Posts by Arkay

    Über eine Diodenreihe kann man die Eingangsspannung problemlos reduzleren, zumal es ja um sehr geringe Leistungsaufnahme geht.

    Pro Diode fallen 0,7 Volt ab.

    Mit diesem Prinzip passen wir seit Ewigkeiten über Stufen - Drehschalter mit meist zehn Stufen Bahnspannungen an diverse Modelle / Motoren an und verwenden es auch zur Regulierung der Bremskraft.

    Probat und sehr effektiv.


    Roland

    Hin und her - mir ging es bei meiner Messung ausschließlich um die Streuung.

    Fakt ist, dass 12V der Standard war und ist und alles Andere Einzelfälle bleiben - die Gründe dafür würden ein langes Pamphlet füllen.

    Fakt ist auch, dass ich echten Gesamtvergleich all meiner Fahrzeuge nur kriege, wenn ich alle mit der gleichen Spannung teste. Egal ob das 9 Volt oder 20 sind.


    Ich werde also die Streuung bei 15 Volt auch messen, null Problemo.

    Solche Messungs - Aussagen machen sich auch beim Verkauf gut.

    KORREKTUR !


    Ich hatte gestern die falsche Meßtabelle erwischt.


    Die GO! -Motoren liegen zwischen


    20 100 rpm und 20 700 rpm.



    Ich habe dann spaßeshalber noch einen gut eingelaufenen und schon gefahrenen GO! gemessen, der hat


    24 000 rpm.


    Man sieht also, was vernünftiges Einlaufen und eine gewisse Anzahl von "Bahnkilometern" noch herauskitzelt.


    Roland

    Für die Messung unter Last habe ich mir eine Vorrichtung zum Messen des Drehmoments gebaut. Da kann ich auch die Drehzahl unter Last messen, indem ich die Ankerwelle um ein definiertes, einstellbares Maß bremse.

    Bei beiden Messungen handelt es sich dabei zwar lediglich um Referenzwerte, aber um Unterschiede festzustellen ist zumindest für mich auch keine wissenschaftliche / technische Maßeinheit notwendig.


    Wir messen seit Ewigkeiten lediglich die Leerlaufdrehzahl und erledigen üblicherweise den Rest durchs Testen im Fahrzeug. Das bringt bis heute die gewünschten Resultate im Rennen, also paßt es.

    Wir wissen natürlich auch, was wir wo machen / ändern müssen, um diverse Charakteristika zu erzeugen.


    Messung unter Last bringt mir, da ich keine Propeller antreibe :phat: , keine relevanten Daten. Da müßte man dann schon das zu verwendende Getriebe und Rad anbringen und auf dem Rad mit dem Gesamtgewicht des Modells abbremsen und variieren.

    Das ist alles sehr allgemein geschrieben, aber mehr ist auch nicht notwendig.


    Die GO! - Motoren wurden gemessen mit 11,9 Volt und bewegten sich zwischen 22100 und 22400 rpm.

    Ich muß sagen, dass sie alle recht ordentlch gearbeitet sind. Keine spürbaren Schwingungen im definierten Drehzahlbereich, Anker gut eingepasst, keine spürbaren Unwuchtsprünge. Ich habe von HOIPO auch Anderes hier liegen :spiteful: .


    Roland

    Auf keinen Fall das Alu aus dem Baumarkt nehmen, das ist viel zu weich und schmiert schnell.

    Außerdem könnte sich eine dünne Felgenwandung bei einem crash sehr schnell eindellen.


    Felgen drehen und Gewinde schneiden ist doch wahrlich nichts Schwieriges. Es erfordert lediglich das notwendige Maß an Übung und Geduld.

    Zum Bohren des Gewindelochs ist ein Auflageprisma gut, da man das vorm Bohren genau zentrisch unter dem Bohrer fixieren kann und somit dann die Felge auch genau zentrisch zum Bohren darunter liegt.

    Nicht vergessen - Bohrmaß ist Gewindegröße x 0,8. Ergo M2 mit 1,6 mm vorbohren. Ich nehme sogar immer 1,5 , verwende ein sehr gutes Schneidmittel und drehe sehr langsam und häufig zurück.

    Das Ausdrehen macht die meisten Probleme dadurch, dass der Schliff des Stahls sehr genau angepasst sein muss, da ja die Innenfläche, die abgedreht wird, von innen nach außen unterschiedliche Rotationsgeschwindigkeiten hat.

    Wenn die Innenfläche später durch ein Felgeninsert nicht mehr zu sehen ist, würde ich sowieso nur bis aufs benötigte Maß aufbohren. Da muss ja die Innenfläche nicht eben sein, sondern kann im Bohrerwinkel konisch bleiben. Die Innenwand der Felgen natürlich sauber drehen. Und wem es so zu viel Gewicht bleibt :whistling: , der kann ja die Felgenrückwand zum Schluss noch mit Bohrungen versehen und/oder entsprechend ausfräsen.

    Meine Innendrehstähle sind viereckig und entsprechend geschliffen, so dass die Spitze immer frei ist und nie an der Innenwand der Felge anliegen kann ( Weshalb ja die einfachen Innendrehstähle rund sind ).

    Bei Bedarf kann ich per PN eine Skizze fürs Schleifen eines Innendrehstahls schicken.

    Auch da gilt : Neben den Normvorgaben hilft das Probieren sehr viel. Manchmal macht ein Grad mehr irgendwo immens viel gut oder schlecht.


    Als kleine Einführung :


    https://www.aluservice.de/ratg…ird-zum-drehen-verwendet/


    Roland

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    Arkay 4.1.2022 (Holz, Slot 3x6mm )

    ......


    Arkay - wie sieht es mit dem Termin aus? früher, später, geht so über die Feiertage?


    Ja, das passt.


    Sag mal, kann man nicht, um der endlosen Leitkieldiskussion ein Ende zu bereiten, ein allgemeingültiges Maß im Reglement verankern ?


    Und um auch das zum Ende zu bringen - sollte wider Erwarten ein Leitkielblatt bei mir irgendwie schleifen / hängen oder was auch immer, werde ich es bearbeiten.

    Ich wiederhole mangels Reaktion ( was man natürlich auch als vorbehaltlose Zustimmung werten kann )

    einen Satz aus meiner vorletzten Antwort:


    Ich gehe davon aus, dass man - sollte ein Leitkielblatt zu tief gehen - dieses nach Absprache mit dem Erbauer etwas abfräsen ( ich schreibe bewußt nicht "abschneiden" ) darf, oder ? Das sollte ja jeder sauber können.

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    Ich kenne mich mit der Materie Plastikbahn nicht in ihrem ganzen Umfang aus. Wozu auch.

    Aber wäre es nicht möglich, eine definitive und finale Aussage zu treffen ( gemessen an den Bahnen, die gefahren werden ) wie dick und wie tief das Leitkielblatt nun sein darf ?

    So wie es immer klingt, gibt es doch mehr als genug "Wissende" hier.


    Roland

    Ich hole ( wie meist :phat: ) aus gegebenem Anlass ein bißchen weiter aus.


    Es hängt immer davon ab,


    1. wie sorgfältig die Vertiefungen für die Litze gefräst werden : Wenn die Litze 1 mm dick ist und ich fräse nur 1mm tief, dann steht die Litze über der Oberfläche, weil ja der Kleber dazu gerechnet werden muß. Und soll es eine haltbare Lösung für lange Zeit sein, ist es nicht unbedingt intelligent, am Kleber ( Menge und Marke ) sparen zu wollen - was leider oft getan wird.


    2. Wie dick die Litze ist. Es gibt sie ja in allen möglichen und unmöglichen Konfigurationen, wobei die beste Konfiguration ist : Flach gewalzt und verzinnt oder versilbert.


    Ich habe Kupferband drauf. Meine Nut ist, da auch für Modelle bis 1/24 ausgelegt, tief und breit genug.


    Falls jemand eine Holzbahn fräsen will und auf lange Haltbarkeit aus ist - ich habe noch eine Rolle flachgewalzte verzinnte feine Kupferlitze - 200 m - hier stehen.


    Roland

    Ich müßte lügen wenn ich jetzt aus dem Kopf die Tiefe der Nut sagen sollte :/


    Aber definitiv mindestens 6 mm tief. 3 mm breit natürlich auch.


    Drei Wochen Abstand sind machbar.


    Roland


    Ich gehe davon aus, dass man - sollte ein Leitkielblatt zu tief gehen - dieses nach Absprache mit dem Erbauer etwas abfräsen ( ich schreibe bewußt nicht "abschneiden" ) darf, oder ? Das sollte ja jeder sauber können

    Offene Lager werden in allen Szenen gefahren. Nicht als Dogma, sondern nach persönlicher Auffassung. Da häufig die besten Lager verkapselt sind, beim slotracing aber wenn notwendig schnelle Reinigung und angepaßte Schmierung existenziell sein können, machen viele grundsätzlich die Abdeckringe sofort nach dem Kauf heraus - was ja problemlos und schnell geht. So kann man dann nach jedem Lauf bei einem ES oder einem Wing Car oder gar einem Dragster - wo ja bekanntermaßen die höchsten Drehzahlen und die extremsten Belastungen auftreten - mal kurz die Lager prüfen. Schon der visuelle check, der ja jetzt möglich ist weil man durchs Lager schauen kann, bringt viel und hat schon so manchen Schaden oder eine Verlangsamung des Fahrzeuges ( auch bei 43er Wettbewerben ) verhindert.

    Na und die pflichtgemäße Reinigung nach jedem Rennen ist ja bei verkapselten Lagern gar nicht möglich. Schön nach dem Motto "Vertrauen ist gut, Kontrolle besser".


    Früher - bis Beginn der Neunziger - haben wir die Lager auch eingelötet. Bis sich halt heraus stellte, wie schädlich das ist. Einkleben hält mit dem richtigen Kleber genauso. Und wenn es bei den schweren 24er Schraubchassis hält und vor allem auch bei den HiTech slotcars, dann wird es ja wohl bei den 43er - wenn es richtig gemacht wurde - noch besser halten bei den da herrschenden "Mikrobelastungen" :) .


    Roland

    Danke für die Hilfe !

    Du hast mich unabsichtlich etwas ad absurdum geführt, plädiere ich doch selbst gerne für "erst selbst recherchieren bevor man Andere einspannt" :/...

    Der berühmte Spiegel...


    Weißmetall - Karosserien sind wirklich spürbar weicher.

    Vorteil: Originalgetreue Verformungen bei crashes. :rofl:


    Gruß

    Roland

    Ist Weißmetall schwerer als diecast - Metall ?

    Meines Erachtens sind das doch nur zwei Begriffe für die gleiche Sache, einmal DE, einmal EN.


    Roland




    Faszinierend, Claus, wie Du provozierst. Wirst ja das Echo vertragen, denke und hoffe ich.


    Musst Du Dich neuerdings im Forum mit solchen Sprüchen spreizen oder beweisen ? Hast Du´s sooo nötig ?

    Aber nicht vergessen: DU bist der Initiator meiner folgenden Polemik, nicht ich.

    Ich hätte Dir ja lieber per PN geantwortet, wenn Du als Supertalent vorbildhaft vorangegangen wärst. Aber Du brauchst ja offenbar die Öffentlichkeit. Da kann ich gerne helfen.


    1. Zu Corona : Dich hat sie Deiner Aussage nach erwischt ? Tja, nicht genug Talent gehabt es zu vermeiden anscheinend. Die von Dir angesprochene Eindeutigkeit kann ich leider nicht bestätigen, denn bisher hat mir das Talent gefehlt mich zu infizieren - und nun bin ich geimpft. Hättest Du auch machen sollen. Oder gehörst Du zu den Quer"denkern" ? ^^


    2. "Talentfrei" : Echt ? An meinen Modellen findest Du nicht ein Fünftel so viel gekauftes Zeug ( angenommene Zahl ) wie an den Deinen, Herr "Teiletauscher" :phat: .Ich brauche nicht zu kaufen. Ich kann´s ganz ohne Talent selbst.


    Und über Bauqualität, ob bei Chassis, Motoren, Karosserien, Figuren, Reglern, Steuerelektronik und was sonst alles ( wie hochtalentierte Zweifarbenlackierung ) brauchen wir wohl auch nicht zu reden.


    Wenn ich anschaue was ich baue, dann bin ich doch mit absoluter Freude und mit berechtigtem Stolz talentfrei.


    Ich sende Dir gerne eine handvoll Bewunderungspunkte für die Idee ( ich klassifiziere sie nicht mit einem Adjektiv, so wie Du es in Deiner Antwort netterweise mit meiner Frage getan hast ), solche Räder aufzutrennen und dann wieder zusammen zu fügen.

    Angeblich bist Du doch Rennen gefahren. Und dann sowas ? Und Du definierst meine Frage als talentfrei ?


    Das solls gewesen sein. Deine nette Wertung meiner Frage, meine daran angelehnte ebenso nette - wenn auch polemisch überdehnte - Antwort. Zumindest meines Erachtrens bedarf es keiner weiteren Fortsetzung.


    Sei versichert, sie würde an der Realität nichts ändern..


    Zum Schluss ein altes Sprichwort - vielleicht kennst Du Talentschmied es ja :


    Schuster, bleib´bei Deinen Leisten.


    Fröhliches Popcorn - Knabbern !


    In alter Freundlichkeit



    Roland



    Danke für die zwei Tipps!

    Die Idee, dass es ein kit sein könnte, kam mir nicht.

    Wenn es wider Erwarten SCX wäre, müßten ja die Scheiben schwarz sein.

    Also nix Go!, nix SCX, bleibt nur kit.

    Hauptsache verwerwendbar, und das isser.


    Roland