Posts by Arkay

    Durch Kleber Schall schlucken / dämpfen :

    Klingt gut, aber Dämpfung und Schallschlucken funktionieren im Großen wie im Kleinen erst ab einer gewissen Material ( Kleber) - Dicke. Wenn lediglich wie üblich verklebt wird, also eine dünne Schicht aufgetragen und dann zusammengepappt, gibt es überhaupt keinen Effekt. Es muss dann zwischen den zu verbindenden (vibrierenden) Teilen schon eine Klebung sein, die "dick" genug ist Vibrationen zu schlucken, aber dünn genug, dass keine Bewegungen mehr auftreten können.

    Dafür ist in diesem Fall definitiv ein guter Kontaktkleber vorzuziehen. 2K-Harz - Kleber werden richtig hart und sind somit perfekte Vibrationsleiter.

    Ich schraube meine Motoren mit den vorgesehenen zwei Schrauben fest und fixiere sie dann noch kopfseitig auf beiden Seiten mit einem etwas elastisch bleibenden Kraftkleber.

    Heißkleber belastet mir die Magnete zu sehr, Keramikmagnete sind hitzeempfindlich


    Roland

    Wenn der Kollektor - chinatypisch - nicht aufgeklebt ist, könntest Du versuchen die Welle durchzukriegen.

    Da ich mich nicht mit diesen Motoren beschäftige, weiß ich nicht, ob die Wicklungen ein Auflegen zum Durchklopfen / - drücken zulassen oder so eng an die Welle heran reichen, dass man nicht eimal eine Hülse aufstecken könnte ohne die Wicklugen zu berühren. Dann bliebe nur die Möglichkeit, ein Stück Rohr zu finden, welches außen, außerhalb der Wicklungen auf die Köpfe der Ankerpakete aufgelegt werden könnte als Gegenlager.

    Und auf jeden Fall ist zu empfehlen vorm Drückversuch das Ankerpaket vorsichtig mit einem Lötkolben etwas zu erwärmen.

    Ich würde versuchen zuerst das Paket zu erwärmen und es dann mit Drehen auf der Welle ( Leder - Arbeitshandschuh ) langsam zu verschieben. Ohne Kollektor natürlich. Ich spanne es dazu zwischen glatte Schraubstockbacken und drehe dann vorsichtig unter axialem Druck das Paket.


    Roland

    Ja, diese Motoren treiben über Schnecken an.


    Und da das Chinazeug ja wirklich preiswert ist, kann man endlos lange mit allem experimentieren, was einem interessant erscheint, bis man das Richtige hat. Bei mir hat es insgesamt ca. vier Jahre gedauert, und nun habe ich genau was ich wollte. Macht ja auch Spaß, die Testerei.

    Diese Motoren sind für Slotcars nicht gut. Die Drehzahl ist nicht alles, und die Stromaufnahme sagt auch nicht viel über die Leistungsfähigkeit im Slotcar.

    Skewing benötigt man in diesen Motoren nur, um das Anlaufen "weicher" zu machen, denn sie sind konzipiert als Ersatzmotore für Modellbahnloks.


    Außerdem haben sie keine Lötanschlüsse, da sie federnd eingeklinkt werden. Man müßte also an die Kohleführung löten. Dabei fließt auf jeden Fall Flussmittel auch dahin, wo es nicht erwünscht ist - Richtung Kohle ud Kollektor. Es sei denn Du zerlegst den Motor vorm Löten, lötest Fahnen an, reingst den Motor dann mit Neutralisator und baust ihn wieder zusammen.

    Ist in diesem speziellen Fall den Aufwand nicht wert.

    Diese Motoren habe auch relativ schwache Keramikmagnete und somit ein ebenso schwaches Drehmoment.


    Roland


    Ich vergaß - das sind meine Erfahrungen, nicht mehr. Jeder hat andere Ansprüche.


    Und - es lohnt sich, bei diesem Angebot ALLES zu lesen, denn die Kenndaten sind lustigerweise unterschiedlich beschrieben.

    MABUCHI sind es nicht, denn originale Mabuchi kommen definitv nicht aus Taiwan.

    Komisch, ich verklebe meine Reifen von je her manuell vollflächig vorher. Hinterher wäre wohl etwas aufwendiger :rofl: . Was mache ich falsch, dass es offenbar geht ?


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    "würden wir alle ausschließlich Kugellager in Chassis nutzen, so daß man kurz mal die Achse samt den Lagern aus den Lagerböcken heraus schrauben kann und dann auf eine Schleifmaschine samt Lagern wieder montiert, ließe sich das dann dort super schleifen."

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    Man kann in obigem Szenario die Achse auch heraus schrauben wenn keine Kugellager, sondern Gleitlager verbaut sind.

    Und "Achse samt Lagern heraus schrauben - na ja." Ich verklebe bzw. verlöte meine Lager. Warum wohl. Sollte ein so erfolgreicher Profi doch wissen.

    Und samt Lagern wieder montieren - würde mir ob der einseitigen Druckbelastung widerstreben. Geht auch ohne Lager.



    Danke für das Kompliment, dass meine Gedanken eine Kanone sind. Peter äußerte die gleiche Grundidee wie ich, nur in einem kurzen Fragesatz. Also...


    Meine Kanonen :


    Diese beiden sind pure Handarbeit aus Resten vom Metall - Schrottplatz und aus der Wühlkiste. Die linke ist in der Achsbreite verschiebbar, so dass von H0 bis 1/24 alle Komplettachsen eingelegt werden können. Aber nicht auf den Lagern. Wozu auch.

    Auf dem Bild ist nur eine Demo - Achse drin.

    Die rechte erklärt sich selbst, für Felgen mit Schraube ( was ja sowieso besser ist ).

    An beiden erkennt man auch eine Antwortmöglichkeit auf Peters Frage. Das läßt sich doch per 3D-Druck ohne großem Mehraufwand realisieren.

    Sie sind natürlich nicht für einen Schönheitswettbewerb gebaut, sondern für Funktionalität.


    RSM...2.jpg


    Die dritte Kanone ist zugegebenermaßen gefertigt. Gefräst und eloxiert. Und kann beides - Komplettachsen von H0 bis 1/24 oder auch Alufelgen mit Schraube. Standard ist 3/32, es kann gegen 2 mm / 1,5 mm getauscht werden bzw. auf 3mm / 1/8" aufgebuchst werden.


    RSM...3b.jpg


    Zweimal Bleistift, Skizze und Zeichenbrett, einmal CAD ob des Fräsens.

    Alle drei laufen auf Grund des Arbeitsprinzipes extrem exakt.

    Auch ohne Kugellager.


    Aber ich will die armen Spatzen nun lieber in Ruhe lassen. :phat:


    Roland

    Und wie werden die Reifen da wirklich rund ? Es wird doch sowohl die Unwucht als auch die normale Fläche gleichzeitig geschliffen.

    Es führt kein Weg an präzisem Schleifen vorbei, und das geht nur nach dem Drehbank - Prinzip :

    Das zu schleifende ( rotierende ) Teil ist völlig unbeweglich montiert ( Bsp.Werkstück im Futter ) und dreht sich, und das Werkzeug (Bsp. Drehstahl ) wird langsam und vorsichtig heran geführt.

    Alles andere ist zwar oberflächlich "rund" und sieht vielleicht sogar gut aus, aber wenn es wirklich um Rundlauf geht und damit perfekte Straßenlage ist ein Schleifbrett - gleich wie es aufgebaut ist - nur bedingt geeignet.


    Roland

    Ist doch völlig in Ordnung, wenn so etwas auch gemeint war.

    Da habe ich das Ganze halt viel zu eng aufgefasst.

    Wie ich schon schrieb - irren ist menschlich.


    Gruß und schöne Ostern an alle !



    Roland

    Wenn es Hoppeln ist, kann es an der Kombo von beidem liegen.


    Wenn ein Auto beim Bremsen verzieht, stimmt das "Dreieck" zwischen Leitkiel - Drehpunkt und Ausflagepunkt der Hinterräder nicht.


    Verstärkt werden kann es unter Anderem noch

    - unterschiedliche Gewichtsverteilung entlang der Längsachse

    ( Leitkiel entfernen, Modell exakt auf der Mittellinie längs auf etwas Rundes legen wie Bleistift oder so, dann muss es waagerecht liegen bleiben

    - durch unterschiedliche Torsionsspannung links-rechts entlang der Außenkanten

    ( fühlt man eventuell )

    - durch unterschiedlichen Raddurchmesser

    - durch unterschiedliche Auflagebreite der Reifen

    - durch unterschiedliche Auflagepunkte der Laufflächen


    Das Verziehen ist zumindest für mich der nervigste Fehler, denn er ist am schwierigsten zu finden und dann zu korrigieren.

    Im Grunde geht da am besten das "trial and error" - Verfahren.


    Schöne Ostern !


    Roland

    "Hopsen bei Vollgas" - ich nehme an Du meinst beim Anfahren, oder ?

    Hopst das Auto vorn oder hinten, oder komplett ?


    Sollten sie sonst bei Vollgas auf der Geraden "hoppeln" kann das etliche Gründe haben


    - nicht wirklich rund geschliffene Reifen

    - nicht wirklich rund laufende Räder ( bereits ohne Reifen )

    - nicht gut in Form geschliffen - Kanten abrunden klingt gut, wirkt aber nicht bei jedem Modell mit gleichem Abrundungsradius gleich, da der Kantenradius verschiedene Fun ktionen hat. Und "wirklich rund" kriegt man nur mit einer Vorrichtung hin nicht mit dem probaten Schleifbrettchen. Allerdings gibt es auch eine logische Methode, mit einem Schleifbrett hundertprozent runde Räder hin zu bekommen ( zumindest genauso rund wie gesamte Achse bzw. die Vorrichtung, in der einzelne Räder geschlifen werden )



    - Unrunde Achse

    - Achse mit Schlag


    - Lager haben zu viel Spiel ( siehe vorheriger Kommentar )


    - Schlechte Gewichtsverteilung

    - unpassende Getriebeabstufung

    Und davon abgesehen tritt oft auch eine Summe verschiedenerdieser winzigsten Unregelmäßigkeiten auf.


    Das ist mit Sicherheit nicht alles....


    Roland

    Alter Angeber :phat::phat::phat::phat:


    Aber recht hast Du. Da es um nichts geht ( und schon wieder der Hintergedanke "Rennen"... :whistling: ), kann doch jeder machen womit er selig wird. Und das ist gut so.


    Vorschriften sind manchmal gut und notwendig.

    Immer mehr und überall irgendwelche Vorschriften werden meist von jenen durchgeboxt, die dem Irrglauben erliegen, dann im Wettbewerb besser abzuschneiden.


    Errare humanum est.


    Roland