Kurzanleitung zum Thema Stancil

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  • Kurzanleitung zum Thema Stancil

    Ich weis nicht ob es für den einen oder anderen Interessant ist ...
    früher wurden bei Rennen gerade bei Straßenrennen in der Rod Scene die Nummern bei Autos mit Stancil´s aufgetragen das hat sich bis heute in der Hot Rod und Hood Ride Scene durchgesetzt auch ich finde das die Charakteristik einmalig ist.
    In unserem Maßstab sind natürlich nur bedingt Motive möglich aber es ist möglich.

    Ich benötige:
    Motiv in Originalgröße
    Folie z.B.: alter Schnellhefter am besten geht Laminierfolie
    Feines scharfes Skalpell
    Wunschfarbe
    Lackrolle oder Küchenschwamm
    Unterlage Zeitung oder was weis ich
    Tesafilm
    evtl. Stahllineal

    1. Motiv Skizzieren oder ausdrucken und unter die Folie legen bei Laminierfolie hält das so da diese recht statisch ist beim Schnellhefter oder was ihr halt so findet sollte man es mit Tesa fixieren.
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    2.Außenlinien mit Cutter ausschneiden bei längeren Geraden ist ein Stahllineal von Vorteil.
    Bei Formen mit Innenleben wie einer 0 oder ähnlichem muss man zwei Stege stehen lassen das das innere nicht rausfällt!
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    3.Stanciel ausrichten fixieren mit Tesa oder sonst was.
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    4. Etwas Farbe auf eine Zeitung geben und mit Schwamm oder einem Stück Lackrolle aufnehmen nun die Lackrolle austupfen auf der Zeitung es sollte kaum Farbe dran haften bleiben lieber zwei mal auftragen als einmal unterlaufende Farbe haben am besten mal auf einem Stück Pappe vorher üben ;)
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    5. Stancil entfernen diese kann beliebig oft wiederverwendet werden sollte halt nur von unten trocken sein.
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    wenn man wie ich nochmal drüber schleift weil einem Die Farbe zu Intensiv ist sollte man schauen das nix im Schleifpapier hängt gibt kratzer :D sind aber wieder ausgebessert :P
    Ist vielleicht auch eine schöne Methode für Curbs oder Fahrbahnmarkierungen ;)
  • Gut, dass Du es vorstellst. Jedoch ist es weit älter als jede Rod - oder sonstige Autoszene.

    Wenn man es schlicht auf Deutsch sagt, ist "stencil" einfach eine Schablone, also etwas Uraltes, um irgendwelche sich wiederholenden oder öfter gebrauchten Symbole und Muster aufzubringen. Mit Pinseln oder irgendwelchen anderen saugfähigen Materialien ( Tupftechnik ) oder der Spritzpistole oder Spray.

    Besser als Laminierfolie geht die im Airbrushdesign vorwiegend verwendete Acetatfolie. Ist sehr viel präziser zu bearbeiten, bedingt durch die Struktur der Folie, wenn man irgendwelche feinen Sachen schablonieren will. Ist aber nicht preiswert.

    Was die Feinheiten betrifft, braucht man sich nur anzuschauen, was Fingernagelprofis für tolle Schablonen ( stencils :) ) fertigen.

    Roland

    n.b.: Man sollte sich aber darüber im Klaren sein, dass es etwas Übung bedarf, mit Schablonen scharfkantig zu arbeiten. Vor allem, wenn es auf konvexen Flächen geschehen soll.
    Nur weil Du keine Männer in weißen Kitteln siehst, heißt das nicht, dass sie nicht hinter Dir her sind.
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  • Flammen lassen sich sehr schön spritzen - zumindest die Basisfarbe, eben weil die Kanten nicht scharf werden . Flammen haben ja nunmal keine scharfen Kanten...

    Roland
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  • Da fallen mir noch zwei Sachen ein

    1. Wie beim Abkleben sollte der erste Spritzgang ein Nebeln sein, um das Unterbluten der Schablone zu vermeiden.
    2. Wenn man weiche, verwaschene Konturen haben will, einfach in einem ( experimentell zu ermittelnden ) gewissen Abstand von der Kante eine Verdickung unter die Schablone kleben , so dass diese nicht auf der Oberfläche aufliegt.
    1 mm vom Rand der Schablone weg ist ein guter Beginn, und als Unterfütterung die Schablonendicke reicht auch.

    Roland
    Nur weil Du keine Männer in weißen Kitteln siehst, heißt das nicht, dass sie nicht hinter Dir her sind.
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