Posts by Gobastelbubi

    Es gibt die Steilkurve K2 (Art.Nr.61646), die hat 45°, also braucht man 4# für eine Halbkreiskehre; wird meines Wissens auch so als 4er-Set verkauft. Die Steilkurve K2 läßt sich nahtlos außen an die Steilkurve K1 anstellen. Die Steilkurve K1 (engster Radius) kann bei manchen Fahrzeugen vor allem auf der Innenspur Probleme machen, weil manchmal die Stromabnehmerschleifer im "Steilkurvental" den Kontakt zu den Stromleitern verlieren. Dann setzt der Antrieb kurzzeitig aus und es kommt darauf an, daß das Auto noch genug Schwung hat, um diese Energiekappung zu überrollen, bis wieder sicherer Kontakt eintritt. Außerdem kann es sein, daß sich die Schleifer während der Fahrt mit der Zeit verformen bzw. nach oben zum Fahrzeugboden verbiegen - und an solchen Vertiefungen wie eben der Steilkurve fällt das dann auf. Auch zu beachten sind die Zu- & Abfahrtstrecken an der Steilkurve. Diese sollten Geraden sein - meiner Erfahrung nach jeweils mindestens 2 Vollgeraden, damit die Übergänge aus der Waagerechten in die Steilkurvenneigung und zurück einigermaßen sanft verlaufen. Falls gegenläufige Steilkurven aufeinander folgen sollen, darf der geradeverlaufende Zwischenbereich - wegen der Längsverbiegung - auch durchaus noch länger sein.

    Es gibt ein Weichenpaar-Set (Art.Nr. 61618), das ist spiegelverkehrt aufgebaut, also eine Weiche zweigt nach links ab, die andere nach rechts. Die Weichen werden mechanisch durch den Leitkiel jeweils auf die andere Richtung umgestellt - und zwar jedesmal, wenn ein Auto durchfährt. Dazu ist eine gewisse Mindestgeschwindigkeit nötig, damit die Spurmechanik jeweils sicher umgeklappt wird. Eine Umrüstung auf Elektroantrieb haben hier wohl schon ein paar Leute gemacht - vor allen diejenigen, die digital unterwegs sind. Aber da wird einiges an eigenverantwortlicher feinmechanischer Umbauarbeit fällig - fertig zu kaufen gibt es da nichts. Manche fräsen sich auch ihre Weichen komplett selbst aus MDF.

    Spurwechselschienen sind die normalen Kreuzungen. Die müssen immer paarweise in die Gesamtstrecke eingesetzt werden, weil sich bei ungerader Anzahl beide Spuren der Bahn zu einer einzigen Schleife verbinden würden. Man würde sonst also eine 8 zweimal nacheinander durchfahren, mit abwechselnd versetzter Spur (Das kann allerdings zum Alleine-fahren durchaus interessant werden, weil Innen- und Außenspur trotz derselben Strecke jeweils geringfügig andere Fahrstrategien erfordern). Wenn man Spurwechsel nur nach Bedarf haben will, muß man Weichen verwenden und diese wiederum in Eigenverantwortung feinmechanisch auf Handbetrieb umbauen.

    Zum Digitalumbau sage ich technisch nichts, erstens weil ich mich da nicht auskenne (ich fahre nur analog), zweitens weil digital143 längst vom Markt verschwunden ist und es allenfalls noch Gebraucht-Restbestände aus dem Online-Auktionshaus gibt, und drittens weil es hier im Forum einige Leute gibt, die sich da viel besser auskennen. Es wird auf jeden Fall einiger Aufwand - Decoder kaufen, testen, und ziemlich viele elektromechanische Feinarbeiten sowohl an den Fahrzeugen als auch an der Bahn...

    Gruß, Kay

    Dann müßten die Kinder das mit dem richtigen Bremspunkt eben lernen und das Tempo an die Streckenführung anpassen... Das macht ja gerade den Reiz des Rennbahnfahrens aus. Und jeder Autotyp hat auch ein bißchen andere Fahreigenschaften. Wenn man nur Tuningmagnete fährt, mutiert die Rennbahn technisch zur Modelleisenbahn ohne Weichen und Anhänger. Wer es besonders anspruchsvoll machen will, kann ja mal mit einem hochbeinigen Modell (z.B. Cars Hook oder Mario P-Wing) gegen ein DTM oder GT-Fahrzeug antreten... Immer nur Vollgasfahren wird auf die Dauer langweilig werden.

    Elektro-Turbolader: Vielleicht könnte man Kondensatoren einbauen, die während des Teillastbetriebs nebenher aufgeladen werden und auf Knopfdruck mittels Diodenkette auf die normal verfügbare Spannung aufgeschaltet werden (Wirkungsweise wie der TurboBoost-Knopf aus der 80er Jahre-US-Serie KnightRider, als Elektroversion :D). Entweder das Fahrzeug macht dann einen Hops nach vorne wie im Film oder die Reifen drehen sofort durch wie beim Dragsterstart. Aber mangels Gooo - (so heißt doch die klebrig-geschmolzene Gummimasse, die beim Durchdreh-Starten der Dragsterreifen entsteht?!?) dürfte der Hopser wohl ausfallen...

    (das Werbebild: Trabi - mit Mercedesmotor getuned? - wegen des Logos auf dem Kühlergrill :)) ... Ja, das Wandstärkenproblem habe ich auch. Ich hatte mir bei der letztmaligen derartigen Verkaufsaktion eine MadMax / Ford Falcon - Datei gekauft - und nach dem Herunterskalieren auf 1:43 kann ich durch die Motorhauben-Filamentstreifen durchkucken. Ob das dann bei einem Resinedruck besser würde, möchte ich bezweifeln, weil das Wandstärkenproblem nach wie vor besteht. Leider ist das Verdicken der Wandstärke nach innen eine extrem zeitraubende und aufwendige Arbeit. Ich habe versucht, die Karosserie zu kopieren, diese Kopie dann ganz geringfügig nach innen zu skalieren und anschließend mit der ursprünglichen äußeren Karosserie zu "verschmelzen". Das funktioniert aber nur bedingt, vor allem an den Fensterrahmen bzw A- & B-Säulen ist das Ergebnis ziemlich übel. Ich bin noch längst nicht fertig - das Projekt liegt wie Blei in meiner Projektliste...

    Na, dann ist das ja überhaupt kein Problem, denn das Streckenmaterial paßt bereits zum sonstigen GO!!!-System. Wenn die PawPatrol-Episode sich dem Ende zuneigt und sich der Wunsch nach mehr Action entwickelt, dann werden Sie sehen, wohin das führen kann: Die einzigen Grenzen weden dann vom verfügbaren Raum in den eigenen 4 Wänden gesetzt, denn Autos und Fahrstrecke hat man eigentlich nie genug...

    PawPatrol ist eine von mehreren First! -Batterierennbahnen, die - wohl aus Sicherheitsgründen für Kleinkinder - mit einem 6V-Batteriepack genutzt wird. Aber sobald ein Netzteil genutzt würde, wäre der Anschluß an die Steckdose ein notwendiger Bestandteil des Spielaufbaus und da will Carrera wohl rechtlich, technisch und moralisch auf der sicheren Seite sein. Außerdem dürfte der Batteriebetrieb recht gemächlich zugehen - eben passend für die Altersgruppe im Vorschulalter. Nachteil ist, daß der Batteriebetrieb eine eher kurzzeitige Angelegenheit ist - viel länger als 2-3 Stunden dürfte ein Batteriesatz nicht durchhalten, vermute ich.

    Für die First! gibt es meines Wissens keine Netzteile. Und die First!-Straßenteile passen NICHT an die GO!!!-Straßenteile, weil der Abstand der Slots zueinander enger ist. Bilder zum Vergleich First<>GO!!! - siehe meine Galerie: Ich habe mir in Eigenregie zwei Adapterstraßen gebaut, die eine Überfahrt vom First!-Streckenbereich in den GO!!!-Streckenbereich und zurück ermöglichen. Solche Adapter gibt es aber nicht zu kaufen - die muß man sich in Eigenregie selbst zurechtbasteln.

    Die Fahrzeugmotoren halten es auch aus, auf der normalen GO!!! zu fahren - mit Netzteil und 14,4V DC. Aber dann haben die Fahrzeuge auch deutlich mehr Leistung als im Batteriebetrieb, was wohl den ganz Kleinen noch nicht zugemutet werden soll. Sobald die Kleinen aus der First!-Phase herausgewachsen sind, sind sie wahrscheinlich mit morbus carreraticus :) infiziert und kaufen die nächstgrößeren Bahnen & Fahrzeuge - so die Hoffnung der Hersteller...

    Die Hinterräder verlassen die K1 nach innen, wenn du NICHT driftest und das Fahrzeug einen langen Radstand aufweist (beispielsweise ein F1).

    LG

    Aus diesem Grund verwende ich bei meiner fest aufzubauenden Rennstrecke CarRacing & Profi-Material, da sind die Slots etwas weiter auseinander und die Straßenränder sind breiter. Das Zeug ist zwar alt, aber als Gebrauchtware billigst und in Mengen zu bekommen, und hat die Randstreifen quasi schon überall integriert. Man muß natürlich basteln, weil die elektrischen Anschlüsse mit den Reglern nirgends zusammenpassen. Leider bin ich noch immer nicht fertig, bin immer noch am Grübeln mit der restlichen Streckenführung; aber wenn es soweit ist, werde ich sicher was zeigen.

    Na ja - Es gibt nun 2 mögliche Vorgehensweisen.

    Möglichkeit 1: Analoge Alt-Startschiene beschaffen. Hier besteht das Risiko, daß sie defekt ist, weil es sich um Gebrauchtware handelt, die schon lange nicht mehr im Laden zu bekommen ist - Erhaltungszustand ist also Glücksspiel. Aber eigentlich sind die alten Startschienen praktisch unverwüstlich, und "defekt" werden sie in der Regel dadurch, daß durch Drauftreten und grobes Auf-und Umbauen irgendwann mal innerlich eine Lötstelle von einer Bahnstromschiene abreißt. Das läßt sich aber reparieren: Untere Abdeckung lösen und die abgerupften Kabel wieder anlöten.

    Hinweis: Es gibt 2 Typen von alten Startschienen - die ganz alten mit 4 Steckplätzen, d.h. 2 Steckplätze für die Stromanschlüsse vom alten Netzteil, das eben 2 separate Stromversorgerkabel hat, und dazu 2 Steckplätze für die 2 Bahnregler. Die "neuen" alten Startschienen haben einen Stromversorgersteckplatz wegrationalisiert und deswegen nur 3 Steckanschlüsse, d.h. 1 Stromversorger-Steckplatz vom Netzteil und 2 Steckplätze für die 2 Bahnregler.

    Möglichkeit 2: Die vorhandene modern-smart-defekte Startschiene auf direkt-analog umbauen. Aber dafür ist dann auch einiges Prüfen und Messen erforderlich.

    In jedem Fall ist der Stromkreis eigentlich recht schlicht, siehe mein Anschlußplan analog:

    Netzteil +12V Anschluß > Regler Eingang ('Regelwiderstands-Ende") +12V > Reglerausgang (" Reglerdrücker-Schleifabgriff") > Bahnstromleiter +Schiene > Autoschleifer +Pol > Automotor > Autoschleifer -Pol > Bahnstromleiter -Schiene > Netzteil -12V Anschluß. Außerdem gibt es an den Reglern noch einen dritten Kontakt, der bei nichtgedrücktem Reglerknopf die Plus-Stromschiene der Rennstrecke mit der Minus-Stromschiene kurzschließt - dies bewirkt eine elektrische Kurzschlußbremse, d.h. wenn das Auto einen hohen Geschwindigkeitsüberschuß hat, z.B. auf einer langen Gerade, und genau dann läßt man den Reglerknopf ganz los - dann wird der Automotor über diesen Kontakt kurzgeschlossen, so daß das Auto durch den eigenen Schwung im Motor einen Bremsstrom induziert (Lenzsche Regel: Ein Induktionsstrom ist immer so gerichtet, daß er der Ursache seiner Entstehung entgegenwirkt). Die Autos sind alle so verdrahtet, daß der + Anschlußschleifer / die +Stromschiene der Straße beim Blick von oben auf das Auto, Fahrtrichtung von dir weg auf der RECHTEN Seite des Slots und der - Anschlußschleifer / die -Stromschiene des Slots auf der LINKEN Seite sind. Wenn die Fahrtrichtung umgeschaltet wird, wird diese Polung auf der Straße genau vertauscht.

    Das größte Problem ist bei der ganzen Sache, daß man in dem Kabelgewusel den Überblick behält. Dies vor allem auch deshalb, weil die Stromversorgung vom Netzteil nur 1* benötigt wird, aber der o.g. Stromkreis 2* identisch parallel aufgebaut werden muß - eben ein Stromkreis je Spur.

    Außerdem enthält mein Analogschaltplan 2 Fahrtrichtungs-Wechselschalter, was den Schaltplan etwas umfangreicher macht, aber dafür den Komfort bietet, die Bahn in beiden Richtungen befahren zu können. Jeder dieser beiden Schalter ist ein sog. Kreuzschalter, d.h. ein doppelter Wechselschalter, der die beiden wechselnden Ausgangskontakte der gleichzeitig betätigten Wechselschalter über Kreuz verbindet: Der Strom geht über den Mittelkontakt des einen Schalters hinein; in der einen Stellung läuft der Strom "hier" hin und "da" zurück; nach dem Umschalten in die andere Stellung läuft er "da" hin und "hier" zurück; und über den Mittelkontakt des anderen Schalters geht es wieder zurück in das Netzteil - und das Ganze zweimal, eben einmal für jede Bahnspur. Diese Fahrtrichtungsschalter müssen unbedingt nach dem Regleranschluß und vor dem Bahneinspeiseanschluß angeschlossen werden. Auf diese Weise ist sogar ein Betrieb im Gegenverkehr möglich, so wie der normale Straßenverkehr abläuft. Dadurch wird es unklar, wer gerade vorne liegt... Und die mechanisch-hinreichend stabile und kontaktsichere Ausführung erfordert auch ein wenig handwerkliches Geschick.


    Nachtrag: Ich sehe gerade, daß es sich um eine einspurige Bahn handelt! Dann wird die ganze Sache etwas einfacher, weil es keine konkurrierenden Regleranschlüsse gibt. Trotzdem gilt der oben unter Möglichkeit 2 beschriebene Stromlaufplan, eben in nur einfacher Ausführung.

    AUSSERDEM fällt mir gerade etwas anderes auf: Es kann sein, daß der Handregler von dieser Bahn für einen Analogumbau untauglich ist, weil er möglicherweise keinen Drahtwiderstand mehr enthält wie die alten Analogregler. Diese hatten viele Lüftungsschlitze im Handgriff, um die Hitze abzuführen, die sich vor allem bei Nicht-Vollgas am Drahtwiderstand bildet. Ich kenne die neuen Regler nicht, aber ich habe gehört, daß sie möglicherweise keine "Leistung" mehr schalten, sondern nur noch ein schwaches Signal abgeben, das dann von der Elektronik in der Anschlußschiene in ein entsprechend starkes Fahrsignal umgewandelt wird. Das heißt: Wenn die Elektronik der Anschlußschiene defekt ist, geht garnichts mehr. Das sind halt die modernen Zeiten, warum einfach und robust bauen, wenns auch komplizert und leichter kaputt geht. Ich empfehle, eine alte, analoge Bahn aus dem Online-Auktionshaus billig zu erwerben - die analogen Anschlußschienen und Regler sind quasi unverwüstlich. Auch die modernen Autos funktionieren genauso mit den alten Anschlußschienen.

    Vielleicht ist das eine Produktionscharge mit mangelhaften Bauteilen... Aber über die neue Anschlußschiene haben schon sich schon mehrere Leute geärgert. Man kann das Problem umgehen, wenn man auf ebay irgendein altes analoges Gebrauchtset kauft und davon die Startschiene verwendet - die haben noch nicht soviel Elektronik drin und können daher nicht so viele Zicken machen wie die neumodischen Dinger, und ob das Hausnetz dann 230V oder ein bißchen mehr hat, ist den alten Startschienen egal. Als Nebeneffekt gibts eine preisgünstige Streckenverlängerung, die man dann nur noch flächenmäßig unterbringen muß...

    Alternative: Selber eine eigene Startschiene konfektionieren, komplett analog - und ohne irgendwelche Elektronik, Drosselspulen und Thermowiderstände, dann gibt es nie mehr irgendwelche Digitalzicken. Dazu reicht ein kleiner Lötkolben, ein Seitenschneider und etwa 1m Modellbahnlitzenkabel. Der Minuspol wird durchverbunden, der Pluspol geht über die Regler an die Bahn. Richtungsumschalter nach Ermessen einzubauen. Anschlußplan dazu - siehe meine Galerie.

    Eigentlich schon... Aber vielleicht wurden mit den Multimeterprüfspitzen nicht beide Kontakte im Stecker gleichzeitig berührt oder die Kabel haben innerlich einen Aderbruch. Da hilft nur schrittweises Vorgehen.

    1.Multimeterkabel prüfen: Kann das Multimeter die Spannung des 9V-Blocks anzeigen - wenn ja, sind die Multimeterkabel in Ordnung.

    2. Netzteil einstecken, Stecker auf eine stabile Unterlage legen (ggf. ein dickes Buch auf den Stecker drauflegen, damit er beim Messen nicht wegrutschen kann) und mit den Prüfspitzen die Kontakte prüfen. Wird etwa 14-15V angezeigt, ist das Netzteil in Ordnung. Während der Messung z.b. von einer anderen Person an den Netzteilkabeln wackeln: Gibt es dann Spannungsaussetzer, dann hat das Netzteilkabel irgendwo innerlich einen Aderbruch. Das kommt mit der Zeit, wenn an Kabeln gezogen /gezerrt / draufgetreten / drübergelaufen /geknickt wird.

    Meistens brechen Litzendrähte genau in der Austrittsstelle des Steckers bzw. am Netzteil. Zwar haben Netzteilstecker genau wegen dieser Knickbelastung am Kabel üblicherweise eine Knickschutz-Biegetülle an der Austrittsstelle, allerdings sind auch diese Biegeschutztüllen oft nicht gerade weichelastisch. Prinzipiell ist sowas reparierbar, aber es erfordert etwas modellbauliche Kreativität und feinmechanisch-handwerkliches Geschick - vor allem auch weil diese Steckernetzteile aus Sicherheitsgründen so gebaut sind, daß sie voll gekapselt stramm ineinander einrasten, damit der Laie sie mit Standard-Haushaltswerkzeug eben nicht aufkriegt.

    Ich habe in solchen Fällen schon Netzteile wieder brauchbar hergerichtet, indem ich das geknickte Kabel an der innerlichen Aderbruchstelle durchgezwickt und abisoliert habe, und dann diese Aderenden auf ein entsprechend zugeschnittenes Stück Pertinax / Lötpunkt-Experimentierleiterplatte festgelötet. Dann das Pertinaxstück mit 2K-Epoxidharzkleber am Netzteilgehäuse befestigt und zusätzlich eine schraubbare Stecker-Stiftkombi (Elektronikversand, Platinenanschluß) am abgezwickten Kabel angeschlossen. Damit die Kabel in der Steckerverschraubung nicht brechen, habe ich 1mm² Aderendhülsen aufgepreßt (siehe Bild, das ist ein 12V-Netzteil für ein Akku-Ladegerät).

    Natürlich ist mein Netzteil an der Übergangsstelle nicht isoliert, aber mit 12V DC und nur 12W Ausgangsleistung liegt das noch weit unter der gesetzlich zulässigen maximalen DC Berührspannung für frei-unisoliert- blank-offenliegende spannungsführende Metallteile (Grenzwert 120V DC für Erwachsene und 60V DC für Bereiche, wo sich auch Kinder aufhalten können) und weil es nur in trockenen Innenräumen benutzt werden darf, sehe ich da kein gravierendes Problem. Natürlich können Sie das so nur privat auf eigenes Risiko nutzen - wenn Sie es verkaufen wollten, müßten Sie da handwerklich solider arbeiten.

    Wenn Sie keine Aderendhülsen & Preßzange haben (es gab neulich 'mal entsprechende Sets bei LiDL) können sie vielleicht beim lokalen Elektriker fragen, ob der Ihnen das Kabel konfektioniert.

    Und falls Sie diese Fertigkeiten oder Möglichkeiten nicht haben, bleibt Ihnen wohl nichts anderes als ein neues Netzteil zu kaufen.

    Information an Roland:

    K1 ist der engste Serienradius der zweispurigen Carrera GO Kurven und wird in den Bögen 45° und 90° verkauft. K2 & K3 schließen sich jeweils außen nahtlos daran an. K4 wird meines Wissens nicht von Carrera produziert. In Grundpackungen sind fast ausschließlich K1 enthalten.

    Die K1 existiert, weil der verfügbare Platz in den Kinderzimmern üblicherweise recht knapp ist. Immerhin ist ein Carrera GO-Auto maßstäblich etwa doppelt so groß wie eine H0-Modellbahnllok. Damit also eine Rennbahn in Minimalgröße im üblichen 3Zimmer-Mietwohnungs-Kinderzimmer überhaupt eine Chance hat - sonst kommt sie nicht als Weihnachtsgeschenk in Frage und würde ökonomisch sinnlos - darf eine funktionierende Rennstrecke höchstens so viel Platz beanspruchen wie unter bzw. vor einem gewöhnlichen Kinder/Jugendbett auf dem Zimmerboden verfügbar ist. Da müssen dann eben solche Haarnadelkurven standardmäßig in die Grundpackung. Auch aus diesem Grund gibt es Loopings: Platzsparende Streckenverlängerung. Und ebenso aus diesem Grund haben die Fahrzeuge Magnete - nur so wird Vollgas auf der Kurzstrecke möglich, ohne daß man dauernd rausfliegt. Daß das natürlich nicht annähernd vorbildgerecht ist, dürfte dem Handel egal sein; Hauptsache, es wird gekauft.

    Wenn man keine Scheu vor unterführenden Streckenbereichen hat, könnte die Kehre in der Mitte noch durch je 2 Geraden nach links hin verlängert werden, so daß 2 übereinanderliegende Ebenen entstehen: Also die untere Geradenkante nach rechts hin ansteigen lassen, nach der 180°-Kehre rechts etwa 6-8cm hoch aufständern und so aufgeständert nach links führen. Dadurch würden die verfügbaren Geraden etwas länger, allerdings müßte man auch Steigungsstrecken bauen und außerdem würden die unterführenden Kurvenstrecken in der Ecke links oben teilweise verdeckt - es würden also Blindflugzonen entstehen. Dann müßten die Spielfahrer relativ niedrig vor der Strecke stehen/sitzen müssen, um noch jederzeit alles im Blick zu haben. Um die Sicht auf die unterführenden Streckenbereiche zu verbessern, könnte man LeD-Streifen unter die Aufständerungstrasse kleben. Da die Anlage unter dem Bett gelagert werden soll, gehe ich davon aus, daß sie nie gedreht wird, sondern ähnlich wie eine Schublade waagerecht verschiebbar sein wird. Dementsprechend werden die Fahrer wohl auch immer vor der herausgezogenen Längskante sitzen - so daß der seitliche Einblick unter die bettseitig liegende obere Ebene möglich wird. Und natürlich wäre dieser Aufbau dann eine feste Strecke, die nicht mehr geändert wird - sonst lohnt sich der Aufwand mit dem Aufständern garnicht. Dies alles natürlich unter der Voraussetzung, daß der verfügbare Freiraum unter dem Bett eine solche Bauhöhe überhaupt zuläßt.

    Steilkurven verlängern die Hochgeschwindigkeitszonen auf der Rennstrecke. Wenn, dann würde ich aber zum größeren Radius raten (K2 oder K3), denn bei der Steilkurve K1 können im normalen Fahrbetrieb die etwas längeren Fahrzeuge mit der Zeit Kontaktprobleme bekommen, weil sich innerhalb der Steilkurve unter dem Fahrzeug eine "Grube" bildet und die Schleifer sich im Rennverlauf allmählich etwas nach oben verbiegen. Und das magnetlose Fahren könnte schwierig bis unmöglich werden. Die Fahrtechnik in einer Steilkurve ist je nach Fahrzeugmodell etwas anders - hat also durchaus seine Herausforderungen. Am besten kommt man - meiner Erfahrung nach - durch, wenn man vor der Steilkurve maximal schnell ist, knapp vor der Einfahrt in die Steilkurve antriebslos nur mit Schwung hineinrollt und dann etwa ab der Mitte gut beschleunigt. Und je weicher die Reifen, desto einfacher dürfte die Steilkurve zu fahren sein.

    Außerdem der Platzbedarf: Es braucht vor und nach der Steilkurve etwa 2Vollgeraden, um die Längsverdrehung der Strecke von der ebenen Bahnfläche in die Steilkurvenneigung und wieder zurück hinzubekommen.

    Tolle Sache, wenn man so sieht, was inzwischen alles möglich ist. Neulich habe ich auch eine Reportage über japanische Roboterpuppen gesehen, die auch mittels KI immer realistischer werden. Der Nachteil ist bei alledem, daß das Sci-Fi-Terminator-Szenario aus den 1980ern leider immer wahrscheinlicher wird - und es wird garantiert keine Zeitmaschine geben, um die Vergangenheit nachträglich zu korrigieren. Ich hoffe, den Entwicklern ist diese Gefahr bewußt...

    BMW M1; BMW Z1; Lotus Esprit (meinetwegen auch in der JamesBond-Version mit Flugabwehrraketen in der Heckscheibe, aber nicht im Tauchmodus. (Das Bond-Motiv hätte ja dann eine gewisse Kontinuität, es wurden ja bereits 2002 Bond-Packungen verkauft. Lt.Carrera-Katalog 2002 hat man ja eine weltweit exclusive Lizenz für Bond-Fahrzeuge - das könnte Carrera durchaus nochmal nutzen... )

    Den heutigen freien Tag schnell genutzt und ein paar Scheiben und ein (in etwa passendes) Inlet gezogen.
    Sonst wird es so schnell eh nichts bei mir:whistling:

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    Der geneigte Leser wird bereits erahnen wofür ;)

    Interessante "Kieselstrand"-Bodenstruktur und hohe "Kasten"-Wände an den Tiefziehrohlingen - das sieht für mich so aus, als ob das Urmodell beim Tiefziehen in einem tieferliegenden Schacht auf einer Schicht Kugellagerkugeln liegen würde - die dann ihrerseits auf einem Lochblech liegen müßten. Das sind nur meine Vermutungen - hat das Vorteile gegenüber nur einem Lochblech als Saugboden? (Mein Tiefziehsauger besteht aus einem Stück Lochblech von einer ehemaligen Bürodecken-Verkleidungslamelle - siehe Bild. Ich baue mir Urmodelle aus Pappelsperrholz oder MDF, die ich dann drauflege, Folie drüber, Staubsauger an und mit dem Heißluftföhn überblasen, bis sich die Form angesaugt hat. Die ausgeschnittenen Reliefteile setze ich dann in mein Modell ein).