Reifenschleife

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    • CarGo schrieb:

      Aussen kleiner als innen, dann hast du in der Kurve auf dem innen liegenden Rad quasi volle Auflage.


      Nicht eher das Kurvenäussere? Also quasi Rechtskurve, Reifen-Aussendurchmesser kleiner als innen, liegt das linke Rad ( in Rechtskurve doch das Kurvenäussere, oder?) besser auf. Das mit der Gegenwirkung des Kippmoment dachte ich auch so....
      1000 Gauß sind nicht genug!
    • Äh Nein!
      Es wird immer das Kurvenäußere Rad belastet! Hat was mit Fliehkraft und so zu tun. Die Kurveninneren Räder heben ja auch quasi ab, bevor dann irgendwann die Rolle kommt.

      So ähnlich wie man bei Rennwagen ja auch recht krassen Sturz auf den Reifen hat. Der Wagen legt sich in die Kurve und liegt dann auf den Kurvenäußeren Reifen mit der vollen Fläche auf. Wäre kein Sturz würde der Reifen fast nur noch auf der äußeren Reifenkante aufliegen!

      In dem Video wird es auch erklärt!
      youtu.be/0JM-oYeEr6I
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    • Daniel, das Prinzip ist sehr richtig erklärt. Wie oft hat sich früher bei meinem BMW das kurveninnere Rad gedacht "Ach, schöner Tag heute - ich guck mal in die Luft :D ". Haben die Reifen ordentlich Temperatur und der Asphalt gut Grip, geschieht das schneller als man denkt. Nur gut, dass ich später dann mit zwei Reifen darauf nicht mehr achten musste. Da mussten die Reifen möglichst Spitz sein, damit sie viel Auflagefläche in den Kurven hatten.

      Trotzdem haben beide irgendwie Recht, weil es dennoch dabei bleibt - die Felge betrachtet, wird aussen kleiner als innen geschliffen. Somit liegt der Reifen der äußere Reifen vollflächig auf, wenn der Wagen durch die Fliegkraft nach aussen kippt. Therotisch würde der innere Reifen aber auch aufliegen, wenn es innen belasten würde (WAS ES ABER DEFINITIV NICHT TUT)
      Gruß, Dirk [tschuess]
      Aufbau Oberlandring (Oberlandring), Oberlandring 0.5 (Oberlandring 0.5) / Umbau und Eigenbauten (DK167 - Umbauten und Eigenbauten)
    • Überzeugt. Denkfehler meinerseits. Wie dem auch sei...das Prinzip ist klar.

      woodboss028 schrieb:

      Da stellt sich die Frage, wie stark neigt sich ein 43er Slotcar in der Kurve, das das konisch schleifen wirklich Sinn macht ?
      Das ist eine andere Frage. Bei den "grossen" wird das so gemacht. Bei unseren kleinen weiss ich auch nicht, in wie fern das Sinn macht...
    • Habe bei mir auch noch kein Neigen festgestellt. Vielleicht bei Chassis mit Federung? Davon habe ich aber nix und kann daher es auch nicht sagen. Denke aber auch, dass es in unserem Maßstab wahrscheinlich zu vernachlässigen ist. Vielleicht verringert sich ein wenig die Kippneigung. Wobei dies wahrscheinlich auch durch das Brechen der Reifenflanke zu bewerkstelligen ist. Oder irre ich mich da?
      Gruß, Dirk [tschuess]
      Aufbau Oberlandring (Oberlandring), Oberlandring 0.5 (Oberlandring 0.5) / Umbau und Eigenbauten (DK167 - Umbauten und Eigenbauten)
    • Je weniger Federung, desto weniger Kippneigung, damit verbunden ist weniger Sturz erforderlich.

      Schaut euch mal die Fahrzeuge im Kartsport an: Die haben prakisch keine Federung und keinen Sturz.

      Und auch in der Formel 1 haben nur die Vorderräder ein wenig Sturz, die Hinterräder nicht.

      Slotcars sind am ehesten mit Karts vergleichbar, denke ich, denn bei slotcars sitzen die Antriebsreifen auf einer (Rotations-)Achse.

      Daraus folgt: Kein Sturz, keine konischen Antriebsreifen, da die Reifenfläche immer voll aufliegt. Es sei denn, dass das Auto gerade abfliegt.

      Kanten brechen macht bei magnetlosen und/oder driftenden slotcars aber schon Sinn.

      Grüße, DD
      greenhorn :chili
    • mir gefallen die highend schleif-geräte von Pfuetze am besten
      nur schon mal das preis leistungs-verhältnis
      egal ob sein Vorderrad oder Hinterradsystem

      ich weiß, es gibt Leute die meinen das man Ausschliesslich mit einem Rolls-Royce fahren
      und ausschließlich mit eine Leica wirklich gute Photos machen kann

      Alle die Golf fahren, irren sich

      selbst 1968 haben wir schon links und rechts auf eine schiene schmirgel geklebt und darauf reifen abgezogen
      das größte problem dabei waren zu klapperige Radlager
      das gleiche gilt für Vorderachsen und den antrieb über Dremel und co

      bei vielen Veranstaltungen kann man mit derart vorbereiteten Räder nur platz 3-2-1 erreichen

      zugegeben bei irre schnellen 124 Flügelautos würde ich den aufwand auch nochmals erhöhen

      bei den 143 autos sind schnell mal achsen krumm, felgen krumm, reifen krumm
      das bringt immer unrundlaufende wucht

      ich würde fast immer weit vor einer 250€ Reifen-Schleifmaschine bei allen anderen bauteilen anfangen

      bei vielen der layouts hier im forum sind geraden mit schnellen Tempo nicht auffindbar, die reifen sollen im langsamenbereich also gut um die kurven kommen

      bis jetzt schleife ich Reifen nur konisch, wenn die Reifen in den kurven zu rappeln anfangen(weil ich dann glaube, das DIE zu breit sind, und dann schleife ich innen konisch bis das gerappel aufhört)

      wirklich beeindruckend finde ich
      wie unterschiedlich sich Autos von Bahn zu Bahn verhalten
      was auf einer bahn super fährt, und auf der nächsten nur probleme macht
      das ein auto auf einer holzbahn höllisch läuft und auf der nächsten holzbahn ansatzweise grauenhaft

      der MMMA hier ums Eck hat für seine autos 4-5-6 Dosen mit verschiedenen Reifen (für alle seine autos) für verschiedenen Bahnen und manchmal für verschiedene Temperaturen

      DER hat dabei dann aber auch komplett herausclipsbare achsen, die dann samt Lager in eine schleifmaschine kommen
      die dann aber auch nicht zwingend absolut plan zueinander laufen

      solange meine autos so gut zu händeln sind, werden die weiterhin auf verklebtem schmirgel geschliffen, evtl brauche ich aber demnächst doch ein hörgerät um beim schfleifen, das Tragbild wieder besser hören zu können
      ob zzzzzzzzt, oder rapp rapp rapp

      cu, DC
      erwachsen werden ist nur etwas für kinder
      denn
      wer nicht mehr träumt, hat keine kraft mehr zum leben