Powerteddy siegt beim
„Mörderscharfe China-Suppen“-Test
ABSOLUTER BAHNSINN...!
Das erste 1:43-Treffen in Hamburg
Hamburg im Februar 2007
Um es kurz zu machen: unser erster 1:43-„Nachmittag“ endete gegen 21.30 Uhr.
Sagt eigentlich alles.
Für jene, die es genauer wissen wollen, hier einige Programmpunkte:
1. Unzählige Autos begucken. Wir haben gar nicht erst gezählt.
2. Bahnmaterial-Vergleich Artin und Carrera Go. Wer es noch nicht wußte: die
Go hat den etwas größeren Schlitzabstand und ihr Schlitz ist einen Millimeter
tiefer. Zudem fällt ihr Innenkreis ein paar Zentimeter größer aus, als der
Minimalkreis von Artin. Das Artin-Material ist dafür einfacher beim
Zusammenbau, erlaubt aber mit den in Deutschland erhältlichen Komponenten
keine vierspurigen Strecken. Die Außerkurven muß man selbst importieren.
3. Kreisfahrtests mit ausgewählten Fahrzeugen. Weil die Ergebnisse hier den
Rahmen sprengen, folgt dazu ein Thread, sobald die Formatierungsprobleme gelöst sind.
4. Planung und Bau einer Go-Strecke von über 10 Metern. Das übernimmt
Anna-Lena (11), die auf Rennen drängt. Ihr Kurs ist klug ausgedacht und
spannend zu fahren. Puuh: Go-Handregler mit Highspeed-Taste sind
„gewöhnungsbedürftig“.
5. Enttäuschung über einen Stecker der Rundenzählung, der nicht in die
vorhandenen Rechner passt. Aber soviel Perfektion wäre beim ersten Treffen
wohl auch übertrieben.
6. Anna-Lena testet ca. 25 Fahrzeuge auf ihre Brauchbarkeit für die
nachfolgenden Rennen. Artin-Autos laufen nicht besonders auf der Go. Das liegt
an der Position der Schleifer und lässt sich hinbiegen.
7. Formel 1-Rennen mit Go-Autos.
8. Nascar-Rennen mit Go-Autos. Anna-Lena und Hans siegen rundengleich.
9. Nervenzerrendes Einzelzeitfahren mit einem stark slidenden H0-Eigenbau.
10. Noch mehr nervenzerrendes Einzelzeitfahren mit einer Go-Viper (out of the
box, abgesehen von den Reifen). Sieger, dank fließender Fahrweise:
Powerteddy.
11. Den Film über den Weltrekord gucken mit viel„Boah ey...!“ für die Macher
des Projekts und die Computergrafiken und den Kran der Filmemacher.
Optimal!
12. Umbau der Bahn auf Artin-Handregler. Und Powerteddys Labornetzteil
funzt natürlich auch besser als die Go-Wandwarze. Anschließend zeigt sich,
dass frau/man mit einer stufenlos regelbaren Stromversorgung und ohne
Powertaste am Regler schnell zum harmonischen Fahren findet.
13. Anna-Lena präsentiert völlig irrwitzige Rennstrecken für den ausgeräumten
Keller daheim. Frage: Wie bringt man da 60 Meter Rundkurs unter? Antwort:
Wer das Auto für einen Augenblick aus dem Augen verliert, findet es in diesem
Geschlängel nie wieder. Bahnsinn...!
14. Test „Wer kann die schärfste Chinasuppe essen?“. Souveräner Sieger:
Powerteddy. Did not finish (DNF): Die beim Würzen überaus - äh -
„optimistische“ Anna-Lena. Da hilft auch keine Kondensmilch-Spritze mehr.
(„Muß ich das aufessen?“ - „Ne!“ Und gegen den Schmerz helfen M&Ms.).
Auch DNF: Hans, der sich an die Boxen schleppt, nachdem er sich seine Suppe
beim Auf-den-Knien-Balancieren über die Hose schüttet.
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Mehr ging nicht in diesen „Nachmittag“ hinein, sonst hätten wird das auch noch
versucht.
Übrigens: Dass hier lediglich drei Namen erscheinen, hat einen simplen Grund:
wir waren nur zu dritt. Für den Fall, dass wir mehr gewesen wären, stand ein
Saal bereit und exotisches Bahnmaterial aus vierspurigen 1:43-Bahnstücken,
sowie eine Bepfe für die Zeitmessung.
Meinen Hinweis auf unser Treffen hatten nur zwei der - eigens angemailten -
Hamburger Forumsteilnehmer einer Antwort würdig befunden. Einer erklärte, er
fahre nur noch 1:32. Der andere sagte zu - unter Vorbehalt. Und erschien nicht.
Der Rest schwieg.
Powerteddy und seine Anna-Lena hatten über eine Stunde Anfahrt aus Itzehoe
und einen entsprechenden Rückweg. Sie kamen dick bepackt mit einer Go, mit
einem Labornetzteil und mit reichlich Autos. Solch liebenswerter Enthusiasmus
kann als Vorbild dienen. Hamburgs 1:43-Fahrern scheint er zu fehlen.
- Hans/HH