Ja, warum tun wir uns das an?
ich entwickle seit mehr als 20 jahren Software und habe davon über 15 Jahre auf dem Macintosh entwickelt.
Beruflich bin ich zur Zeit auf Windows und Linux unterwegs, privat auf Linux und Windows.
(Wobei ich Windows in einer VM laufen lasse; Wenns abraucht, einfach VM neu starten

)
Das OS meiner Wahl ist immer das, welches meine Probleme am einfachsten und schnellsten löst.
Wer nicht mit mehreren Betriebssystemen rumhantieren will, was ich verstehen kann, ist mit Mac OS X aber sehr gut bedient, da
es einfach zu bedienen ist, ohne das man sich mit wilden Einstellungen a la "setzen sie mittels RegEdit den key..."
seinen Rechner zerschießt. Und da Hardware und Software aus einer Hand kommen, sind auch viel weniger Probleme
mit Treibern vorhanden. Und wenn doch, kann man immer (!) den Hersteller der ext. Hardware in die Pflicht nehmen.
Neben dem Preis (des Mac) ist auch die Firmenpolitik von Apple ein Grund, warum ich keinen Mac (mehr) habe.
Ein Laptop, bei dem ich den Akku nicht tauschen kann, wenn er leer ist, war dann das entgültige Todesurteil.
Wir tun uns das also an, weil unser Umfeld das auch tut (Freunde und Bekannte), wir keine andere Wahl haben (Firma) oder wir unsere Zeit lieber mit sinnvollen
Dingen wie Familie, Freunde oder Carrera Bahn verbingen als damit "die kiste" mal wieder zum laufen zu bringen oder uns von vornherein Gedanken zu machen,
was für einen rechner wir uns zulegen (wollen). Und ich bin als Vollprofi nicht wirklich anders!
Aber wer weis, vielleicht interessiert das OS in ein paar Jahren gar nicht mehr, weil man sich einfach eine App kauft und diese laufen läßt
(Wo auch immer; PC, Table, Handy, Fernseher, Kühlschrang, Toaster, Carrera Go!!!, ....)
VG
Frank