Slotdevil Mikro Chassis

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    • Auf diese Diskussion weise ich jetzt in meinen Webshop hin

      Hallo Leute,

      danke für diese Diskussion mit Aufbauanleitung, Hinweis Vor- und Nachteile des Chassis usw. Ich war so frei, in meinen Webhop einfach mal einen Link hier hin zu setzen.

      Ich bin begeistert von Euer Begeisterung!!

      Ihr wollt eine Rennserie mit dem Chassis? Könnt Ihr haben, kein Problem. Ihr müsst die organisieren, ich stifte reichlich Preise dafür.

      Ich bekomme auch hin und wieder Anfragen von Leuten, die (vermutlich) hier aus dem Forum sind und auf irgendwelche Veranstaltungen in naher Zukunft hinweisen und ob ich dafür nicht ein Chassis oder andere Preise stiften könne und/oder selber mal vorbei kommen könnte. Klar kann ich das alles, mache ich auch gerne. Aber bisher habe ich noch auf keine der Anfragen geantwortet und jetzt finde ich wohl nicht mehr alle Anfragen wieder.

      Allerdings haben die zuletzt ausgelieferten Chassis noch nicht den Endstand. Seit gestern sind Motoren aus eigener Slotdevil Fertigung da mit 25.000 U/Min. Die ersetzen ab sofort die bisherigen Scaleauto Motoren mit 20.000 U/Min. In ca. 2 Wochen werden harte Moosgummi Reifen für vorne fertig sein. Die ersetzen dann die bisherigen Ortmann Vorderreifen. Als Vorderreifen haben die Ortmänner zu viel Gripp. Das sind die beiden wesentlichen Änderungen. Alle anderen zukünftigen Änderungen werden nur noch Kleinigkeiten sein. Sobald also die Reifen da sind, kann man sich über Sponsoring, Rennen und Rennserien unterhalten.

      Vielleicht sollte man aber neue Diskussion über Rennen und/oder eine ganze Rennserie mit dem Chassis aufmachen und dort weiter diskutieren.

      Umpfi
    • RE: Auf diese Diskussion weise ich jetzt in meinen Webshop hin

      Umpfi schrieb:

      Seit gestern sind Motoren aus eigener Slotdevil Fertigung da mit 25.000 U/Min. Die ersetzen ab sofort die bisherigen Scaleauto Motoren mit 20.000 U/Min. In ca. 2 Wochen werden harte Moosgummi Reifen für vorne fertig sein. Die ersetzen dann die bisherigen Ortmann Vorderreifen. Als Vorderreifen haben die Ortmänner zu viel Gripp. Das sind die beiden wesentlichen Änderungen. Alle anderen zukünftigen Änderungen werden nur noch Kleinigkeiten sein.

      Prima, dann habe ich ja schon den neuen Motor bekommen. :)

      Die Vorderreifen sind meiner Meinung nach nicht so entscheidend, da man die Ortmänner für vorne ja auch lackieren oder mit Sekundenkleber versiegeln kann. Schön wären noch weiche Gummireifen für hinten (wie z.B. BRM S102 / Slot.it P6 / NSR Ultragripp) oder Mosis, da die Ortmänner den Mischbetrieb mit Gummi nicht so sehr mögen.
      MKU
      Markus K.



      Meine Verkäufe bei ebay

      Elektroautos gehören in den Slot und nicht auf die Straße!!!
    • Allerdings haben die zuletzt ausgelieferten Chassis noch nicht den Endstand. Seit gestern sind Motoren aus eigener Slotdevil Fertigung da mit 25.000 U/Min. Die ersetzen ab sofort die bisherigen Scaleauto Motoren mit 20.000 U/Min. In ca. 2 Wochen werden harte Moosgummi Reifen für vorne fertig sein. Die ersetzen dann die bisherigen Ortmann Vorderreifen. Als Vorderreifen haben die Ortmänner zu viel Gripp. Das sind die beiden wesentlichen Änderungen. Alle anderen zukünftigen Änderungen werden nur noch Kleinigkeiten sein. Sobald also die Reifen da sind, kann man sich über Sponsoring, Rennen und Rennserien unterhalten.


      Dann werde ich wohl nach der Begutachtung in Waldkappel auch mal langsam zur Bestellung schreiten. Der Aufbau wäre etwas für die lauen Sommerabende :wacko: , die danach h o f f e n t l i c h :S bald kommen.

      Alles in allem hört sich das bisher gelesene sehr gut. Momentan fahre ich nur Magnet befreite SCX (F1, Tuner, Nascar). Ausbrechen sieht trotzdem klasse aus, logo nix für die Rundenzeit. Aber es macht auch mal Spaß das Auto richtig driften zu lassen. Trotz gilt natürlich: WER DRIFTET VERLIERT.

      Eine eigene Serie wäre der Hammer, darüber sollten wir unbedingt in Waldkappel sprechen. Denn dieses Chassis ist doch eigentlich das, was wir immer wollten: ECHTES SLOTRACING im Maßstab 1:43. Meine Bahn liegt jetzt wieder 4-spurig, da kann ich mir die Randstreifen sparen. :thumbsup:
      8o Immer schön im Slot bleiben 8o
    • Guten Morgen,

      gestern habe ich mir das Chassis mal bei Markus (MKU) ansehen können.

      Da war es allerdings schon von Mr. genau - genauer - Knauer bearbeitet worden und war in einem entsprechenden Zustand.

      Ein wirklich gelungener Wurf.

      Ich bin mal auf die ersten Analysen gespannt,
      nach dem Markus das Chassis eingestellt und seine üblichen akribischen Testmodi durchfahren hat.

      Kurzum, an diesem Chassis kommt wohl keiner vorbei. :thumbsup:

      Das wäre doch mal wieder was:
      Eine gänzlich neue Rennserie.
      Praktisch ein Neuanfang im Bereich der 1:43er.

      Man könnte schon fast sagen, dass unser Maßstab erwachsen wird.

      ...und schwupps hab ich wieder ein Grinsen im Gesicht.


      Gruß

      Frank
      .


      Fotowettbewerb 2016

      Die Sieger stehen fest!

      :1f3c6: :1f3c6: :1f3c6: :1f3c6: :1f3c6: :1f3c6:

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    • Hier nun also auch mein Bericht über das neue Slotdevil Mikro Chassis. Von mir gibt es nicht so viele schöne Bilder wie von Heiko, dafür mehr technische Tipps und vor allem Verbesserungsvorschläge, denn bei aller Euphorie für das neue Chassis, perfekt ist es noch lange nicht und es gibt noch sehr viel daran zu verbessern. Aber eins gleich vorweg: das Chassis ist, meiner Meinung nach, das beste, was es bisher für diesen Maßstab gab.

      Nachdem ich das Chassis vor ein paar Tagen bekommen habe, war mein erster Gedanke „wie niedlich“, denn ich bin sonst nur noch Chassis in 1:32 und 1:24 gewohnt. Deswegen werde ich das Mikro Chassis auch immer mal mit den mir am besten bekannten Plafit Excel und Slot.it HRS2 Chassis vergleichen. Nach dem auspacken der diversen Tüten wurden erst mal die drei Teile des Chassis entgratet. Besonders im Bereich der Ausschnitte und der Gewinde musste ordentlich gefeilt und geschliffen werden, damit es keine scharfen Kanten mehr gab. So ganz plan (gerade) waren die beiden größeren Teile leider auch nicht, was sich aber relativ leicht beheben ließ.

      Bereits vor dem entgraten wurde der Motor getestet. Ich habe bereits den neuen Slotdevil 6025 Motor bekommen, der bei 12V 25.000 U/min haben soll. Bei dem ersten Anschluss lief er angenehm leise und brachte bei 12V etwas ungleichmäßige 23.500 U/min. Nach 4 Stunden Dauerlauf mit 6V brachte er dann exakt 25.000 U/min bei 12V und lief vollkommen geichmäßig. Da hat sich das einlaufen gelohnt.

      Nachdem ich mir erst mal einen T6 Torx Schraubendreher besorgen musste, ging es gestern mit dem Zusammenbau weiter. Zur besseren Ausrichtung der vorderen verschiebbaren Platte würde ich je Seite 2 Löcher empfehlen, was außerdem der Stabilität zugute kommen würde. Da ich die passende Karosserie noch nicht da habe, habe ich Heikos Foto als Vorlage genommen und den maximalen Achsabstand gewählt. Der Motoreinbau war kein Problem. Damit die Kabel später gerade zum Leitkiel verlegt werden können, muss der rote Punkt in Fahrtrichtung links liegen. Für die Montage des Motorhalters am Chassis würde ich um 2mm längere Schrauben empfehlen, da die beigelegten kurzen Schrauben bei der Ausrichtung schnell mal aus dem Gewinde flutschen. Genau wie bei Heiko, liegt der Motor etwas schief (in Fahrtrichtung nach unten rechts geneigt). Da scheinen die Löcher entweder im Motorhalter oder im Motor nicht so ganz zueinander zu passen.

      Die Montage des Leitkiels ist problemlos. Damit er sich leicht dreht, musste das Loch noch etwas mit einer Rundfeile bearbeitet werden. Die Befestigungslösung mit der Kunststoffscheibe finde ich super.

      Als nächstes habe ich die beiden Kugellager eingeklebt. Damit sie richtig passen, mussten auch hier die Löcher etwas erweitert werden. Die Lager ließen sich gut ausrichten, die Achse läuft super darin.

      Als nächstes kam das Motorritzel auf die Motorachse – es ließ sich einfach per Hand aufschieben. Die Motorachse muss etwas aus dem Ritzel herausstehen, damit die 2mm Adapterhülse aufgesteckt werden kann. Dann wurde das Kronenrad und das Messingdrehteil mit der Hinterachse eingebaut. Jetzt kam die erste große Überraschung: Motorritzel und Kronenrad waren weit voneinander entfernt! Wie konnte das passieren? Nach dem Vergleich mit Heikos Fotos fiel eins sofort auf: die Motorachse ist bei Heikos Motor viel länger als bei meinem Motor (etwa 9,5mm). Wenn das Ritzel mit dem Kronenrad Kontakt haben soll, passt die Hülse nicht mehr auf die Motorachse, da sie nicht mehr aus dem Ritzel heraussteht. Ohne die Hülse und das Messingsteil würde die Achse immer hin- und herrutschen und das Kronenrad wäre bald hin. Was nun? Eigentlich ist das ganze kein großes Problem, wenn man noch ein paar Achsdistanzen im Koffer hat. Man kann es genauso wie bei einem Sidewinder Antrieb machen und ca. 4mm Achsdistanzen zwischen dem rechten Achslager und der Felge einfügen oder man setzt die Achsdistanz zwischen Kronenrad und dem linken Achslager. Ich habe mich für die zweite Möglichkeit entschieden und dort eine 0,2mm Achsdistanz eingefügt. Der Vorteil der Lösung mit den Achsdistanzen gegenüber der Lösung mit dem Messingteil ist eindeutig die geringere Masse, die bewegt werden muss. Die 1,5g können schon viel ausmachen. Das (sicher nicht billige) Messingteil kann sich Umpfi im Prinzip sparen – zumindest wenn er das Chassis mit einem Slotdevil Motor ausliefert. Auf jeden Fall sollten Achsdistanzen von 0,2 bis ca. 6mm beigelegt werden um das Problem zu umgehen.

      Nachdem das wichtige Antriebsproblem gelöst war, wurden die Reifen verklebt und auf einer Hudy geschliffen. Der Durchmesser der Reifen ist so klein, dass man die Antriebsrollen der Hudy erst ein bisschen versetzen muss, damit man die Reifen nah genug an die Schleifrolle bringen kann. Die Ortmann Competition Reifen lassen sich relativ schnell und einfach schleifen. Meine Exemplare hatten allerdings ungewohnt viele Lufteinschlüsse, vor allem am Rand.

      Nach dem schleifen, Kanten abrunden und polieren der Reifen, kamen die fertigen Felgen auf die Achsen. Da ich die passende Karosserie noch nicht habe, wurden die hinteren Felgen auf die maximal mögliche Achsbreite montiert. Vorne wurde sie so aufgeschraubt, dass sie leichtgängig in den Langlöchern laufen. Die Montage der Motorkabel und Schleifer war Routine und läuft genauso problemlos wie bei allen 1:32 Slot.it Fahrzeugen.

      Nun musste noch der Abstand des Chassis zu Fahrbahn eingestellt werden. Die Höhe der Vorderachsen lässt sich leider nicht einstellen, sondern nur mit den umgebogenen Metallzungen nach oben begrenzen. Nach der Montage der Schleifer ergibt sich automatisch einer Fahrwerkshöhe von etwa 1mm, was den allgemeinen Vorgaben der meisten Renncenter von 0,8 bis 1,0mm entspricht. Um den Abstand an der Hinterachse einzustellen, werden die beiden Schrauben des Motorhalters gelöst und nach dem ausrichten wieder festgeschraubt. Ich persönlich lege eine 1mm Metalllehre unter das Chassis und ziehe die Schrauben dann nach dem ausrichten fest. Dann die nächste Überraschung: der Motor taucht so tief in den Ausschnitt der Chassisplatte ein, dass er unten etwa 0,25mm herausschaut. Für meine Tests ist das jetzt nicht so schlimm, bei der Abnahme für ein Rennen müsste ich jetzt allerdings das gesamte Chassis höher legen, damit ich den geforderten Mindestabstand von 1,0mm einhalte. Größerer Abstand = höherer Schwerpunkt = fliegt schneller ab. Da muss noch etwas geändert werden (später noch mehr dazu).

      Jetzt war eigentlich alles bereit für die ersten Proberunden, also schnell auf die Bahn damit. Und siehe da, das Teil fährt richtig klasse – vom Fahrverhalten genauso wie seine größeren Slot.it und Plafit Brüder, nur eben um einiges kleiner. Obwohl meine Bahn für Ortmänner keinen optimalen Gripp hat (ich fahre sonst nur mit Gummireifen und würde mir für die Felgen auch Gummireifen und/oder Moosis wünschen), war die Strecke nach 50 Runden recht sauber und das Chassis fuhr sauber seine Runden. 10V sind auf meiner Bahn dafür optimal. Bei mehr wird es nervöser (aber in der Rundenzeit nicht schneller), bei weniger wird es etwas zu lahm. Vielleicht bringt eine andere Übersetzung noch bessere Resultate. Andere Motorritzel gibt es für die 1,5mm Motorachsen, gibt es auch andere Kronenräder?

      Nach den positiven Anfangsrunden habe ich gleich ein wenig mit dem Gewicht gespielt und zum testen 5g Gewichte an verschiedenen Positionen eingeklebt. Das brachte zwar teilweise ein etwas besseres Fahrverhalten, aber leider keine besseren Rundenzeiten. Grund dafür ist der Motor, der gerne noch etwas mehr Power haben dürfte. Evtl. kann aber auch hier eine Optimierung der Übersetzung etwas bringen. Vielleicht bringt es auch etwas, nach der Gewichtserhöhung die Fahrspannung ebenfalls noch zu erhöhen, wobei das nur die Endgeschwindigkeit, aber nicht die Beschleunigung steigert.

      Nach den ersten Testfahrten wollte ich noch ein paar Sachen optimieren. Dazu habe ich die Höhenbegrenzung der Vorderachse eingestellt, die Vorderreifen lackiert und die Lager und Getriebeteile geschmiert. Das bringt in der Regel eine Zeitenverbesserung von 1-2 Zehntelsekunden – in diesem Fall leider nichts.

      Dafür fielen mir aber ein paar weitere Sachen auf. So war jetzt zum Beispiel ein seitliches Spiel der Hinterachse festzustellen, so dass ich die 0,2mm Achsdistanz zwischen Kronenrad und linkem Achslager gegen eine 0,5mm Achsdistanz austauschen musste. Außerdem hing das gesamte Chassis schief zur rechten Seite. Das lag offensichtlich an dem Motorhalter, dessen Schrauben etwas zu locker sitzen. Weiter festziehen kann man sie aber leider nicht, denn bekanntlich kommt nach fest dann „ab“. Dadurch dreht sich der gesamte Motorhalter auf seiner Schraubenachse. Das wiederum beeinflusst den Abstand zur Fahrbahn um über 2mm – das Chassis macht, übertrieben ausgedrückt, einen Buckel. Daran muss unbedingt etwas geändert werden. Dazu, wie das mit relativ einfachen Mitteln getan werden kann, fehlt mir im Moment aber leider auch eine Idee.

      Nach dem erneuten Ausrichten fiel noch etwas auf. Die vordere Platte des Chassis war überhaupt nicht mehr gerade, sondern im Bereich der vorderen Karosseriehalter gebogen. Kein Wunder, ist die Platte dort durch die beiden geschlitzten Befestigungen doch besonders dünn. Ich habe es auf zunächst auf zu dünnes Plattenmaterial geschoben. Nachdem ich die Platten aber nachgemessen habe, musste ich meine Meinung ändern, denn sie sind mit 1,1mm exakt so dick wie die Platten eines Plafit Excel Chassis. Es scheint also an dem vergleichsweise etwas weicheren Plattenmaterial zu liegen. Das sollte bei späteren Auflagen verbessert werden. Kennt jemand den Sinn der beiden inneren Biegenasen kurz hinter der Vorderachse? Ich dachte sie wären für die Kabelführung gedacht, wofür sie aber in der Praxis total ungeeignet sind. Sollte nicht doch irgend ein Sinn dahinter stecken, könnte man sich die Dinger sparen und würde damit auch noch die Stabilität erhöhen.

      Im nächsten Beitrag geht es weiter ...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von MKU ()

    • ... hier geht es weiter, ich hatte die zulässigen 10.000 Zeichen überschritten. :rolleyes:

      Außerdem dreht die Vorderachse nicht richtig frei, da die Felgen irgendwie unsauber an den Vorderachshaltern schleifen. Eine zwischengelegte Distanzscheibe verbessert den Freilauf, vergrößert aber die Spurbreite so sehr, dass die Vorderräder später zu weit aus den Radkästen stehen werden. Bekommt man die Felgen oder den Vorderachshalter noch etwas schmaler? Spurbreiten von unter 45mm sind damit nicht möglich. Wer mehr als 47mm Spurbreite benötigt, braucht auch eine längere Achse.

      Die Mängelliste ging nach weiteren Testrunden leider weiter, denn nach 200 Runden hatte die Hinterachse erneut seitliches Spiel, so dass ich jetzt wohl 0,7mm Distanzen nehmen müsste. Hier scheinen sich die Schenkel des Motorhalters zu spreizen, was ebenfalls an zu weichem Material liegen könnte. Ich werde die Achsdistanzen jetzt wohl doch zwischen rechter Felge und rechtem Achslager einfügen, damit sich der Motorhalter nicht noch weiter verändert.

      Gleichzeitig fiel auf, dass das Kronenrad verdächtig nah an dem dafür vorgesehenen Ausschnitt am Chassis liegt. Sollte sich das seitliche Achsspiel nur um 0,1-0,2mm erhöhen, schleift das Kronenrad am Chassis. Hier sollte man den Ausschnitt für das Kronenrad einfach um 1-2mm nach rechts verbreitern.

      Die letzten Abschnitte mögen den Anschein erwecken, dass ich mit dem Chassis nicht zufrieden bin. Das Gegenteil ist der Fall. Wie schon am Anfang geschrieben, ist es, meiner Meinung nach, das beste, was es bisher in diesem Maßstab gegeben hat. Wie bei jeder Neuentwicklung hat es aber noch einiges Potential zur Weiterentwicklung, was übrigens auch für den Preis gilt, den ich, verglichen mit den größeren Brüdern, für das Komplettchassis für etwas zu hoch halte. Teuer macht das ganze anscheinend die Blechteile und die Felgen. Es wäre schön, wenn sich dort, zumindest für ein Komplettchassis, noch etwas nach unten bewegen würde.

      Auf jeden Fall freue ich mich schon auf die Hochzeit, wenn das Chassis eine Pull&Speed DTM Karosserie verpasst bekommt. Ich werde dann weiter berichten.

      Viele Grüße von der Schrauberfront
      MKU
      Markus K.



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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von MKU ()

    • wow,

      ein bericht vom profi - da kann man ordentlich was lernen.

      es scheint wirklich so dass die welle vom scalemotor länger is - bei einem von meinen war sie sogar zu lang - ich musste sie minimal kürzen - vielleicht 0,1-0,2mm - die hülse musste ich bei beiden etwas kürzen.

      hab gerade mal das seitliche achsspiel der HA geprüft - war am anfang nich vorhanden - jetz nach ~300-400 runden (17m) hab ich auch spiel - die hülse scheint dünner geworden und die führung weiter geworden zu sein - die beide oberflächen sind hochglanzpoliert - messing auf messing is wohl spanabtragend - werd mir wohl ne lösung bei dir abgucken.

      das teile von chassies sich verbogen haben kann ich z.z. nich feststellen.

      grüsse
      indy
      Signaturen sind doof!
    • Sehr schöner Bericht von MKU,

      schade das das Chassis doch noch Probleme hat. Manko ist also die HA-Lagerung. Messing ist halt sehr weich. Habt Ihr ein haftendes Fett aufgetragen, zB. Fließ-Haftfett? Interessant wäre zu wissen, wie das RanchDesignChassis an dieser Stelle beschaffen ist, bessere oder schlechtere Konstruktion? Vielleicht ein mal jemand seine Erfahrungen mitteilen.
      8o Immer schön im Slot bleiben 8o
    • MKU: Danke für den Bericht. Dass bei einer neuen Konstruktion noch Kinderkranheiten vorhanden sind, ist normal. Vielleicht sollte an der Hinterachsaufnahme noch eine Verbindung zum Hinterwagen geschaffen werden, und am Vorderwagen links und rechts die Flanken abgewinkelt werden. Die Masse an Verbindungen und die Verwindungssteifheit der Konstruktionen bringen meist auch mit dünnerem Material mehr Stabilität.

      Viele Grüße, Frank.