Mit Sicherheit , Gesund arbeiten...

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    • Mit Sicherheit , Gesund arbeiten...

      Ich eröffne dieses Thema und möchte auf diesem Wege vorschläge ,Ideen, Tipps und Bilder sammeln für den gewissenhaften Umgang mit Stoffen wie Lacke, Resin und so weiter. Vieles davon ist mehr oder weniger Gesundheitsschädlich. Wie sieht euer Arbeitsplatz aus? Welche Vorkehrungen habt ihr getroffen um euch schädlichen Dämpfen oder Partikeln nicht aussetzen zu müssen?
      Gruß Carsten

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von kuschi71 ()

    • Das verschieben würde ich gut finden.
      es gibt immer Neue, die sich über Infos freuen
      Die Wenigsten werden sich professionelle Absaugen oder Ganzkörper-Schutzanzüge samt Kopfhauben in die innen frischluft eingepresst wird leisten können oder können wollen. Da blieb dann alles gift draußen.

      Infos hier zu bringen über die Gefahren beim resinieren und bezahlbare Lösungen aufzuzeigen, darum soll es hier ja wohl gehen

      zB eine Kiste, um beim Autos lacken, den Lackiernebel abzusaugen
      oder wie bekomme ich soviel frische Luft wie möglich in den Arbeitskeller um Resinausdünstungen aus dem Raum zu bekommen, oder so viel schleifstaub wie möglich beim arbeiten abzusaugen.

      früher haben wir alte Golf 1 Kühler Lüfter in die Garagen Fenster gehängt um beim Lackieren echter Autos den Nebel aus dem Raum zu bekommen
      dort hingen oft noch alte Bettlaken um den Farbnebel draußen am Fenster zu binden
      die 4 Golflüfter im Fenster schafften für kleines Geld richtig etwas weck

      wer im Eigentum wohnt tut gut daran eine zu und Abluft durch die Wand nach aussen zu haben

      ich muss mich mit einem Schlitz im Arbeitstisch und einer Absaugung beim schleifen per Staubsauger begnügen und regelmäßig und viel lüften und das alles giftige Material außerhalb meiner Wohnung aushärtet und danach auch die Siliform außerhalb ausdunstet

      auch aufwendige Sekundenkleber arbeiten scheinen mir böse giftschleudern zu sein

      jedenfalls nicht geeignet um dabei die Nase über den klebearbeiten zu haben

      wie schon mal gesagt, es gibt arbeiten die ich im Winter nicht ausführe, weil ich sie nur draußen, bzw im freien oder nur direkt am offenen Fenster durchführe

      Sprühaktivator für Sekundenkleber zum Beispiel, oder Serien von Karossen
      cu

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      erwachsen werden ist nur etwas für kinder
      denn
      wer nicht mehr träumt, hat keine kraft mehr zum leben
    • Für ZahnarztLabors und ähnlich, gibt es natürlich hoch professionelle Absaugen mit allen erdenklichen Filtersystemen
      wünscht man das volle Programm kostet so etwas nicht mehr als ein Kleinwagen, dazu die dann regelmäßig zu wechselnden Filtereinsätze

      das erklärt, glaube ich, warum man schnell nach anderen Alternativen sucht

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      erwachsen werden ist nur etwas für kinder
      denn
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    • photomanHH schrieb:

      das erklärt, glaube ich, warum man schnell nach anderen Alternativen sucht


      Gar keine Frage. Aber die müssen eben auch ihren Zweck dann fast so erfüllen, wie die teuren Profianlagen.

      Statt eines Helmes könnte ich beim Moped fahren auch eine Tupperschüssel mit Gummiband auf dem Kopf fixieren. Sieht aus wie ein Helm, nützt aber nix....ähnlich klug finde ich immer, wenn Leute sich und ihren Kindern im Auto vorn sitzend auf dem Schoß, den Gurt gemeinsam überscmeißen..
      Hauptsache Gurt, ist ja wichtig!

      Richtig ist natürlich, das mit einem Staubsauger der Arbeitsplatz wenigstens sauber ist.

      Versteht mich nicht falsch, da ich kein Kind von Traurigkeit bin, und auch gern mal ne ganze Karre ohne Golf-Lüfter als Absaugung,

      dafür aber mit Kippe im Mund gefüllert habe, steht mir Lehrmeistern gar nicht zu.Im Winter lief auch noch ein Gasbrenner dabei.

      Von Trommelbremsen mit Druckluft auspusten Anfang der 80er ganz zu schweigen....das war halt so. Ich weiß gar nicht, was wohl passiert

      wäre, wenn man dafür in einer kleinen Handwerksbude deswegen extra nach einer Maske gefragt hätte.

      Und die schwärzesten Würtste vom Grill mag ich am liebsten...

      ( Muß ich jetzt aus evtl. rechtlichen Bedenken darauf hinweisen, das das zur Nachahmung nicht zu empfehlen ist?)



      Ich mag Lösungen, die einem die Arbeit erleichtern und sauberer Arbeiten lassen. Aber was den gesundheitlichen Aspekt betrifft, muss man dann eben abwägen, in wie weit man

      bereit ist, Risiken ein zu gehen. Aber dazu
      muß man sie auch kennen und beurteilen können. Ich kann das nicht. Und wenn man´s genau nimmt, dürfte man ja auch nix.

      Gibt ja überall Gefahrenhinweise.

      Was ich aber sicherlich auch ohne Gesundheitswarnung nicht mehr machen werde, ist ein Kupferrohr löten, an dem die steinalte PVC-Umantellung schön schwarz qualmt...dazu in

      unbelüftetem Raum. Fenster wollt ich nicht öffnen, das war so kalt draussen....


      Na wie auch immer, wenn hier praktikabele Lösungen ohne Anspruch auf Erfüllung gesetzlicher Vorgaben gepostet werden dürfen, bin ich gern dabei.






      LG Andreas
      1000 Gauß sind nicht genug!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bob Wudke () aus folgendem Grund: wenn Leute sich und ihren Kindern im Auto vorn sitzend auf dem Schoß, den Gurt gemeinsam überscmeißen.. der Satzt war nicht mehr komplett...sowas!

    • Wollte nochmal das Thema Staubsauger anbringen , leider hat ja nicht jeder die Möglichkeit nach draussen abzuleiten .
      Beim Staubsager ist ein Permanent-Beutel drin , in diesem ist ein aus Aktivkohlematten ( ich glaube für eine Dunsthaube ) selbst genähter "Extrabeutel" - ich denke viel mehr geht nicht wenn man nicht nach draussen kann .
      Ich habe das bei einem Bekannten gesehen und werde das bei mir auch so machen - weitere Anregungen nehme ich gerne auf .

      Gruß
      Ingo
      :werde: 18 Volt sind ausreichend :beer:
    • Aktivkohle reagiert sofort mit der Umgebungsluft, darum gehören z.B. Lackiermasken nach dem Gebrauch auch immer in geschlossene Behälter. Sonst ist´s ruckzuck vorbei mit der Wirkung...

      ..und wenn man bedenkt, wie gering im Vergleich zum Staubsauger der Luftdurchsatz der Lunge bei der verwendeten Größe einer Lackiermaske ist, kann man in etwa erahnen, wir wirkungsvoll ein Staubsaugerbeutel aus Aktivkohlematten für die Dunstabzugshaube sein kann.

      Der Filter muss schon über ein recht großes Volumen verfügen, wenn er denn wirkungsvoll die Gesundheit schützen soll, so sind wir wieder bei den Dingen, die schön, aber nur für´s Gewissen sind.

      Gibt aber auch einiges bei Google zum Thema....einfach mal Aktivkohle Filterpatronen eingeben. Gibt ja auch lose Aktivkohle, hab mal einen Eigenbau aus einem 60Liter Faß gesehen, das hält mit Vorfiltern und so natürlich schon was ab.

      Gruß Andreas
      1000 Gauß sind nicht genug!
    • Bei Arbeiten mit dem Dremel: Schutzbrille
      gilt natürlich auch für alle anderen schnelllaufenden Geräte.
      Ich setze mir die Schutzbrille mittlererweile für alle Arbeiten auf. Man gewöhnt sich daran und wenn man ein gute nimmt ist die auch nicht lästig und stört auch nicht. Ich mag die Uvex Super G. Nehme ich auch zum Radfahren.

      in letzter Zeit wird die aber immer öfter durch eine Lesehilfe ersetzt, die allerdings so groß ist, das eine sich zerlegende Schleifscheibe kein Problem dartstellt.
    • Tolle Diskussion bisher, aber kein einziger wirklicher Hinweis, was nun effektiv im Modellbau notwendig ist, was zu wenig und was zu viel und was funktioniert resp. nicht.

      Ein paar Gedanken aus der eigenen Kiste.

      - Staubsauger beim Fräsen

      bringt auf jeden Fall etwas. Allerdings nur, wenn man das Frästeil direkt beziehungsweise so nahe wie möglich ( daß man noch arbeiten kann, also etwa 20 cm oder weniger ) vor das Saugrohr hält, so dass man die fast volle Saugkraft nutzen kann ( die Partikel sind schwerer als man denkt ).
      Es hat keinen Wert, an das Saugrohr noch einen Deckel oder einen kleinen Karton als "Saugraum" zu montieren, weil dadurch die Saugkraft zu sehr reduziert und dezentralisiert wird.
      Ich sehe daß es recht gut funktioniert daran, dass sich auf meinen T- shirts und Hosen - die immer dunkel sind beim Basteln - sehr wenig feiner Staub sammelt, sondern nur etwas größere Partikel, die schwerer sind und weg gerissen werden.
      Da ich es als selbstverständlich erachte eine Staubschutzmaske beim Fräsen zu tragen denke ich, dass ich so beim Fräsen ganz gut geschützt bin.

      Kohlefilter sind auf jeden Fall sehr sinnvoll. Auch als Extra im Staubsauger. Man muss sie nur auf Grund ihrer kleinen Fläche oft genug austauschen.
      Und wenn schon, sollten auch die rechteckigen Filter, die die Abluft des Staubsaugers nochmal reinigen, aus Kohlevlies sein.

      Auf die Idee, einen Staubsauger oder Ähnliches zu nutzen zum Absaugen bei Spritzarbeiten käme natürlich ich nie.

      In Abhängigkeit davon, wie viel man spritzt, mit welchem Volumen, sollte man schon mal nicht bescheiden sein bei der Konfektionierung des Absaugventilators.
      Und der sollte auch nachweislich funkengeschützt sein ( Ja, ich weiß " ..mir ist noch nie was passiert...").
      Auch sollte die Saugkraft sehr hoch sein. Denn man darf nicht vergessen - sobald man sich eine Absaugkabine baut, mag sie auch noch so toll aussehen - wird die zentrale Saugkraft des Ventilators reduziert durch die Verteilung seiner Saugkraft in den Gesamtraum der Kabine.
      Der Druck der Spritzpistole ( " airbrush") ist auf jeden Fall höher als die effektive Absaugkraft, und durch den zentrierten, fast nadelförmigen Farb - Luftstrahl wird die Luft im Absaugkasten stark beschleunigt und ständig in alle Richtungen verwirbelt - auch rückwärts, aus dem Kasten heraus, also direkt in die Atemwege.
      Der Absaugkasten sollte also möglichst auch perforierte Seitenwände und Decke haben - auch Boden ist sinnvoll - und dazu natürlich einen entsprechend leistungsfähigen Ventilator. Nicht ein 150x150 mm Klofenster - Lüfterchen.
      Dazu dann entsprechenden Abluftschlauch, der aus dem Fenster weit genug von der Fensteröffnung weg führt, dass nicht der Temperatur - und "Druckunterschied" ( Wind ) das gerade hinaus Geblasene gleich wieder herein bläst - ein offenes Fenster bietet viel Durchzugsfläche ( auch in Richtung einwärts :) ), auch mehr als ein d=300 mm Abluftschlauch, der nur kurz über die Fensterbank hängt.
      Vor Allem im Winter wird es lustig sein zuzuschauen, wie durch den kurzen Abzugsschlauch das Zeug raus, und gleich daneben durch den Luftaustausch ( Kaltluft rein, Warmluft raus ) wieder teilweise herein kommt...
      Jedenfalls sollte man auf keinen Fall die Partikelfilter - angefangen von herkömmlichem Abzugshauben - Vlies bis zu professionellen Filtermaterialien - vergessen oder unterschätzen.

      An Tagen wie heute - zumindest bei uns - ist Spritzen im Freien eine sehr gute Methode. Die frische, durch den vorherigen Regen noch recht staubfreie Luft ( auf dem Lande ja sowieso etwas staubfreier ) bietet sich geradezu an. Ist ähnlich der Methode, die Absaugkiste innen vorm Spritzen mit Wasser zu besprühen.
      Man sollte dann allerdings im Freien möglichst einen Wasserabscheider in der Druckleitung zur Spritzpistole haben ( natürlich besser immer ). Sonst kann es böse Überraschungen geben.

      Küchen - Abzugshauben halte ich mehr für Gewissensberuhigung und Augenauswischerei denn effektiven Schutz. Die Farbe wird mit Druck in einer Richtung auf das Objekt geschossen, dort prallt sie auf, der Rest fiegt rundherum daran vorbei.
      Erstere verwirbelt am Objekt und wird durch den relativ schwachen Unterdruck der Haube nur teilweise erfasst.
      Letztere prallt auf die Haube, und wiederum wird ein Teil verwirbelt und auf Grund des geringen Soges wieder weg gedrückt.
      Passiert doch auch schon an dem druckfreien, langsamen Dampf aus dem Kochtopf, sogar der wird nur teilweise weg gesaugt.


      So, das ganz allgemein.
      Da ich sehr viel mit airbrushes arbeite, sind es meine eigenen Erfahrungen, nicht mehr. Keine Paradigmen, und ich erhebe keinen Anspruch auf Vollständigkeit, Perfektion oder was auch sonst immer.

      Ansonsten gilt:

      Soll ich was sagen, brauche ich Fragen, und : Versuch macht kluch.

      Gruß und schönen Sonntag,

      Roland
      Nur weil Du keine Männer in weißen Kitteln siehst, heißt das nicht, dass sie nicht hinter Dir her sind.
      (Sent from my dial - operated telephone using my hands)
    • Freue mich dass das Thema eine gute Resonanz findet!
      Morgen werde ich -endlich mal wieder- einen neuen Wagen für Nevada fertigstellen, danach kümmere ich mich mal um eine AbsaugVorrichtung an meinem Arbeitstisch.
      Habt ihr Bilder, wie ihr das gelöst habt?


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    • Arkay schrieb:

      Auf die Idee, einen Staubsauger oder Ähnliches zu nutzen zum Absaugen bei Spritzarbeiten käme natürlich ich nie.
      Also bei mir ist der Sauger ausschließlich für die Dremel-Arbeiten , zum Lackieren geht es nach draussen oder in die Garage




      Bob Wudke schrieb:

      ....einfach mal Aktivkohle Filterpatronen eingeben.

      Das werde ich tun und soviel wie geht filtern , soll ja eben nicht nur für's Gewissen sein :rolleyes:
      :werde: 18 Volt sind ausreichend :beer:
    • Arkay schrieb:

      n Abhängigkeit davon, wie viel man spritzt, mit welchem Volumen, sollte man schon mal nicht bescheiden sein bei der Konfektionierung des Absaugventilators.

      jo, es ist natürlich was anderes, einen Motorradtank in 1:1 im Keller zu lackieren als ein Auto in 1:43.


      Arkay schrieb:

      Und der sollte auch nachweislich funkengeschützt sein ( Ja, ich weiß " ..mir ist noch nie was passiert...").
      Würde ich nie in Frage stellen, aber Ex-Schutz ist dann nicht nur für den Lüfter wichtig. Bei einem evtl. vorhandenem, zündfähigen Gemisch in der Luft reicht es dann auch, wenn man das Radio ein oder ausschaltet. Mit Lampen verhält es sich genauso. Selbst PC´s müssen Ex-geschützt sein, das gilt sogar schon für Farbmischräume...und da gibt´s eher keinen Farbnebel sondern nur Dämpfe....die aber auch knallen könnten....wenn das Gemisch passt.

      Auch hier etnweder richtig oder halt nur für´s Gewissen. Im Abluftstrom des Lüfters wird seltenener ein zündfähiges Gemisch entstehen als in der ruhigeren Raumluft. Wie auch immer, eine solche passende Konzentration muss man erstmal erreichen, vor allem mit wasserbasierenden Lacken. Lösemittelhaltiger Klarlack, besonders der hochverdünnte 1K aus der Sprühdose ist da schon was anderes.
      Noch gefählicher ist, wenn Alkohol zum entfetten zerstäubt wird...


      Arkay schrieb:

      Auch sollte die Saugkraft sehr hoch sein.

      nicht höher als die gezielt gefilterte Zuluft. Ein leichter Überdruck im Spritzraum ist erwünscht, damit nicht Staub aus irgend welchen Ritzen angesaugt wird. Dabei geht es nicht um Bar sonder um wenige Pascal.

      Kann man auch ohne teures technisches Gerät gut testen. Eine Feuerzeugflamme sollte leicht am Türspalt flackern, wenn man ausserhalb des Spritzraumes steht und die Tür leicht öffnet.

      Allderings macht z.B. selbst eine HVLP Sata Minijet um Längen mehr Nebel, als eine kleine Airbrush. Da werden ja ganz andere Luftmengen bewegt. Kann man sich ja schon anhand der verschiedenen Schlauchdicken veranschaulichen, das da mehr Luft durch geht. Nicht druck, ich spreche vom Luftvolumen!



      Arkay schrieb:

      Der Druck der Spritzpistole ( " airbrush") ist auf jeden Fall höher als die effektive Absaugkraft

      Möglicherweise bei einem PC-Netzteillüfter als Absaugung. Um da einen Überdruck mit einem Luftvolumenstrom von 30L/min (mehr machen die meißten Airbrushkompressoren ja selten) zu erzielen, ( und es wird ja auch nicht dauerhaft gespritzt) muss der Kompressor aber auch ausserhalb des Sprtzraumes stehen. aber mit den dünnen Airbrush-schläuchen sicher kaum zu schaffen.



      Arkay schrieb:

      Man sollte dann allerdings im Freien möglichst einen Wasserabscheider in der Druckleitung zur Spritzpistole haben

      Hast du beim den Airbrushen jemals leeren müssen? Die kleinen Dinger in der Schlauchleitung sehen gut aus, schaffen aber nix. Der, der sich an meinem Airbruschkomp. direkt befindet, ist immer trocken.

      Die Pistole beim Farbwechsel spülen und nicht vernünftig trocknen sorgt da eher für Fehler... viel wichtiger ist, das die Luft absolut ölfrei ist.



      Arkay schrieb:

      Küchen - Abzugshauben halte ich mehr für Gewissensberuhigung und Augenauswischerei
      Kommt auf den Volumenstrom an. Unsere in der Küche hat einen 150mm Wandauslaß und ca. 400 m³7h Volumenstrom. Küche,Essbereich und Wohnzimmer sind offen, da fliegt beim einschalten die Tür zum Treppenhaus schon mal heftig zu und lässt sich echt schwer öffnen....die saugt ordentlich. Hat den Vorteil, das sich kein Fettfilm oben auf den Schränken sammeln kann.

      Umluft-Absaughauben richten natürlich nix aus....


      wie auch immer, alles, was dazu beiträgt, den Farbnebel raus zu transportieren ist immer gut. wer mal in der Garage lackiert hat, weiß, das es nicht nur schwer zu atmen ist....man sieht auch sehr schnell einfach nix mehr, egal wie viel Scheinwerfer man an hat...


      Arkay schrieb:

      Da ich sehr viel mit airbrushes arbeite, sind es meine eigenen Erfahrungen, nicht mehr. Keine Paradigmen, und ich erhebe keinen Anspruch auf Vollständigkeit, Perfektion oder was auch sonst immer.

      Na klar, und wenn das Endergebnis passt, ist doch alles gut.

      Da waren nur so ein paar Sachen bei Deinen Ausführungen bei, die ich für diskussionswürdig erachte und meine Sichtweise darstellen wollte.


      Gruß Andreas
      1000 Gauß sind nicht genug!
    • Du erwartest hoffentlich nicht, dass ich auf Deine Zerpflückerei en detail eingehe - was ohne Weiteres möglich, aber absolut sinnlos wäre.
      Hier geht es um das "Was und wie für jedermann" und nicht um theoretische Feinheiten, die man jederzeit auch im web nachlesen kann.

      Deine Frage nach dem "Leeren" : Ja, habe ich.

      Allerdings: Öl im System - einen solchen "Kompressor" hätte ich nachdem ersten Anzeichen besagten Öls sofort entsorgt. Aber so etwas kenne ich in meiner Praxis nicht. Hängt sicher von der Ausrüstung und dem Umgang damit ab.


      Roland
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    • Ich habe einen satten Schlitz zum absaugen in meinem Arbeitstisch. Heute würde ich das Loch quer und nicht längs einbringen. So wie es jetzt ist, stört immer der Schlauch zwischen den Beinen
      aber
      es saugt mächtig Schleifstaub ab
      manchmal fällt auch eine Schraube durch den Schlitz auf den Fußboden (wenn der saugschlauch nicht angesteckt ist)
      unterm Tisch ist einfach eine Staubsaugerdüse verklebt.

      ich glaube auch, das StaubsaugerMotoren schon recht funkenentstört sein müssen, weil, Staub ist immer explositions gefährdet

      ich nutze den staubsauger nur beim schleifen und Bohren
      evtl noch mal beim airbrushen mit Wasserfarben

      alles was ausdünstet/stinkt
      am besten ab nach draußen, oder ans offene Fenster
      oder echte absauge nach draußen

      fairer weise müsste man beim nach draußen pumpen auch Gedanken machen, Gift und Dreck abzufiltern

      gute Filter, Filtereinsätze die bezahlbar sind und mehr hier einzustellen, würde mir gefallen

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      erwachsen werden ist nur etwas für kinder
      denn
      wer nicht mehr träumt, hat keine kraft mehr zum leben
    • Gefällt mir gut.

      Und letzten Endes ist es einfach so - lackieren in der Natur ist am sichersten.
      Eventuell hinterher ein bißchen wet and dry - aber wen stört´s ? Den Modellbauer nicht.

      Roland
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    • photomanHH schrieb:



      ich nutze den staubsauger nur beim schleifen und Bohren
      evtl noch mal beim airbrushen mit Wasserfarben

      alles was ausdünstet/stinkt
      am besten ab nach draußen, oder ans offene Fenster
      oder echte absauge nach draußen

      fairer weise müsste man beim nach draußen pumpen auch Gedanken machen, Gift und Dreck abzufiltern
      Spritzen mit Wasserfarben ist ja nicht ganz so relevant, weil es dabei mehr oder minder nur um die festen Partikel geht, nicht um die gelösten Stoffe - also darum, das Umfeld nicht zu färben... :)

      Für mich war vom ersten Tag an klar, daß alles nach draußen geleitet wird. Und dabei ist es bis heute geblieben.
      Daß dabei gefiltert wird, ist selbstverständlich.
      Hat aber nichts mit Öko - Grün - Umwelt - Hype zu tun, sondern es hat sich damals, vor laaaanger Zeit, einfach ergeben.

      Roland
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    • Neu

      ....hab´ etwas an meinem Lackraum weiter gemacht. Mal schauen, ob die Saugkraft reicht, wenn 2K Klarlack versprüht wird...isn 12 V Lüfter vom Seat Marbella am Ladegerät, is aber n bisl schwach. An einer Autobatterie macht der richtig Alarm, der kleine Wicht....


      ...ob die "Illumination" so was taugt muss ich ersma sehen..zumindest kann ich erstmal n bisl was machen.


      ...mit dem Filter halte ich´s wie Roland....ich hab´noch ein paar m² liegen....und dann kann man den ja auch benutzen...


      P1140368.JPGP1140366.JPGP1140368.JPG
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      1-4 VW Golf KühlerLüfter haben früher in 1:1 ja gut für echte Autos beim lacken in der Garage gereicht.
      da saßen dann aber, wenn überhaupt gerade mal ein Stück Stoff draußen als Filter daran
      Die saugen aber schon ganz nett an der 12 volt Quelle :)

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