Digitale Holzbahn im Maßstab 1/43

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    • Kannst ja "billig" mit "günstig" substituieren.

      Alu eignet sich aber meiner Meinung nach ganz gut. Es hat zumindest auf den Bahnen die wir in der Schule gebaut haben immer super funktioniert.
      Du siehst ich komme aus der Schule...in diesem Kontext klingt "billig und funktional" vielleicht wieder etwas anders.
      Wir bauen ja auch keine "Holzbahnen" sondern sägen Schlitze in Bröselpick...maximal unter der Hartfaser sind dann ein paar Holzleisten montiert um die Platten zusammen zu halten.

      Wie lange Alu Tape hält kann ich aber auch nicht sagen. Vielleicht hat ja jemand Erfahrung damit?
      Vielleicht gibt es ja auch gute Gründe warum auf Holzbahnen anderswo immer Kupfertape verwendet wird. Vielleicht auch nur wegen der Verfügbarkeit, habe bei uns noch nie irgendwo 5mm Alutape gesehen.

      LG
      Marcus
    • prinzipiell wäre ja Alu aufgrund der Farbe nicht uninteressant.
      Ist halt dicker als das Kupfertape (0,06 zu 0,025mm) - stört wieder mehr, wenn die Reifen drauf kommen.
      Beim Venturetape kommt der Kleber von 3M - wie lange der Kleber beim Aluband auf der Bahn hält?
      Wegen der Haltbarkeit würde ich mir sonst keine Gedanken machen und der Strom sollte auch gleich gut geleitet werden.
    • beim billigen Kupfertape ist der Kleber auf meiner Erfahrung nach sehr haltbar. Habe vor zwei Jahren etwas auf eine Carrera Schiene geklebt und auf eine MDF Bahn. Auf beiden hält es bombenfest. Von der Carrera Schiene wollte ich es gestern herunterkletzeln...Teufelszeug...tut man sich schwer das mit dem Fingernagel abzukratzen.
      Nur meine Erfahrung mit dem billigen Kupfertape. Ich glaube ich habe irgendwo auch noch ein Stück Alutape auf Hartfaser herumliegen, auch ca. 3 Jahre alt...probiere ich wenn ich es finde.

      Die Ultrabillig Variante ist wahrscheinlich Alufolie mit UHU Kraft oder so :phat:
    • genau das Tieferfräsen für die Litze ist ja das Abschreckende
    • VOR der ersten Holzbahn dachte ich auch, ich brauche dafür unbedingt eine CNC Fräse - und im Notfall halt mehrere kleinere Platten zusammen.
      NACH der ersten Bahn war klar, das es auf die analoge Weise (Plastikstreifen und billige handgeführte kleine Oberfräse) auch geht.
      Im Nachhinein betrachtet ist es schöner im Keller mit Holz direkt zu arbeiten anstatt vorm PC zu sitzen und die Kurven in irgendeinem Programm hinzutüfteln. Es ist einfacher, den Plastikstreifen in die Form zu biegen, niederzunageln und zu fräsen als digital zu überprüfen, ob der Anschlußpunkt jetzt auch wirklich fluchtet und tangential ist ...
    • Alu ist zwar nur 1/2 so leitfähig wie Kupfer (lt.Wikipedia) aber noch 27mal leitfähiger als Edelstahl (und Edelstahl wird als Leiter bei den 1/32ger Schienen verwendet).
      Alu bildet an Luft sofort eine Oxidschicht an der Oberfläche, die die Leitfähigkeit aber nicht beeinflußt.
      Es gibt dieses Aluband auch in 5mm Breite mit Kleber von 3M - das müßte man direkt mal ausprobieren, ob das auf der Bahn jetzt wirklich besser ausschaut als Kupfer.
      Meine Bedenken gelten immer noch der Höhe. Ansonsten - warum nicht?
      (Allerdings habe ich noch Kupfertape in mehreren Breiten im Keller liegen...)
    • Habe Alutape auf einer kleinen Testbahn im Keller. Ca. 3 Jahre alt. Der Kleber hält jedenfalls und es lässt sich nicht abkletzeln.
      Alu hat ca. 3/5 der Leitfähigkeit von Kupfer und wie pfuetze schin sagt ist es sowieso besser als Edelstahl.
      Naß machen darf man das Kupfer auch nicht. Alu würde ich jetzt sogar als haltbarer einschätzen unter normalen Konditionen.

      Die Carrera Schienen sind ja bei der Stromschiene auch nie plan. Man könnte das Alutape vielleicht an der Kante vorsichtig abschleifen wenn der Grat stört?
    • photomanHH schrieb:

      ich finde das wort BILLIG beim Holzbahnbau sehr irritierend
      Ok... mit wieviel muss ich denn da rechnen (ohne Elektronik)? Ich bin nämlich vor kurzem in das RC-Hobbie eingestiegen, und das ist doch kosten- und zeitaufwändiger als ich gedacht hätte. Mit dem Bau werde ich also erst im Winter anfangen. Planen tue ich aber schon ein bisschen, und ich wollte mal fragen, wie ihr das macht. Ich zeichne alles mit Zirkel und Geodreieck und achte genau auf Winkel, Radien (Radii?) und Längen. Zeichnet ihr das alles frei Hand? Oder gibts da irgendnen Programm?
      Bis denne
    • Esgibt hier im Forum ja schon so einige Holzbahn Vorstellungen . Das schaust du dir am besten mal an. Winkel und Zirkel wirst du aber nur eingeschränkt brauchen. Der Vorteil bei einer Bahn aus Holz ist ja gerade, dass du die Radien frei wählen kannst und nicht an die 30, 45,oder 90 Grad kurven gebunden bist. Da kannst du schön öffnende und schließende Kurven bauen. Das erhöht den Fahrspaß um ein vielfaches.
      Kannst auch mal auf oldstotracer.com schauen. Da findest du reichlich IInspiration.
      Gruß,
      Uwe

      Holzbahn Modul 6/3 Der Baubericht
      Parkplatz
      Nr.3 in Vorbereitung
    • pfuetze schrieb:

      Alu bildet an Luft sofort eine Oxidschicht an der Oberfläche, die die Leitfähigkeit aber nicht beeinflußt.

      naja, das kommt aber wohl auf die Legierung an, wie dick die wohl wird. Wenn man an manchen Kühlkörper aus Aul mal Kontakt abgreifen will, geht es selten ohne zu schleifen oder fett zu kratzen...
      1000 Gauß sind nicht genug!
    • Digitale Holzbahn im Maßstab 1/43

      Karl Karacho schrieb:

      photomanHH schrieb:

      ich finde das wort BILLIG beim Holzbahnbau sehr irritierend
      Ok... mit wieviel muss ich denn da rechnen (ohne Elektronik)? Ich bin nämlich vor kurzem in das RC-Hobbie eingestiegen, und das ist doch kosten- und zeitaufwändiger als ich gedacht hätte. Mit dem Bau werde ich also erst im Winter anfangen. Planen tue ich aber schon ein bisschen, und ich wollte mal fragen, wie ihr das macht. Ich zeichne alles mit Zirkel und Geodreieck und achte genau auf Winkel, Radien (Radii?) und Längen. Zeichnet ihr das alles frei Hand? Oder gibts da irgendnen Programm?
      Bis denne


      Frei Hand geht ganz gut. Ein anschlag für gerade. Ist nicht schlecht.
      Kosten? Je nach dem was du dir aufbauen willst. Meine erste holzbahn(1x3m) kam auf ca. 300€, inkl. Fräser, Farbe, Kupferkabel, Verbinder, Anschlüsse, etc. also quasi die komplette Bahn.


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    • Ich sehe das so wie Carsten.
      Eine billige Fräse (ich habe da ein Fräswerkzeug, das eigentlich zum Fräsen/Schneiden von Rigips Platten gedacht wäre), deutlich kleiner als die Standard-Oberfräse und trotzdem mehr als ausreichend).
      Wandfarbe (Latexfarbe) + Abtönfarbe, Kupferband, der Tape-Abroller ist aus Holzresten. Ebenso der Unterbau, da kann man alles verwenden, was man so hat ...
      Kabel unter Bahn? Was liegt um?
      Im Vergleich zu dem, was ein paar K2 oder K3 kosten - eher günstig als teuer.

      Programm? Ich habe Bahn mit Autocad gezeichnet - gibt es genügend Freeware Alternativen. Ansonsten - Zirkel, Lineal und Bleistift - nichts zu falsch machen ...
      Ach ja - vielleicht ein Kurvenlineal, denn gleichmäßige Kurven sind langweilig!
    • Ob die Nordschleife auch mit Geodreieck und Zirkel entworfen wurde ? :phat:

      Was ich sagen will - gerade im freien Entwerfen liegt doch der Spaß beim Bahnbau.
      Peter schreibt es - nichts ist langweiliger als gleichmäßige Kurvenradien. Fahre ich zu Hause damit und komme zum Nachbarn, der das gleiche Bahnsystem hat, weiß ich bereits, wie ich diverse Kurven an - und durchfahren kann muß. :sleeping:

      Ich habe mir damals zuerst meine Wahnsinnsvorstellungen per gutem altem Zeichenbrett und Werkzeug (ohne ZirkeL !...) in 1 : 20 entworfen,

      Dann - lediglich zur Längenmessung - noch mal im CAD gezeichnet.

      Letztendlich nahmen wir die finale Zeichnung, legten sie auf die zusammengeschraubte Platte, zogen die erste Spur skizzenhaft frei Hand mit dem Bleistift.
      Dann wurde im entsprechenden Abstand von dieser Linie der Lexanstreifen aufgenagelt. Damit hatten wir eine saubere Linie, weiche Kurvenübergänge, variable Radien. Macht einen Riesenspaß, auf diese Weise Kurven zu variieren.
      In die erste gefräste Nut kam dann der andere Lexanstreifen, der von nun an für die restlichen Nuten als Parallelanschlag diente. Ich bin kein Freund von solchen Spielereien wie Verengungen.

      Meine "Maschine" war vor 16 Jahren ein Billigkauf, 39 DM. Was damals noch gar keine Rolle spielte, sich nun aber beim Fräsen als genial entpuppte ist der integrierte Abzug. Der Flugstaubanteil war wirklich extrem gering. Und mit drei Beuteln kamen wir hin.

      Trotzdem : Staubschutzmaske tragen !

      Vorsicht : Suchtgefahr !

      Roland


      n.b.: Wir hatten vorher "Trainingsfräsen" veranstaltet und es spaßeshalber auch mit dem DREMEL und dessen Fräsvorsatz probiert. Ging genauso gut. Ich habe nur Bedenken hinsichtlich der Standfestigkeit der Steuerelektronik. Es wird doch eine hohe Dauerlast gebraucht.
      Nur weil Du keine Männer in weißen Kitteln siehst, heißt das nicht, dass sie nicht hinter Dir her sind.
      (Sent from my dial - operated telephone using my hands)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Arkay ()

    • woodboss028 schrieb:

      Irgendwo gabs doch auch das Copper Tape in silber.
      Das ist dann doch nicht aus Alu, oder liege ich da falsch.
      Das ist verzinntes Tiffany - Tape. Der Hersteller schrieb mir auf Anfrage mit ausführlicher ( Bild - ) Beschreibung , dass es durch den Zinnauftrag vergleichsweise "spröde" wird und sich schlecht in Kurven legen läßt, da es nun bedeutend Riß - empfindlicher ist.

      Ich hätte es beinahe gekauft - wegen der visuell schöneren Anpassung an die Bahnfarbe.
      Na ja. Es geht auch so.

      Roland
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