• Nachdem die HoBa wegen den Temperaturen (mal wieder) zum Stillstand gekommen ist, soll nun der rollende Part beginnen.

    Allerdings musste erst eine Räumlichkeit geschaffen werden in dem die Arbeiten stattfinden können.

    Nach ein wenig Suche wurde ein Objekt gefunden.

    Die Straße sah neu aus und der Gehweg war wohl frisch gepflastert.

    Werkstatt_01.jpg

    Gut, in die Wand müssen noch die Tore gesetzt werden und einen neuer Anstrich ist wohl auch noch Fällig

    Der Eingang ist allerdings (noch) von hinten. Also rum ums Gebäude, durch einen weiteren großen Raum in die Halle zur Begutachtung.

    (Sowroom und Lager müssen noch Kernsaniert werden :D )

    Werkstatt_02.jpg

    Der Makler hat nicht zu viel versprochen. Die Werkhalle ist frisch renoviert und der Vorbesitzer hat sogar noch was stehen lassen ;)

    Schnell die Bauarbeiter bestellt für die Toröffnungen. Naja, da gab es wohl ein Missverständnis mit den Arbeitern, das Loch ist die ganze Wand geworden :/ .

    Da war die Wand weg kamen schon die ersten Projekte rein.

    Nun müssen noch Maschinen und die restliche Ausrüstung angeschafft werden, damit die Projekte auch in Angriff genommen werden können.

    Werkstatt_03.jpg

    Ich hoffe das die Arbeiter gut mit dem wieder Hochziehen der Wand voran kommen. Ist so doch schon Ar...kalt ^^

    Somit ist schon mal der Grundstock geschaffen um die Arbeiten zu beginnen ;)

  • Alter Falter, was ist der Fiat winzig in der großen Halle ....

    Leider realistisch. Hab mal an einer Tankstelle einen gesehen, aus dem sich ein 2,10 m großer Typ geschält hat. Die Dinger sind einfach bizarr klein :D

    Grüße, André

  • Sehr schön!

    Vorschlag: Das Tor könnte man noch motorisieren, fährt dann auf Tastendruck hoch - oder wenn ein Auto an einer entsprechenden Lichtschranke vorbeikommt...

    Ich habe sowas 'mal vor längerer Zeit gebaut (im Bananenzwerg-Design), allerdings hier im Forum noch nicht vorgestellt - das Diorama ist noch nicht ganz fertig... Dazu benutze ich Getriebemotoren, die durch elektromechanische Selbsthaltung solange drehen (1/2 Drehung des Getriebehebels), bis die andere Extremstellung erreicht ist - dann schalten sie sich selbsttätig ab. Bei erneutem Impuls erfolgt wieder 1/2 Drehung - und Tor/Tür/Klappe kommen wieder in die Ausgangslage zurück. Als Endtaster nehme ich industrieübliche Taster mit Streifen-Betätigungshebel: 2 Öffner in Reihe mit dem Torantriebsmotor geschaltet. Der Getriebehebel muß dabei genau halb so lang sein wie der gesamte Fahrweg von Tor/Tür/Klappe.

    Oder ist das Tor bereits mit einem Antrieb ausgerüstet (könnte ja sein, weil es so "schlüsselfertig" aussieht) ?

  • Das kommt vielleicht auch noch.

    Das Tor ist auch nur locker fixiert. An sich ist die Frontwand selbst ja entfernbar um das Innenleben besser Nutzen/Zeigen zu können,

    Dafür hab ich auch eine Acryldecke zurecht geschnitten um einen Einblick von oben zu geben ohne das mir alles einstaubt :whistling:

    Die Hebebühne wird beizeiten ja auch noch Funktionsfähig gemacht. Es steht jetzt auch alle nur locker drin um überhaupt wie es mal aussehen soll ;)

    Zur Zeit hänge ich noch ein paar Poster auf und dann muss ich mal schauen was ich alles von der Werkstattausrüstung unterbringen kann.

    Die Werkstatt ist jetzt schon zu klein ^^

  • Die Wandgestaltung ist abgeschlossen und der obligatorische Pirelli-Kalender hängt auch :whistling:

    Werkstatt_07.jpg

    Auch die weitere Ausstattung wurde geliefert. Der Spediteur bestand darauf das alles Ordnungsgemäß auf Europaletten gepackt wird ;)

    Werkstatt_08.jpg

    Die neue Bühne und weiterer Kleinkram wird demnächst so nach und nach noch geliefert.


    PS: die Gerätschaften wurden alle mit einem FDM-Drucker mit 0,4er Düse und Layerhöhe 0,1mm gedruckt.

  • Da die Werkstatt nun eingerichtet ist wurde das erste Projekt auf die Böcke gehievt.

    Werkstatt_11.jpg

    Er war bereits auf einem der ersten Fotos kurz zu sehen

    Es ist ein Lamborghini Miura SVJ Roadstar von 1981 (Diecast Modell)

    Die Karo wurde komplett gestripped, entlackt mit Knetmasse gefüllt und mit Silikon gebadet.

    Eigentlich war es nur ein Test ob das alten Silikon noch brauchbar war.

    Das ist der erste Testschwenk um die Form zu säubern und um zu sehen ob alle Details hervor kommen.

    Die Hinterschneidungen sind bis auf die Auspuffrohre in den sich ein Luftbläschen festgesetzt hatte alles gut herausgekommen.

    Eine Luftblase hatte sich bereits im Guss versteckt, die aber gut entfernbar ist (sieht man am Luftaustritt hinter dem Vorderrad)

    Trotz ungleichmäßigem Schwenk bin ich nach so langer Zeit mit dem ersten Ergebnis dennoch recht zufrieden.

    Miura_01.jpgMiura_02.jpg

    Wenn ich nun ausreichend Zeit finde muss ich mich um die Scheiben und den Heckflügel kümmern.

    Da die Jungs heute gut gearbeitet hatten gab es noch Wurst und Steak zum Abschluss ;)

    Werkstatt_12.jpg

  • Danke fürs Lob

    Meine Frau lacht schon über die Männerpuppenstube, weil ich die letzten Tage so akribisch daran gebastelt habe ;)

    War heute im Baumarkt und was sie noch nicht weis ist das in der "Holzrestekiste" für lau Platten lagen die eine größere Immobilie ergeben könnten :D

    Nee, vorerst wohl nicht :/ .

    Aber wen sich die Gelegenheit ergibt sollte man immer in diese Boxen schauen sofern man darf.


    Jo die Details kommen alle gut heraus, es gibt aber noch einige dünne stellen auf die ich beim nächsten Versuch mehr achten muss.

    So auch beim entfernen der Blase ergab es ein Loch.

    Miura_04.jpg

  • Heute wurde die Hebebühne geliefert und direkt montiert.

    Da ich jetzt keinen Unterflurantrieb montieren wollte ist sie nur von Hand einzeln verstellbar und die Arme sind auch nicht verstellbar.

    Bereits gestern habe ich einen neuen Schwenk (rechts) des Miura gemacht und heute von dem Überschuss befreit. Gesäubert wiegt er jetzt 6,85g.

    Der Schwenk ist also Bautauglich geworden ;)

    Werkstatt_13.jpg

    Zeitgleich hab ich den ersten Schwenk des "Maserati Bora Gruppe 4 (1973)" gemacht.

    Hinten hat er eine starke Hinterschneidung, bei der ich erst dachte das Auspuffsystem im Modell zulassen und die Vertiefung dann zur Hälfte aufzugießen.

    Hab es aber erst so probiert.

    Bora_02.jpg

    An sich ist die Vertiefung im Silikon gut und Blasenfrei geworden.

    Ist aus der Perspektive nicht wirklich zu sehen, aber die obere innere Kante ist entsprechend dünn geworden.

    Allgemein ist es das Problem des Schwenkens das das Resin an scharfen Innenwinkeln oder Teilen die weit in die Karo reichen weg läuft.

    Um dem zu begegnen mische ich nach dem Schwenk wenn er angezogen ist eine weitere kleine Portion an und wenn diese beginnt anzuziehen "spachtel" ich es auf die dünnen Stellen.

    Dafür dient mir in der Regel der FirstShot um die Problemstellen zu finden und die Menge des benötigten Resin genauer anpassen zu können.

    Hier habe ich jetzt nur die dünnen Bereiche mit Sekundenkleber verstärkt, da sie sich ihmo in einem für Brüche ungefährdetem Bereich befinden.

    Noch nicht fertig ausgeschliffen wiegt sie zur Zeit 7.50g .

  • Jedenfalls sieht das Alles ziemlich gut aus

    cu, DerClaus

    Die Welt braucht mehr Ver-Rückte,
    seht
    was die Normalen aus Ihr gemacht haben


    zZ drehen die Ver-Rückten allerdings komplett am Rad

  • Kleine aber entscheidende Schritte geht es voran

    Abguss des Heckflügel und der Scheibenpartie:

    Miura_09.jpg

    Das normale Resin ist ja recht schnell aus der Form zu bekommen, jedoch das klare Epoxy werde ich erst morgen Abend entformen können.

    Der Heckflügel gesäubert und nur auf die Karo aufgelegt. Sieht aus wie dafür gemacht ^^

    Miura_10.jpg

    Hoffe das die Scheibe was geworden ist, gegossene Scheiben hab ich bisher noch nicht gemacht.

  • Konnte es nicht erwarten und hab die Scheibe entformt.

    Sie ist noch leicht weich, was bei einer angegebenen Endfestigkeit nach 7 Tagen nicht anders zu erwarten ist.

    (klebefrei nach 8-12 Std., belastbar nach 24 Std., Endfestigkeit nach 7 Tagen bei je 20°C)

    Leider hat es sich bewahrheitet was ich befürchtet hatte.

    Bei der Formerstellung habe ich die Scheibe so fixiert, das der Winkel der Frontscheibe beim Guss zu Flach war das trotz "Vibrationsplatte" die ganz feinen Bläschen doch nicht aufsteigen konnten.

    So ist die Frontscheibe von innen leicht "verpickelt".

    Die Passform ist wie erwartend bei einem Gussteil von Original Top und fügt sich in den Metallbody 100%ig ein.

    In den Abguss zeigt sich dann an welchen Stellen die Karo etwas weiter ausgeschliffen werden muss ;)

    Miura_11.jpg

    Also Passform gut, Guss technisch brauchbar aber bei der Formerstellung nicht aufgepasst das die Bläschen auch gut aus der Form aufsteigen können,

    oder (eher und auch) das Epoxy zu Früh eingefüllt bevor sich das Epoxy im Mischbehälter beruhigt hat.

    Demnach kommt nur eine neue Form in Frage :whistling:

    Ich hab noch irgendwo eine Pumpe mit der ich auch Unterdruck erzeugen können müsste.

    Da muss ich mal schauen ob sie wirklich geeignet ist. Dann werd ich mir erstmal eine Unterdruckbox bauen in dem ich Mischbehälter bzw. die ganze Fliese auf den ich die Teile setze stellen kann.

    Es gibt auch Frischhaltedosen mit Ventil und passenden manuellen und auchelektrischen Unterdruckpumpen ob die genug Unterdruck erzeugen könnten.

  • Berichte mal pls, wie welcher Unterdruck funktioniert

    ich nehme oft viel Material um viel Material am Rand überlaufen zu lassen

    oder in den Scheibenklotz mittig ein Loch zu haben um von dort per großer Spritze reichlich Material einzuspritzen und dadurch die Blasen heraus zu spülen

    hast Du wirklich irgendwo Unterdruck und einen klaren Deckel kann es zB bei Silikon wie in einem Selterglas aussehen

    es sprudelt richtig herum

    es kann bis zu aufschäumen passieren

    vielleicht hatte ich da zuviel des Guten an Unterdruck

    ich hatte hinterher eine Schaumschwamm

    (die Pumpe war heftig, eigentlich für ein Dentallabor)

    cu, DerClaus

    Die Welt braucht mehr Ver-Rückte,
    seht
    was die Normalen aus Ihr gemacht haben


    zZ drehen die Ver-Rückten allerdings komplett am Rad

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