Mit der Entdeckung der Sensorschiene für die AKS im Große-Bruder-Forum (
http://www.freeslotter.de/board25-tipps-…che/#post582288 bzw.
http://www.freeslotter.de/board25-tipps-…che/#post582294), die zum Abschalten per optokoppler ist und der i-Track-Schaltung von Vulture alias Holger
mehrere Ghost Cars..., die beim überfahren einschaltet, bin ich auf die Idee gekommen, eine Sensorschiene zum Einschalten von LEDs in der Schiene zu bauen (die Freaks unter Euch können damit auch Laternen, Tunnelbeleuchtung, blitzende Starenkästen, Ampeln, geländebedingte Sounds oder sonstwas steuern).
Damit die Schaltung im Dual-Betrieb bzw. in beiden Fahrtrichtungen funktioniert, habe ich den Sensorteil von Holgers i-Track-Schaltung in jeden Slot zweimal eingebaut. Aus der AKS-Schaltung wurde noch die "überflüssige" Diode verwendet, damit der Strom auch beim umpolen fließt. Auch wenn das eine kleine Materialschlacht ist, denn es wird ja je nach Polung immer nur die Hälfte der Dioden und Optokoppler benutzt, hat es den schönen Vorteil, das kein Umschalter oder keine Zusätzliche Verkabelung zum Dual-Schalter nötig ist.
Beim Einbau der ersten Variante mit zwei Sensorleitern in jedem Slot (Bild 1), war ich mit den frickeln von vier Sensorschienen bei der einen Schiene so genervt und brauchte dafür viel zu viel Zeit. Daher habe ich für die nächste Schiene eine einfachere Variante (Bild 2) mit einem Sensor pro Slot benutzt, so dass die Anzahl der Kabel zu den Leiterbahnen halbiert wird und vier Dioden gespart werden. Ferner hat diese Variante den Vorteil, dass die Paltine kleiner wird und der Spannungsverlust etwas geringer ist, da der Strom nur durch zwei und nicht mehr durch drei Dioden fließt (Bild 2). Die Bezeichnungen Plus und Minus sind in der Schaltung vertauschbar, es könnte jedoch helfen, den Sensorleiter auf die richtige Seite zu legen.
Als Optokoppler habe ich den vierfachen PC847 benutzt, es können aber auch vier PC817 oder zwei PC827 verwendet werden. Bei den Dioden scheint es egal zu sein, ob man 1N4001 oder 1N4004 nimmt, denn es funktionieren beide Typen und die Spannung ist ja auch nicht so hoch. Als nicht E-Techniker habe ich aber wie beiden Vorbildern die 1N4004er benutzt und vielleicht erklärt mir jemand, warum die besser geeignet ist!?!?!
Je nach Spannung auf der Verbraucherseite, verwendetem Transistor und Empfindlichkeit der Sensorschiene sollte R1 im Bereich von 2,2 kOhm bis 4,7 kOhm liegen (ich habe 2,2 kOhm bei knapp 14,8 V verwendet, dann reicht bei stehenden Digital-Autos die Fahrzeugbeleuchtung) und als Pull-Down-Widerstand ist R2 10kOhm. R3 hängst natürlich von der Anzahl der parallelen oder in Reihe geschalteten LEDs oder sonstigen Stromfressern ab. Ich habe 7 x 3 LEDs mit 7x 470 Ohm Vorwiderständen verwendet, so dass jeweils knapp 15 mA fließen. Daher habe ich auch mit acht Dioden den Strom der Bahn benutzt (Bild 1 & 2), was bei der einen Geraden die Geschwindigkeit beim analogen Fahren mit erträglich beeinträchtigt. Je nach Verbrauchern oder Anspruch (Viel Strom bedarf, empfindliche ICs für Verzögerung oder feste Schaltzeiten mit 555, konstante Geschwindigkeit der Autos, lange Sensorstrecke mit gewohnten Kurven), kann oder sollte im Verbraucher Teil eine eigene Stromversorgung benutzt werden (Bild 3).
Und wer will kann auch die Ausgänge der Optokoppler in Bild 2 oder Bild 3 einzeln benutzen oder Gruppieren, um mit mehreren Transistoren verschiedene Schaltvorgänge zu realiesieren. Eine LED kann ohne Transistor direkt betrieben werden.