hereandthere goes 1:43-Holz

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    • Das mit dem Ikea-Päckchen hab' ich auch gedacht, vor allem als ich die Möbelschlösser und den Sechskant gesehen habe :hmm:

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      Hier mal ein paar Details zur Bahn, da ja einige nachgefragt hatten:

      - Plattenstärke: MDF 16mm
      - Slot 3,0 x 8,0mm
      - Magnetische Litze
      - Spurabstand 60mm
      - Abstand äußere Spur => Plattenrand 50mm von der Außenkante der Litze / 55mm von der Slotmitte
      - Modulmaß: 927 x 464 x 16 mm
      - Modulgewicht: <5kg
      - Streckenlänge der 5 Module bei mir: längste Spur 9,09 m
      - Verbindung mit Möbelverbindern, die man oben auf der Platte verschließt
      - Zur Stabilisierung der Verbindung dienen einfache Stifte, die in vorgefräste löcher gesteckt werden
      - Aufbauzeit 5 Module: 3 Minuten
      - Die Eingänge sind alle im Anschlussmodul 305 (3 x Stromversorgung, 3 x Regler, 25-pol. D-Sub für Zeitmessung). Dort ist auch auf der Oberseite die Lichtbrücke vorbereitet, d.h. es sind schon "serienmäßig" Sensoren in der Bahn und 2 USB-Buchsen für die Stromversorgung der Dioden in der Brücke.

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      => Die Lichtbrücke ist gar nicht so teuer, die werd' ich mir wohl zulegen. Leider ist sie ohne Ampel, aber da tut's ja auch der Bildschirm - und wenn nicht, dann kommt noch ein Eigenbau hinzu...

      Für die Auslaufzonen habe ich mir schon 45mm breite MDF-Streifen sägen lassen, aber zum Bohren und Lackieren werde ich vorerst nicht kommen (frühestens Mitte Februar...). Auf der Außenbahn bin ich aber mit kleinen 1:32ern (Slot.it Alfa, Slot.it Ferrari 312BB, NSR Clio, ohne Magnet) gut zurecht gekommen - da ist nichts über die Kante gerutscht. Als Unterbau habe ich 24mm Multiplex genommen, das verzieht sich nicht und bleibt schön plan.

      Überhaupt macht auch das Fahren mit 1:32ern großen Spaß auf der Bahn. Natürlich kann man einen NSR oder Slot.it Motor nicht annähernd ausreizen, aber die gehen einfach wie die Sau auf dem Lack :D Ein Rennen mit zwei 1:32ern auf der Außen- und Innespur ist kein Problem, allein der engste Radius oben links in der "Haarnadel" darf nicht zu langsam angefahren werden, sonst bleibt man schonmal stehen.

      Ich häng' mal ein paar Fotos an, damit man einen Eindruck von den Details bekommt.

      So long,

      Björn

      Das aktuelle Bahnlayout - so bleibt's erstmal(Bitte nicht auf die Fensterbank schauen, da liegt der ganze Kram, der vorher auf dem Schreibtisch war...


      Die Verbindung zwischen den Platten:


      Die Anschlüsse


      Sensoren für die Lichtbrücke

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    • ...also bei mir ist sie im Moment die klare Nr.1 ^^

      Das Einzige, was mich davon abhält, die große Holzbahn im Keller abzugeben, ist die Tatsache, dass es sooo viele schöne 1:32er gibt, die zu groß für die Slotfire43 sind, z.B. Fly Trucks, Porsche 917, 956/962, Ford P68 etc.

      @woodboss: die Oberfläche sieht rauh aus, ist aber glatt wie nix. Der Effekt liegt wahrscheinlich am 2K-Lack, der matt wirkt und leicht changiert.
    • ...heute hat meine 4-jährige Tochter gelernt, was ein Magnet mit dem Auto macht, mit dem Effekt: "Papa, ich will aber auch mal das Auto ohne Magnet fahren!" [...] "Papa, das macht viel mehr Spaß, ich will immer das Auto ohne Magnet haben." ;)

      Sie fährt echt schon ganz prima, egal ob NSR Clio, Ford P68 oder Scalextric Mini Cooper - schön vorsichtig und langsam immer schneller...

      Wird Zeit, dass ich bald mal ein paar 1:43er bahnreif tune. Die SCX Compact fahren mit Magnet super, aber ohne brauchen die natürlich noch Tuning. Die Tuner und Nascar sind auch schön leise, alles andere braucht da noch ein wenig Arbeitseinsatz auf dem Weg vom "rrrrrrrrrrrtt" zum "sssssssiiiiiiitt" :ninja:

      Freue mich schon auf den Frühsommer, wenn ich mir die DSlot43 gönne und mal ein SMC angehe.
    • Also das Fahrwerk würde ich nicht andenken, das übernimmt genau die seltsame Karosseriebefestigung die es zu vermeiden gilt.
    • So, nachdem ich die Bahn nun ca. 2 Wochen hier habe, konnt eich schonmal ein paar Fahrzeuge etwas genauer testen, u.a. auch mit einer provisorischen, aber gut funktionierenden Zeitmessung, dem Mini4WD Lap Timer, eine kostenlose Android App, die wirklich ohne Fehlmessung funktioniert, aber leider nur auf 1/10 sec. mißt - schade eigentlich!

      Gefahren wird fast ausschließlich ohne Magnet, ist ja schließlich 'ne HolzBahn... :D

      - Die 1:32er fahren wirklich spitzenmäßig auf der Bahn bei 9V mit ~4,1s (NSR Ford P68, Ford MKIV und Mosler sowie Slot.it Porsche 962). Auch die Slot.it Alfa und NSR Clio fahren super, nur etwas langsamer... ;)

      - Die 1:32 Sclaextric Mini Cooper (alte Bauart!) fahren natürlich gemächlicher und schnurren mit 5,6s über die Bahn, aber wenn alle 3 gleich fahren, ist das ja egal ;) Die passen zumindest gut nebeneinander und machen sehr viel Spaß.

      - SCX Compact fährt sich auch wirklich prima auf der Bahn! Ootb ohne MAgnet sind sie noch reichlich laut, aber in wenigen MInuten kann man wirklich was daran ändern.

      Beispiel: Der Ferrari 360 Modena GTC. Einfach so ohne Magnet bei ~5,6s (11V) - ständig mit der Angst, aus der Rille zu rutschen und laut wie ein Betonmischer (=> "CHHHHHRRRTTT"). Dann einfach mal ein wenig Fett aufs Getriebe, Karo entkoppelt so weit möglich, Leitkiel mit Distanzringen etwas hochgesetzt und etwas Blei hinter den Leitkiel und seitlich im Chassis plaziert, und siehe da: Er läuft eigentlich schon sehr ruhig mit konstanten 5,1s über die Bahn, auf jeden Fall schon um ein vielfaches besser als vorher.

      Für ein Auto, das nur 1/6 bis 1/4 von einem NSR gekostet hat und bei 0,00€ Tuningkosten ist das schon ganz gut, finde ich ;)

      Nächste Woche steht der Aufbau meines Schraubertisches an, damit das Tuning mal endlich beginnen kann. Dann werde ich mir die SCX Compact nach und nach vornehmen und bin jetzt schon gespannt, wie sich die Zeiten entwickeln werden. :thinking:

      Und so ganz nebenbei noch die Auslauzonen anbringen (und lackieren) sowie eine Zeitmessung aussuchen und umsetzen - viel zu tun! :D
    • Die Zeit, in der das Forum tot war, habe ich erstmal ausgiebig genutzt, um ein paar SCX Compact aufzutunen. Dabei habe ich die Fahrzeuge nach folgendem Muster auf Grundlage der Anleitung von MKU und von Heiko bearbeitet:

      SCX Compact Tuning

      01. Entkoppeln (=> Macht das Fahrzeug ruhiger, sorgt für Wackel)
      02. Anderen Leitkiel einbauen (ich hatte noch Slot.it Sich07 Holzbahnleitkiele hier, die hab ich leicht gekürzt wegen der engen Radien, dazu oben und unten noch etwas angefeilt, damit sie nicht im Schlitz / am Chassis reiben. Letztlich vorne noch etwas abgerundet, damit das Einsetzen erleichtert wird)
      03. Silikonkabel rein (=> Leitkiel stellt sich besser zurück)
      04. Achsdistanzen einsetzen
      05. Motor einlaufen lassen 6h bei 4,5V
      06. Ritzel schleifen (=> Zahnpasta erwies sich als zu "dick", dagaben die Motoren teilweise auf - ich habe Ceranfeldreiniger genommen, das ging auch richtig gut und hatte zudem noch Zitrusduft ;))
      07. Ritzel Schmieren mit Keramikfett
      (08. Spiel an den Achslagern hinten mit Kleber reduzieren => Habe ich noch nicht gemacht, da ich auf die Anleitung hier nicht zugreifen konnte, werde ich aber am 1:32-Revell NSU TT bald mal testen, der hat nämlich 2,20mm Achsen und 2,38mm Lager!)
      09. Vorderreifen auf Felge kleben (vorsichtig mit Sekundenkleber)
      10. Vorderreifen konisch schleifen (mit dem Dremel, das geht sehr gut!)
      11. Vorderreifen versiegeln (=> mit Billig-Nagellack, geht super)
      (12. Hinterreifen verkleben => Hab' ich nicht gemacht, da ich noch mit den Reifen experimentieren will...)
      13. Hinterreifen schleifen und Kanten brechen (=> bei den kleinen Reifen mit dem "Brettchen", habe mir einen alten GO-Motor und einen Goldmine dazu rangezogen, die da ackern müssen, um die Fahrmotoren zu schonen ;) )
      14. Motor einkleben
      15. Blei hinter den Leitkiel u. in die Seitentaschen (Ich habe ordentlich verbleit, um den Grip und die "Straßenlage" zu verbessern. Die SCX Compact sind so leicht, die können ruhig ein paar Gramm Gewicht vertragen!)
      16. Lager ölen
      17. Ballistol auf die Schleifer

      Der Zeitaufwand für ein Fahrzeug liegt bei ungefähr 1 Stunde, beim Einlaufen und Ritzel Schleifen muss man ja nicht dabei bleiben... Bisher habe ich 3 Tuner und je 1 Porsche, DTM, Ferrari Fxx, Nascar (alt) sowie einen Ferrari 360 Modena.

      Am besten fährt der Porsche, ebenso der Ferrari Fxx sowie der 360 Modena, aber auch Tuner und Nascar machen viel Spaß :D Der DTM ist schnell, aber halt auch laut, mal sehen, ob ich da durch Einbau eines Tuner-Getriebes was machen kann, damit er nicht mehr so krächzt.

      Das Ergebnis:

      Die Fahrzeuge laufen viel ruhiger, da krachelt und rattelt erstmal nicht mehr viel, richtig leise sind sie geworden (Ausnahme: der DTM, der krächzt immer noch).
      Zudem sind fast alle 0,5-0,7s schneller geworden, die Rundenzeiten liegen wie folgt:

      Nascar - 5,6
      Tuner - 5,4
      Ferrai Fxx - 5,0
      DTM Benz - 4,9
      Ferrari 360 Modena - 4,9

      Gefahren mit 12V, natürlich ohne Magnet auf der mittleren Spur.

      Als nächstes stehen die 3 NSU TT sowie weitere SCX Compact an (ich habe ja 3 Spuren... ;) ), dazu kommen noch Tests mit selbstgemachten Moosis. Weiterhin werde ich mal in Betracht ziehen, die Karos mit Moosgummi festzumachen wie beim SMC, da brüte ich gerade drüber.

      So long,

      hereandthere
    • Die Superklebermethode zur Reduzierung des Radialspiels funktioniert wahrscheinlich nur bei relativ geringem Spiel (wie eben bei Serienfahrzeugen). Von 2.2 auf 2.38 würde ich mir was anderes überlegen. Spontan würde mir hier ein 3mm Messingrohr mit 2mm Innendurchmesser, das eben auf 2.2mm aufgebohrt wird, einfallen.

      Persönlich finde ich, das die Hinterreifen sehr wichtig sind, daher die Reifen als erstes geklebt und geschliffen werden müßten. Vor allem die dünnwandigen SCX Reifen neigen bei hoher Geschwindigkeit zum Abheben von der Felge. Damit ist das ganze Schleifen vorher wieder unnötig.
    • Da ich mittlerweile ja mehr und mehr auf Moosis umsteige, verklebe ich die Reifen auch. Bei den SCX Originalreifen überleg' ich noch - wahrscheinlich kommen auch da die Stege weg und dann gibt's ordentliches (Moos-)Gummi drauf.

      Aber heute habe ich mir noch was anderes überlegt - mal sehen, ob sich das irgendwann umsetzen lässt - Ein Rallyemodul zum Befahren aller Spuren. Das Ganze sähe dann in etwa so aus und wäre schon 'ne coole Sache, da ich doch öfter alleine fahre...

    • woodboss028 schrieb:

      mach mal vor


      Ich denke, wenn ich so ein Teil haben will, dann lass' ich das dort machen, wo die Bahn her ist, ansonsten ist es ja doof wg. unterschiedlichem Belag...

      Oder ich lass mir ein lackiertes, ungefrästes Modul schicken (falls der Hersteller das macht) und fräse das selber. Vorher würde ich aber noch ein wenig üben, ich habe da schon so eine Idee für eine kleine Camping-Bahn für den Urlaub, 150/200 x 60cm in 4 Modulen mit 2 Spuren - meine Regierung wird sich freuen :D
    • Heute bin ich endlich mal angefangen, die Auslaufzonen zu befestigen.

      In den Bahnmodulen sind bereits 5mm-Löcher vorgebohrt, diese musste ich noch auf die 4,5cm breiten Auslaufzonen übertragen, so dass sie mit 5mm Zylinderstiften aufgesteckt werden können.

      Hört sich ganz easy an, erfordert aber ziemlich genaues Arbeiten, denn die vorgebohrten Löcher sind im Abstand von 9,85cm und 9,5mm von der Bahnoberkante gesetzt, d.h. ich musste auf einen 1/2mm genau messen. Ich habe bei der Höhe ein ganz klein wenig Luft gelassen, da die Auslaufzonen ja auch noch grundiert und lackiert werden müssen.

      Hat alles gut geklappt bei den ersten beiden Auslaufzonen, und alles nur mit Bleistift, Zollstock, Akkuschrauber. Ich plane, morgen mit den Bohrungen (und dem Kürzen einiger Leisten) fertig zu werden, dann kann ich im Laufe der Woche grundieren, denn Vorlack habe ich noch hier - und dann geht's ab zum Farbhändler des Vertrauens mit einem Modul in der Hand, und der soll mir dann den passenden Ton mischen, es soll möglichst genau dem Original entsprechen, auf Kontraste habe ich irgendiwe keine Lust, die Farbe der Bahnoberfläche gefällt mir.

      Fotos gibt's, wenn's fertig ist.
    • Und wieder ein Stückchen weiter:

      Die Auslaufzonen und die 2 Regalböden, auf denen man zwischendurch mal Autos abstellen kann, sind grau lackiert mit Vorlack von Zero aus dem Farbgroßhandel. Morgen kommt der 2. Anstrich, falls notwendig - geschliffen wird wahrscheinlich nicht, für die Auslaufzonen reicht's auch so und auf dem glatten MDF ist der dünn aufgezogene Lack eh' sehr glatt.

      Die Farbe ist sehr gut getroffen und wird, wenn sie getrocknet ist, eher ein klein wenig dunkler sein als das Original.

      Auf die Regalböden kommen dann einfach Moosgummistreifen, auf denen die Autos dann lagern. So stehen sie nicht so schräg aufgrund der Leitkiele und die Reifen hängen frei - in der Vitrine hab' ich das genauso gemacht.

      Die Banden der Bahn sind auch schon bestellt und werden dann an die Auslaufzonen angeschraubt - Acrylglas satiniert, 3mm stark, 100mm hoch, also 84mm über der Bahn, das muss reichen!

      Für eine Zeitmessung habe ich mich auch schon entschieden, es wird Cockpit XP, bestellt ist schon, aber vor Ostern wird das wohl nicht fertig ;)

      So long,

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    • Hört sich gut an, Björn.
      Bin gespannt, wie`s dann aussieht.
      Bei meiner Bahn will/muss ich ja auch noch Auslaufzonen schaffen. Ich bin mir nur noch unsicher ob ich sie steckbar mache oder fest anbringe.
      Bei der Steckversion sollte wohl besser alles auf einer Unterlage aufliegen, sonst darfst du sicher null Druck auf die Zonen ausüben, da das ganze sonst ab-bzw. ausbrechen wird. :S
      Wie/womit hast du vor, das Acrylglas dann zu befestigen :?:
      Gruß,
      Uwe

      Holzbahn Modul 6/3 Der Baubericht
      Parkplatz
      Nr.3 in Vorbereitung
    • Ja, stimmt, die Auslaufzonen liegen bei mir auf, deshalb mache ich's erstmal steckbar. Als Unterkonstruktion für mobile Zwecke muss ich mir dann noch was einfallen lassen...

      Die Banden befestige ich von außen mit Schrauben, die in Rampa-Muffen geschraubt werden. Den tipp habe ich von MKU, der das bei seiner Slotfire 300 auch auf diese Weise umgesetzt hat.

      Wenn Du die Auslaufzonen auch anschrauben wilst, würde ich sie komplett im Druchmesser der Schrauben (oder 1/2mm weniger) durchbohren und in die Bahn die Rampamuffen setzen, dann kannst Du lange Schrauben zum Befestigen nehmen und die Banden gleich dazwischen setzen. Ich habe bei meiner schön lackierten Slotfire nur immer Skrupel, die anzubohren oder da was reinzusetzen, deshalb die Steckverbindungen ;)

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      @Auslaufzonen: Der LAck sieht super aus, genau so wie erwartet, allerdings werde ich doch nochmal schleifen, um den zweiten Auftrag auf jeden Fall 100% glatt zu bekommen. Das MDF hat an den 1. Anstrich an den Schnittkanten deutlich unterschiedlich aufgesaugt.

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