Chevy Pickup aus dem 3D Drucker

  • Liebe Gemeinde der Spiel- und Bastelwütigen :D

    Ich habe mir im Frühjahr einen 3d Drucker zugelegt. Leider fehlt mir momentan etwas die Zeit mich in kompliziertere CAD Programme als Tinkercad einzuarbeiten. Aber Dank meines lieben Nachbarn Winnie habe ich nun eine tolle Karosserie eines Chevrolet Pickups aus dem Jahr 1951. Das Inlay ist wie schon erwähnt mit Tinkercad gebaut. Ein passendes Chassis und passende Felgen werden, sobald die bestellten Ritzel, Kronräder und Achsen von Cargo eingetroffen sind, noch entworfen.
    Wie bei meinen Basteleien üblich ist die Karosserie und das Inlay auf meiner Dropbox zum kostenfreien Download und zur privaten Verwendung gespeichert. Chassis und Felgen werden folgen sobald ich sie fertig habe.

    Hier mal ein paar Bilder von der rohen Karosserie wie sie aus Drucker kommt. Sie muss natürlich noch geschliffen und lackiert werden. Ich werde berichten.

    Gruß Ulrich

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    Edited once, last by cus (January 1, 2019 at 6:33 PM).

  • Hallo cus,
    wie schleifst und lackierst Du das Fahrzeug?


    Dadurch das mein Drucker mit einer Schichthöhe von 1/10 mm druckt, werden Rundungen z.B. auf der Motorhaube nicht als wiklich runde Flächen dargestellt d. h. die „Stufen“ im Druck müssen abgeschliffen werden und das per Hand.
    Die Radkästen und Fenster werde ich mit meinem Aldidremel und einer kleinen Vierkantfeile bearbeiten.

    Gruß Ulrich

    PS: Der Kunststoff PLA kann genauso grundiert und lackiert werden wie Resine oder Kunststoffe die man aus dem Modellbau kennt.

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  • Toller Wagen.
    Perfekt für "Nevada"
    ;)

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  • Dadurch das mein Drucker mit einer Schichthöhe von 1/10 mm druckt, werden Rundungen z.B. auf der Motorhaube nicht als wiklich runde Flächen dargestellt d. h. die „Stufen“ im Druck müssen abgeschliffen werden und das per Hand.
    Die Radkästen und Fenster werde ich mit meinem Aldidremel und einer kleinen Vierkantfeile bearbeiten.

    Gruß Ulrich

    PS: Der Kunststoff PLA kann genauso grundiert und lackiert werden wie Resine oder Kunststoffe die man aus dem Modellbau kennt.

    Hallo Ulrich,

    das Problem der abgestuften Flächen habe ich bei meinem Modell auch gerade. Da ich aber auf Modellbauerfahrung nicht zurückgreifen kann - bis auf ein paar Revell-Bausätze in den frühen 90er Jahren - suche ich händeringend nach Infos. Die Modellbau-Seiten setzen allerdings die Grundvoraussetzungen anscheinend schon voraus, so dass ich da noch nicht wirklich fündig wurde. Daher würde mich schon interessieren, wie Du da ran gegangen bist.
    Ich hab mein Modell jetzt erstmal mit 240er Sandpapier per Hand abgeschliffen. Allerdings bin ich mit dem Ergebnis noch nicht zufrieden. Die Stufen sind noch zu erkennen.
    Einen Dremel hab ich auch, aber leider kaum noch Schleifpapier dafür...daher würde mich interessieren, welches Du nimmst.
    Eine Grundierung per Spraydose sollte kein Problem darstellen. Die Lackierung dann schon wieder eher...welche Farben benutzt Du? Modellbaufarben oder welche ausm Baumarkt?

    Gruß
    Klaus

  • Hallo Klaus. Ich hatte meinen KB Mustang auch aus dem 3D Drucker bekommen. Der war innen komplett ausgefüllt und hatte ebenfalls diese Abstufungen vom Druck.
    Den Innenteil habe ich mit dem Dremel ausgeschliffen.
    Außen habe ich mit Schleifpapier gearbeitet. Zuerst mit etwas Grundierung eingesprüht und dann geschliffen (120er Papier). Dann gereinigt und wieder grundiert. Dann mit feineren Papier geschliffen. Wieder gereinigt und grundiert. Und mit noch feineren Papier geschliffen. Die Oberfläche ist superglatt geworden.
    Es ist halt nicht mit einem Mal schleifen getan. Hier musst Du in mehreren Steps vorgehen. Die dunkle Grundierung hilft einen dabei die Unebenheiten besser zu erkennen.

  • Für die Farben nehme ich Airbrushfarben, habe aber auch schon mit Lack aus der Dose gearbeitet. Wichtig ist immer, dass man mit dünnen Schichten arbeitet.
    Dann ordnentlich durchtrocknen lassen. Eventuell Decal aufbringen und zu Schluss ein Klarlackfinish.
    Auch hier habe ich viele Varianten probiert mit mehr oder weniger guten Resultaten. Das beste Ergebnis in Glanz und Kratzunempfindlichkeit gibt es mit 2K-Klarlack. Nachteil - der hat nur eine kurze Verarbeitungszeit, wenn er mal ausgelöst ist. Daher sammel ich lackierte Karos und lacke dann mehrere auf einmal. Oder wenn die Dose noch halbvoll ist, verfrachte ich sie dann gut eingepackt in den Gefrierschrank. Da halt sie sich dann

  • Vielen Dank Dirk!

    Den Mustang fand ich wirklich sehr gut gelungen. Da brauch ich sicher noch ein paar Jahre...;)

    Decals hab ich zwar derzeit nicht vor, da ich meinem Junior versprochen habe, dass er die Farben bestimmen und mithelfen darf, aber vielleicht kann ich ihn ja dazu bringen, eine Nummer oder die ein oder andere Werbung auf dem Fahrzeug zuzulassen...;)

    Innen ist das Fahrzeug zum Glück schon hohl. Da kann ich mich voll und ganz aufs Schleifen konzentrieren.
    Welche Grundierung hast Du da genommen? Ich hab leider ein weißes Modell, so dass ich weiße Grundierung wohl gar nicht richtig sehen würde.
    Meinst Du, sowas taugt dafür?

    Ich hab hier übrigens mal mein Modell kurz vorgestellt.

  • Ich hatte ja schon einige 3D Druck Modelle Fertiggestellt. Ist immer viel schleifen, grundieren mit Füller, schleifen, grundieren... schleifen ...
    Gucke mal hier...
    Da hab ich mich weitestgehend dran gehalten...
    https://youtu.be/_UnFNgfuKT8

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    Danke für den Videolink. Ich denke, für den Grobschliff werde ich einen Schleifschwamm verwenden. Mit einer Feile hatte ich Manschetten Kerben ins Modell zu fräsen. Gut das bei dem Pickup die Fenster, Radkasten und der Unterboden gar nicht gedruckt werden. Da spart man sich doch eine Menge Schleifarbeit.

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  • Danke für den Videolink. Ich denke, für den Grobschliff werde ich einen Schleifschwamm verwenden. Mit einer Feile hatte ich Manschetten Kerben ins Modell zu fräsen. Gut das bei dem Pickup die Fenster, Radkasten und der Unterboden gar nicht gedruckt werden. Da spart man sich doch eine Menge Schleifarbeit.

    Ja, das macht viel aus.
    Bekomme meine nächsten 3D Drucke auch so -...

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  • So nun habe ich mal angefangen zu schleifen und dabei folgendes gelernt:

    1. Nehme niemals weißes PLA. Dort sind die kleinen Unebenheiten schlecht zu erkennen.
    2. Schleifschwämme der Firma W...c...t sind schei..
    3. Der Dremel kann auch langsam. Das sollte man bei PLA beherzigen, sonst schmilzt das Plastik.
    4. Mit herkömmlichen Schleifpapier schleift man am besten und am billigsten.

    5. Gucke dir rechtzeitig alle Videos zum Thema an. Dann findest du vielleicht die zugegeben nicht ganz billige Lösung, aber sie spart Zeit und Frust.

    Gruß Ulrich

    PS. Ich habe mal das Produkt (Z-Poxy PT-39 von Pacer) aus dem Video bestellt. Sowie es da ist und ich es ausprobieren kann werde ich berichten. Solange werde ich mich mal weiter mit Drucken (in hellelfenbein statt weiß) und Schleifen beschäftigen. Ach ja und das Chassis will ja auch noch fertig gestellt werden.

    hier noch meine Bilder von der bisherigen ziemlich vergeblichen Schleifarbeit. Ich habe es mal grundiert, damit ich die Stufen besser sehen kann.


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  • Na klar bleibt die dran. Im Original ist die Stoßstange auch etwas weit vorn (zugegeben nicht ganz soweit wie bei mir). Aber was ich bei der Suche nach einem Bild einer Stoßstange gesehen habe ist, dass ich den Stoßstangenhalter vorn neu machen muss.

    Bild vom Chevy-Truck 1951

    Ok, ist GeschmackSache
    ;)
    Mir würde er besser ohne Stoßstange gefallen
    :)

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  • Man kann die Stoßstange auch „einfach wegschleifen“ .

    Oder man lädt die stl Datei in ein 3D Programm wie Meshmixer, Blender oder ähnliche und entfernt die Stoßstange. Übrigens die Programme sind beide Freeware.

    Gruß Ulrich

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  • So, erstmal wünsche ich allen Mitgliedern ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr.

    Leider hatte ich in der letzten Zeit die Karosserie weiter zu bearbeiten, geschweige denn ein Chassis fertig zu stellen. Bei dieser Gelegenheit möchte ich den Hut vor Peter Pfütze ziehen. Ich dachte ein Chassis zu entwerfen wäre einfacher. Alle Achtung Peter, was du mit deinen unzähligen Chassis geleistet hast.

    Ich habe mal mir wie oben angekündigt die zwei Komponenten Z-Poxy PT-39 Epoxidlösung bestellt. Mein erster Versuch ist etwas ernüchternd, aber ich denke mit dem richtigen Pinsel (weicher Borstenpinsel),etwas Vorarbeit (entfernen der kleinen Pickel auf der Oberfläche die beim Drucken manchmal entstehen) und dem richtigen genauen Mischungsverhältnis (meine Masse war etws sehr zäh), kann es ganz passabel werden ohne sich den Wolf zu schleifen.

    Links seht ihr jeweils die leicht vorgeschliffene Karosse und rechts die ich einfach nach dem drucken mit der Lösung übergepinselt habe.


    Ach ja zu guter letzt. Der Link zum Download habe ich entfernt weil ich die Karosserie etwas verbessert habe.

    Hier nun der Link zur überarbeiteten Version:


    Chevy Pickup final3 stl

    Gruß Ulrich

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    Edited 2 times, last by cus (January 1, 2019 at 6:35 PM).

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