos und Fahrstrecke hat man eigentlich nie genug...

    PawPatrol ist eine von mehreren First! -Batterierennbahnen, die - wohl aus Sicherheitsgründen für Kleinkinder - mit einem 6V-Batteriepack genutzt wird. Aber sobald ein Netzteil genutzt würde, wäre der Anschluß an die Steckdose ein notwendiger Bestandteil des Spielaufbaus und da will Carrera wohl rechtlich, technisch und moralisch auf der sicheren Seite sein. Außerdem dürfte der Batteriebetrieb recht gemächlich zugehen - eben passend für die Altersgruppe im Vorschulalter. Nachteil ist, daß der Batteriebetrieb eine eher kurzzeitige Angelegenheit ist - viel länger als 2-3 Stunden dürfte ein Batteriesatz nicht durchhalten, vermute ich.

    Für die First! gibt es meines Wissens keine Netzteile. Und die First!-Straßenteile passen NICHT an die GO!!!-Straßenteile, weil der Abstand der Slots zueinander enger ist. Bilder zum Vergleich First<>GO!!! - siehe meine Galerie: Ich habe mir in Eigenregie zwei Adapterstraßen gebaut, die eine Überfahrt vom First!-Streckenbereich in den GO!!!-Streckenbereich und zurück ermöglichen. Solche Adapter gibt es aber nicht zu kaufen - die muß man sich in Eigenregie selbst zurechtbasteln.

    Die Fahrzeugmotoren halten es auch aus, auf der normalen GO!!! zu fahren - mit Netzteil und 14,4V DC. Aber dann haben die Fahrzeuge auch deutlich mehr Leistung als im Batteriebetrieb, was wohl den ganz Kleinen noch nicht zugemutet werden soll. Sobald die Kleinen aus der First!-Phase herausgewachsen sind, sind sie wahrscheinlich mit morbus carreraticus :) infiziert und kaufen die nächstgrößeren Bahnen & Fahrzeuge - so die Hoffnung der Hersteller...

    Die Hinterräder verlassen die K1 nach innen, wenn du NICHT driftest und das Fahrzeug einen langen Radstand aufweist (beispielsweise ein F1).

    LG

    Aus diesem Grund verwende ich bei meiner fest aufzubauenden Rennstrecke CarRacing & Profi-Material, da sind die Slots etwas weiter auseinander und die Straßenränder sind breiter. Das Zeug ist zwar alt, aber als Gebrauchtware billigst und in Mengen zu bekommen, und hat die Randstreifen quasi schon überall integriert. Man muß natürlich basteln, weil die elektrischen Anschlüsse mit den Reglern nirgends zusammenpassen. Leider bin ich noch immer nicht fertig, bin immer noch am Grübeln mit der restlichen Streckenführung; aber wenn es soweit ist, werde ich sicher was zeigen.

    Na ja - Es gibt nun 2 mögliche Vorgehensweisen.

    Möglichkeit 1: Analoge Alt-Startschiene beschaffen. Hier besteht das Risiko, daß sie defekt ist, weil es sich um Gebrauchtware handelt, die schon lange nicht mehr im Laden zu bekommen ist - Erhaltungszustand ist also Glücksspiel. Aber eigentlich sind die alten Startschienen praktisch unverwüstlich, und "defekt" werden sie in der Regel dadurch, daß durch Drauftreten und grobes Auf-und Umbauen irgendwann mal innerlich eine Lötstelle von einer Bahnstromschiene abreißt. Das läßt sich aber reparieren: Untere Abdeckung lösen und die abgerupften Kabel wieder anlöten.

    Hinweis: Es gibt 2 Typen von alten Startschienen - die ganz alten mit 4 Steckplätzen, d.h. 2 Steckplätze für die Stromanschlüsse vom alten Netzteil, das eben 2 separate Stromversorgerkabel hat, und dazu 2 Steckplätze für die 2 Bahnregler. Die "neuen" alten Startschienen haben einen Stromversorgersteckplatz wegrationalisiert und deswegen nur 3 Steckanschlüsse, d.h. 1 Stromversorger-Steckplatz vom Netzteil und 2 Steckplätze für die 2 Bahnregler.

    Möglichkeit 2: Die vorhandene modern-smart-defekte Startschiene auf direkt-analog umbauen. Aber dafür ist dann auch einiges Prüfen und Messen erforderlich.

    In jedem Fall ist der Stromkreis eigentlich recht schlicht, siehe mein Anschlußplan analog:

    Netzteil +12V Anschluß > Regler Eingang ('Regelwiderstands-Ende") +12V > Reglerausgang (" Reglerdrücker-Schleifabgriff") > Bahnstromleiter +Schiene > Autoschleifer +Pol > Automotor > Autoschleifer -Pol > Bahnstromleiter -Schiene > Netzteil -12V Anschluß. Außerdem gibt es an den Reglern noch einen dritten Kontakt, der bei nichtgedrücktem Reglerknopf die Plus-Stromschiene der Rennstrecke mit der Minus-Stromschiene kurzschließt - dies bewirkt eine elektrische Kurzschlußbremse, d.h. wenn das Auto einen hohen Geschwindigkeitsüberschuß hat, z.B. auf einer langen Gerade, und genau dann läßt man den Reglerknopf ganz los - dann wird der Automotor über diesen Kontakt kurzgeschlossen, so daß das Auto durch den eigenen Schwung im Motor einen Bremsstrom induziert (Lenzsche Regel: Ein Induktionsstrom ist immer so gerichtet, daß er der Ursache seiner Entstehung entgegenwirkt). Die Autos sind alle so verdrahtet, daß der + Anschlußschleifer / die +Stromschiene der Straße beim Blick von oben auf das Auto, Fahrtrichtung von dir weg auf der RECHTEN Seite des Slots und der - Anschlußschleifer / die -Stromschiene des Slots auf der LINKEN Seite sind. Wenn die Fahrtrichtung umgeschaltet wird, wird diese Polung auf der Straße genau vertauscht.

    Das größte Problem ist bei der ganzen Sache, daß man in dem Kabelgewusel den Überblick behält. Dies vor allem auch deshalb, weil die Stromversorgung vom Netzteil nur 1* benötigt wird, aber der o.g. Stromkreis 2* identisch parallel aufgebaut werden muß - eben ein Stromkreis je Spur.

    Außerdem enthält mein Analogschaltplan 2 Fahrtrichtungs-Wechselschalter, was den Schaltplan etwas umfangreicher macht, aber dafür den Komfort bietet, die Bahn in beiden Richtungen befahren zu können. Jeder dieser beiden Schalter ist ein sog. Kreuzschalter, d.h. ein doppelter Wechselschalter, der die beiden wechselnden Ausgangskontakte der gleichzeitig betätigten Wechselschalter über Kreuz verbindet: Der Strom geht über den Mittelkontakt des einen Schalters hinein; in der einen Stellung läuft der Strom "hier" hin und "da" zurück; nach dem Umschalten in die andere Stellung läuft er "da" hin und "hier" zurück; und über den Mittelkontakt des anderen Schalters geht es wieder zurück in das Netzteil - und das Ganze zweimal, eben einmal für jede Bahnspur. Diese Fahrtrichtungsschalter müssen unbedingt nach dem Regleranschluß und vor dem Bahneinspeiseanschluß angeschlossen werden. Auf diese Weise ist sogar ein Betrieb im Gegenverkehr möglich, so wie der normale Straßenverkehr abläuft. Dadurch wird es unklar, wer gerade vorne liegt... Und die mechanisch-hinreichend stabile und kontaktsichere Ausführung erfordert auch ein wenig handwerkliches Geschick.


    Nachtrag: Ich sehe gerade, daß es sich um eine einspurige Bahn handelt! Dann wird die ganze Sache etwas einfacher, weil es keine konkurrierenden Regleranschlüsse gibt. Trotzdem gilt der oben unter Möglichkeit 2 beschriebene Stromlaufplan, eben in nur einfacher Ausführung.

    AUSSERDEM fällt mir gerade etwas anderes auf: Es kann sein, daß der Handregler von dieser Bahn für einen Analogumbau untauglich ist, weil er möglicherweise keinen Drahtwiderstand mehr enthält wie die alten Analogregler. Diese hatten viele Lüftungsschlitze im Handgriff, um die Hitze abzuführen, die sich vor allem bei Nicht-Vollgas am Drahtwiderstand bildet. Ich kenne die neuen Regler nicht, aber ich habe gehört, daß sie möglicherweise keine "Leistung" mehr schalten, sondern nur noch ein schwaches Signal abgeben, das dann von der Elektronik in der Anschlußschiene in ein entsprechend starkes Fahrsignal umgewandelt wird. Das heißt: Wenn die Elektronik der Anschlußschiene defekt ist, geht garnichts mehr. Das sind halt die modernen Zeiten, warum einfach und robust bauen, wenns auch komplizert und leichter kaputt geht. Ich empfehle, eine alte, analoge Bahn aus dem Online-Auktionshaus billig zu erwerben - die analogen Anschlußschienen und Regler sind quasi unverwüstlich. Auch die modernen Autos funktionieren genauso mit den alten Anschlußschienen.