Posts by Gobastelbubi

    Zum Thema Kleben: Meine aktuelle Klebemethode ist Revell-Flüssigkleber und Feilstaub aus überschüssigem Bahnen-Straßen-Restematerial.


    - Klebemassenbedarf abschätzen

    - zu verbindende Bauteile gegenseitig gut anpassen und an Klebeflächen sehr grob/rauh anschleifen z.B. 40er Körnung, griffbereit ablegen

    - Altes, nicht benötigtes Straßenstück über z.B. einem größeren Joghurtbecher mit grober Feile zu Staub zerreiben, bis die erforderliche Plastikstaubmenge erreicht ist (Menge anhand des weggefeilten Bereichs abschätzen). Überschüssigen Raspelstaub hebe ich mir in einem alten Kleinbild-Filmdöschen (Ja, sowas habe ich noch! Diese Döschen sind herrlich, leider gibt es in Digitalfotozeiten immer weniger davon) auf, brauche ich immer wieder mal...

    - Staub auf ein glattes Stück MDF (darf gerne auch glatt beschichtet sein) zu einem Kegelhäufchen auftürmen

    - Rührstäbchen bereithalten ( ich nehme gerne ein Stück Plastik-Spritzgußrahmen aus irgendeinem Plastikbausatz-Rest)

    - Flüssig-Plastikkleber unter ständigem Rühren in den Plastikstaub eintropfen, bis sich eine klebrige Plastikmasse in der gewünschten Menge ergibt; ggf. zusätzlich Plastikstaub nachgeben

    - Klebrige Plastikmasse auf eine Klebefläche der beiden zu verbindenden Teile geben und sofort die Teile zusammendrücken

    - Klebelage sofort nach Sicht korrigieren und einige Sekunden in der gewünschten Lage zusammenhalten.


    Je größer die Klebebereich ist, desto länger dauert die Aushärtung. Meistens ist die Klebestelle nach etwa 1/2 Minute fest genug, daß das geklebte Teil zum Aushärten frei abgelegt werden kann. Die verbundenen Teile halten wie verschweißt.

    Diese Methode eignet sich auch zum Zuspachteln von Ritzen und Fugen. Überstände lassen sich nach der Aushärtung genau wie das sonstige Karosserie-Plastikmaterial feilen und schleifen. Während der Kleberei stinkt es natürlich fies... Aber meiner bisherigen Erfahrung nach hält das besser als alle anderen Klebemethoden.

    Ich vermute:

    beide gelben Kabel: Lautsprecher, Polung egal.

    schwarz i.d.R. - (minus) , daher würde ich blau an + (plus) anschließen (ich vermute "blau" wegen +Pol Blaulicht, damit es bei der Fließband-Lötarbeit im Werk keine Verwechlung mit dem +Pol für den Motor gibt); Spannung erstmal nur 1 AA-Batterie 1,5V, dann 2AA Batterien in Reihe, also 3V ...


    Soweit ich weiß, sind Pull&Speed-Blinklichtfahrzeuge mit 3# Knopfzellen in Reihe unterwegs, d.h. ich würde 1,5V * 3 = 4,5V bis 5V vermuten (weil eine frische unbenutzte Knopfzelle 1,55V hat)

    ABER für den Betrieb bei 15V müßte man den Gesamtwiderstand der Schaltung kennen und dann einen passenden Vorwiderstand berechnen nach der Formel R=U:I d.h. Widerstand = Spannung (15V) : Strom (leider unbekannt) , denn sonst wird zumindest der Chip abrauchen.

    Weitere Vermutung meinerseits: LeDs haben üblicherweise eine Stromaufnahme um die 20mA, das würde ich dann mal als Wert ansetzen =>


    15V : 20/1000A =

    15V * (1000 : 20)A =

    15 * 50 = 750 Ohm


    Der nächstgelegene Widerstandswert in der Normreihe wäre 680 Ohm, das bedeutet im Farbringcode: blau/grau/braun/gold, Das könnte aber knapp werden, es wäre der absolute Mindestwert, der keinesfalls unterschritten werden darf.

    Besser wären wahrscheinlich 820 Ohm (grau / rot / braun / gold) , der dürfte aber eher selten - und daher nicht leicht im Schrott zu finden sein.

    Mit 1000 Ohm (braun / schwarz / rot / gold) wäre man wohl auf der sicheren Seite, aber es könnte etwas viel sein, vielleicht leuchten die LeDs dann nicht so hell wie sonst.

    Natürlich konnte man sich auch maßgeschneidert eine Widerstandsreihe zusammenlöten, bis der passende Wert erreicht ist. Widerstände findet man gebraucht im Elektronikschrott, müßte man suchen und auslöten... oder eben bei Conrad kaufen.

    DAS SIND ABER ALLES NUR VERMUTUNGEN: ICH GEBE KEINE GARANTIE, DASS DAS RICHTIG IST:


    Irgendwo hatte ich 'mal ein Polizei-Aufziehauto, das hat auch so einen Blink-Chip, da könnte ich nachsehen; ich weiß bloß leider gerade nicht, wo es ist...

    ... so sieht meiner aus (Bausatzfelgen als Felgeneinsatz zugeschliffen und eingeklebt). Unten hinter den Hinterrädern habe ich je eine 3mm LeD bernsteingelb eingebaut, um die Feuerspur beim Zeitsprung zu imitieren, die leuchten einfach so beim Fahren mit, geschwindigkeitsabhängig nur mit Vorwiderstand und Rückspannungs-Schutzdiode ohne besondere Licht-Vorschaltplatine. Fahrgestell von DodgeViper WildThing, war ein schrottiges Gebrauchtmodell aus der Bucht: Der Achsstand hat genau gepaßt, nur waren die Reifen etwas groß, darum habe ich die Radkästen etwas ausgeschliffen. Lackierung Revell alusilber 90 und eisenmetallic 91 oder 99, das weiß ich nicht mehr so genau. Die Scheinwerfer sind nicht beleuchtet, nur reinweiß angemalt.

    I just built this:

    I cut the track with a jigsaw (plywood sawblade) and bent the track , glued the sawslits in the plastic by using the sawgrains/sawdust which I dissolved in revell liquid plastic cement until I had a black goey plastic matter - this I smeared into the joints and pressed it together a few seconds. After hardening painted with airbrush: I mixed the color myself with white paint and a few small drops of dark blue.

    I made a pair set of this adaptor so a car can go into and out of a blue track section.

    Meiner Meinung nach muß nicht alles für Mobilgeräte optimiert werden. Ich vermute daß gerade dieses Forum vorwiegend von älteren Semestern besucht wird und da ist es einfach angenehmer, am PC-Bildschirm zu sitzen. Abgesehen davon habe ich auch gar kein Smartphone, weil ich keines brauche; und so eilig habe ich es dann doch nicht, ständig die neuesten Nachrichten zu bekommen, wer wann was gesagt hat.

    Für mich ist es so wie es gerade ist, sehr gut.

    Die Vorderachse bleibt so frei: Im Original stützt sie sich auf lange Blattfedern, die im Scheitelpunkt etwa mittig neben dem Kühler von der Karosserie abstützen und seitlich frei nach vorne zur Vorderachse und hinten zur Halterung abstreben: Diese Blattfedern sind Teil der noch zu erledigenden Design-Feinarbeiten - ich überlege noch, wie ich sie mache, denn tragen müssen sie ja nichts: Vielleicht aus zusammengeklebten Blisterfolienstreifen, 'mal sehen...

    Schade, daß von den Zylinderkühlrippen kaum noch was zu sehen sein wird, wenn erstmal die Kühlergitter oben und vorne gebaut und dran sind. Jetzt fehlen noch Sitzbank, Kühlergrill, Motorhaubengrill, Windschutzscheibe sowie die Doppelvergaser, Turbolader und Auspuffrohre... UND nach Möglichkeit eine Figur, die Jay Leno ähnlich sieht... Vielleicht finde ich noch eine Figur aus einem SpeedRacer, ggf. abgeformt...


    Bald geht es weiter mit diesem Baubericht.

    Provisorische Hochzeit: im Karosserie-Ende ist ein Steckzapfen eines alten F1 eingeklebt, der hält jetzt nicht mehr den Heckflügelspoiler, sondern die ganze Karosserie schön in der Mitte fest. Knapp hinter dem V12-Motorblock wird ein Stück Plastikröhrchen von einem alten Wattestäbchen als Quer-Haltebolzen durchgesteckt. Wenn dann erstmal die Vergaser/Auspuffrohranlage fertig ist, wird von der Steckverbindung nichts mehr zu sehen sein.

    Die quer verlaufenden Blechstoßfugen zwischen Kühlergrill und Motorhaube sowie zwischen Motorhaube und Fahrersitzloch habe ich vorsichtig mit der Laubsäge in die Oberfläche geritzt. Die Zylinderkopfdeckel bestehen aus Plastikbausatz-Spritzbaumresten, der sechseckige Verteiler (ich nehme an, daß er das ist) aus je einer M3-Polyamidmutter.

    Ich konnte es nicht erwarten, wie die Metalloptik aussieht - und so habe ich mal angefangen zu lackieren, obwohl ich Lüftungsgitter und Vergaser/Auspuffrohre noch nicht fertiggebaut habe. Jaja, immer dasselbe.

    Motorblock, Fahrgestell und Karosserie erst grundiert mit mattschwarz/Revell EmailColor 09... dann den Motorblock in eisengraumetallic /Revell EmailColor 91... und die Karosserie mit troton Sprühlackdose SILVERCHROME acryl, und schon sieht die Sache deutlich weiter aus!

    ...dann die Außenschale auf der Innenseite rauhgeschliffen, mit einer großen Kinderknetmasseplatte von außen zur Abdichtung umhüllt, Resin und Microballs angerührt, in die Außenschale eingefüllt und die Innenschale satt eingedrückt. Nachdem das Resin ausgehärtet war, hatte ich ein erstaunlich gutes Roh-Ergebnis. (habe leider dazu kein Foto gemacht)

    Der Motorblock muß als Attrappe möglichst aufwendig gestaltet werden, denn er steht ja wie auf dem Präsentierteller frei sichtbar, eingerahmt von Kühlergrill, Motorhaube und Fahrgestell. Von den Seiten her ist alles zu sehen. Die Frage ist nur: Wo bekomme ich einen luftgekühlten V12-Zylinder-Panzermotor als 1:43 - Attrappe her? Und außerdem soll das Ding ja möglichst leicht sein, denn die Resin-Tiefzieh-Laminatkarosserie ist schließlich schon schwergewichtig genug. Schwierig...

    Also habe ich mir die 12 Zylinder einzeln zusammengeklebt: ein paar Streifen Graupappe aus einer alten Pizzakartonpackung durch den Bürolocher gejagt und dasselbe nochmal mit einer etwas kleineren Lochgröße mit der Ledergürtellochzange wiederholt. Ergebnis: ganz viele kleine Pappkreise, die einen etwa 5mm, die anderen 3mm groß. Dann wurden diese mengenmäßig auf 12 ungleiche Paarreihen sortiert und erstmal zu Paaren zusammengeklebt, immer einen kleinen Kreis möglichst genau mittig auf einen großen. Je 6 Stück dieser 2lagigen "Spiegeleierscheiben" habe ich dann zu einem Rippentürmchen als "Zylinder" zusammengeklebt: Papier-Alleskleber mit einer großen Nadel als Tropfen auf die Mitte einer "großen" Kreisscheibe aufgetragen, dann mit der klebrigen Nadelspitze eine "kleine" Kreisscheibe aufgehoben, auf den Klebetropfen der "großen" Kreisscheibe platziert, zentriert und angedrückt. Als ich endlich alle 12 Zylinder fertig hatte, hatte ich 2CDs durchgehört und die dritte angefangen...

    Die Hinterräder haben im Original eine schön runde Kappe in der Nabenmitte - die will ich auch haben. Deshalb lege ich 2 "große" 5mm-Stahlkugeln aus einem alten Fahrrad-Tretlager auf meinen Tiefziehsauger und fertige mir zwei Radkappen aus Blisterfolie an. Mit der Nagelschere ausgeschnitten und zentriert auf die Nabe geklebt, anschließend Reifen zum Lackieren abziehen, dann mattschwarz, und Chromlack drüber.

    Die Karosserie ist die nächste Herausforderung. Da ich kein Vorbildmodell habe, muß auch dieses Teil vollständig selbst geformt werden. So habe ich einen entsprechenden Urmodell-Formklotz aus Massiv- und Sperrholz gesägt/geleimt und darüber einige Tiefzieh-Wertmüllblister-Folienabzüge gemacht.

    Weil die Tiefzieh-Folienkarosserie bei diesem Modell extrem lang ist und außerdem sehr große Ausschnitte hat, wird sie zwangsläufig recht wabbelig. Deshalb habe ich die am besten gelungenen 2 Tiefziehschalen ineinandergelegt und daraus eine Karosserieschale gemacht: die eine innen, die andere außen rauhgeschliffen. Anschließend den Formklotz als Trennmittel in eine dünne Plastiktüte gesteckt, die Innenschale drübergesteckt,

    Natürlich wären bei dieser Fahrzeuglänge gelenkte Vorderräder sehr zu empfehlen, aber da traue ich mich jetzt noch nicht ran; vielleicht bei einem späteren Umbau, wenn alles fertig ist. Damit das Fahrzeug aber doch einigermaßen sicher lenkt, kommt ein Eigenbau-Drehkiel dran; die Stromabnehmer bleiben vorerst aber starr im Fahrgestell drin.

    Ich habe erstmal keine Lust, einen vollständigen Drehkiel mit Schleiferfassung einzubauen, weil die Karosserie da vorne so schmal ist und weil die zwei Kabelkanal-Längsträger genau dort mit dem Bodengruppen-Stummelstück hinter dem Schleiferkasten verklebt sind. Der Dreh-Leitkiel entsteht aus einem Stück Kabelkanal, das ich hochkant durchbohre. Als Scharnierbolzen dient ein gehärteter Wandnagel 2mm/2cm. Die Lagerung im Fahrgestell erfolgt in einem ebenfalls hochkant durchbohrten 4mm dicken Kabelkanalstück, das genau an der Hinterkante der Schleifersteckungen zwischen den Schleifern die Drehachse senkrecht zum Fahrzeugboden führt. Damit die Schleifer nicht am Drehleitkiel hängenbleiben, ist dieser vor der Drehachse recht kurz.

    Und, was soll ich sagen, das Fahrgestell kommt sogar durch ein K1-Oval (2+2Standardgeraden, 2+2K1/90°) einigermaßen gut und glatt durch, mit etwas Driften und Übung kein Problem. Allerdings kippt er leicht um in der Kurve, weil sich der Leitkiel aus dem Slot in der Kurve heraushebelt - so lang und so schmal... Darum fräse ich eine rechteckige Aussparung in den Kabelkanal möglichst knapp hinter die Schleifer und klebe da gleich einen Standard-Magneten ein: Schon gelingt das Kurvenfahren merklich besser, es ist sogar ein leichtes Driften möglich.


    Roter Pfeil: Eingeklebter Standardmagnet hinter dem Leitkiel

    Der Antriebsstrang war schnell gefunden - ein schrottiges, aber noch fahrtüchtiges Alt-F1 mit etlichen Fehlteilen, die dann schonmal nicht mehr entfernt werden müssen.

    Die Karo kommt ersatzlos weg; d.h. nicht ganz, zur Sicherheit hebe ich mir das Verschraubungsteil über dem Motor auf, vielleicht kann ich meine Karo dann später daran befestigen.

    Das F1-Fahrgestell säge ich mit der Laubsäge an der Einbuchtung vor den Luftkästen quer durch und löte die Drosseln von den Schleiferkontakten ab. Aus einem alten Kabelkanal schneide ich mir 2 spiegelbildliche Boden/Längsseitenträger, wobei ich die winkeligen Vorderseiten des Kanals als senkrechte Seite nutze. Die ausgesägte Stoßkante wird in der Mitte sorgfältig längs plangeschliffen, aufgerauht und mit Plexiglas-Hartkunststoffkleber zusammengeklebt. so daß ein U-Träger entsteht. Damit diese Längsträger an den Motorhaltekrallen vorbeikommen, erhitze ich die Träger im Motorbereich mit dem Microgasbrenner, klemme die heißweiche Stelle sofort in den Schraubstock und ziehe die Träger um einige Millimeter nach außen, bis das Plastik wieder kalt ist. Schon lassen sich die Längsträger um den Motor herum anordnen: etwas planschleifen, die Versteifungsgrate um die Original-Karobefestigungslöcher wegdremeln. Dann werden die Klebestellen angepaßt, mit Sandpapier rauhgeschliffen und auf dem F1-Hinterchassis verklebt. Zur Waagerechtkontrolle und Stabilisierung montiere ich die Hinterräder, stelle das gesamte Modell auf ein Stück Slot-Straße und unterfüttere den Längsträger unter dem Motor und am vorderen Ende mit Plastikresten vom Kabelkanal. Waagerecht auf der Fensterbank abgestellt darf der Kleber lange aushärten. Anschließend schneide ich am Vorderteil das hinter dem Leitkiel stehengebliebene Fahrzeugbodenstück zu einem etwa 1,5cm breiten Rechteck-Ende zu.

    Dieses Ende reiße ich mit einer spitzgeschliffenen Nadel auf dem ausgehärteten Kabelkanal-Längsträger an und schneide es bei Untermaß mit der Laubsäge aus. Mit der Flachfeile passe ich den Leitkiel-Schleifer-Fahrzeugboden in das rechteckig ausgesparte Längsträgerteil genau ein, schleife die Kanten rauh an und verklebe das Leitkiel/Schleiferkastenteil mit den Kabelkanal-Längsträgern.

    Vorderräder, Schleiferkasten und Leitkiel sind auf dem vorderen Originalteil. Die F1-Vorderräder passen stilistisch überhaupt nicht, da viel zu breit. Aber ich hatte noch von anderen Umbauten eine Achse aus einem HotWheels-Oldtimerrennwagen da (mein 2*V8-Dragster), sowie 2 dicke Gummiräder auf Plastikfelge von einem Straßengrabenfund-Schwungradauto-Fragment... Nachdem das Trägerteil über Nacht gut ausgehärtet ist, werden die Hinterräder wieder auf die Hinterachse gepreßt. Die bisher noch nicht montierte Vorderachse wird in einem passend abgelängten Lollistiel-Plastikrohr gelagert und beide Vorderräder wieder aufgepreßt. Ich feile die Vorderfläche des Schleiferkastens gerade und fräse mit der Kleinbohrmaschine eine etwa 3mm breite "Halb"Rundnut in den Schleiferkasten, dann prüfe ich den gleichmäßigen Radkontakt zur Bahnoberfläche und verklebe das Vorderachs-Lagerrohr am Schleiferkasten, Zum Aushärten stelle ich das Fahrzeug auf ein Stück Carrera-Schiene und unterfüttere dabei die Längsträger mit einem Plastik-Lollistielrohr, damit sie zur Bahnoberfläche parallel ausgerichtet sind.

    Kontaktverlängerungen zum Motor anlöten, und eine erste Fahrgestell-Testfahrt: fährt erstaunlich gut, aber durch die K1 kommt man nur mit Driften durch, sonst bleibt das innere Hinterrad in der Innenkurve hängen. Und der Leitstift wird nach einigen Runden durch den langen Fahrzeughebel herausgehebelt, weil er sich im Kurvenslot verkantet. Aha, da muß unbedingt auf einen Drehkiel umgebaut werden, das Chassis ist viel zu lang für einen Leitstift!

    Vor einiger Zeit war ich beim Bilderstöbern nach HotRods im Internet auf ein Fahrzeug von Jay Leno gestoßen und das hat mich sofort fasziniert:


    Tank Car "Blastolene Special"


    Extrem lang (20 Fuß, d.h.* 30,48cm => 6,096m) , offen und ohne jegliche Abdeckungsmöglichkeit bei Niederschlag, dünne hohe Vorderräder und riesige, dicke, aber ebenfalls schlanke Hinterräder ... und ein offen sichtbarer V12-Motor (der angeblich aus einem koreanischen Panzer stammt, daher auch der Name TankCar: ursprünglich 810PS, getuned auf 1600PS) und sicher ordentlich was wegschluckt; selbst mit randvollem Treibstofftank dürfte man damit nicht weit kommen: aber viel Gepäckraum bietet dieser HotRod ja auch nicht ...und das ganze Fahrzeug ist praktisch farblos, ein brachial-aggressiver Traum in poliertem Edelstahlglanz und Anthrazitschwarz. Obendrein nur ein offener 2Sitzer - und mit der riesigen Motorhaube sieht das ein wenig aus wie diese aberwitzigen Vanship-Flugzeuge aus der japanischen Animé-Serie "Last Exile".

    Also die demonstrative Unvernunft, ein vollkommener Mobilitäts-GAU, dessen schierer Anblick so manche Leute zu spontanem Hyperventilieren und Schnappatmung bringen dürfte...

    Aber auf der Carrerabahn ist er ja dann rein elektrisch unterwegs. Originalbilder werde ich aus Copyright-Gründen nicht zeigen, aber die dürften jederzeit leicht im Netz zu finden sein.

    Idee zum Beitrag #2: Eine federnd eigenstabile Weichenzunge ließe sich mechanisch erreichen, wenn eine Feder in der Mitte der Weichenzunge angreift und von einem festen Punkt auf der Mittellinie hinter der Zungen-Drehachse aus an der Weichenzunge zieht. Dann braucht es noch irgend einen Antrieb, z.B. ein Elektromagnetepaar oder einen selbsttätig steuernden Eigenbau-Servomotor, der immer auf genau gegenüberliegenden "Extremstellungen" anhält - so habe ich die Türsteuerungen in meinem Vampirschloßdiorama gebaut (siehe Tuning und sonstige Basteleien / 2.11.20219 Baubericht Vampirgruft- ist schon etwas länger her)

    Hook/Mater abgeformt: Echt jetzt!?! Ist das keine optische Täuschung?

    Den gibt's doch als Original noch immer zu kaufen; für ein neues Design einfach drüber mit der Airbrush und fertig. Das wäre mir echt zuviel, den abzuformen.

    Aber wer keine Arbeit hat, der macht sich eben welche...

    ...und der Peugeot 908 HDi war hoffentlich in sammelunwürdigem Gebrauchtzustand, wenn ich bedenke, zu welchen Preisen der inzwischen in der Bucht gehandelt wird ...

    Truck-Proxy-Teilnahme?

    Ich weiß noch nicht mal, wie der wirklich fährt, habe z.Zt. keine Rennbahn aufgebaut. (zu viele coronabedingte Projekte gleichzeitig am Laufen, ich verzettele mich total...) Und dann hat der ja den ganz normalen Standard-GO!!!-Motor drin, da ist noch nichts getunt oder optimiert... also denke ich nicht, daß dieses Modell große Chancen haben könnte.

    Aber vielleicht überlege ich's mir noch...


    LG