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splits11

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Saturday, September 1st 2007, 2:13pm

Projekt Gartenhaus -Die Holzbahn steht

Hallo Go-Forum,
im Thread " Die mal-eben-draußen-Bahn" hatte ich auf Nachfragen hin das erste Streckenlayout für mein Projekt Gartenhaus vorgestellt.
Damals sah das so aus :

Nachdem einige Forumsmitglieder dahingehend Kritik geäußert hatten, dass ich ein paar K2-Kurven einbauen sollte, habe ich das Streckenlayout noch einmal überarbeitet:

Die Strecke ist jetzt von 19,36 (beide slots) auf 16,92 m (auch beide Slots) geschrumpft. Das bringt m.E. aber zwei Vorteile mit sich: 1. Die Platte hat jetzt, abgesehen von der L-Ecke mit 1,0m eine geringere Tiefe, so dass dort auf eine Greifhilfe verzichten werden kann.
2. Die geringere Tiefe erlaubt es mir, auf den zuvor vorgesehenen Hochklappmechanismus zu verzichten. Dies ist bei größerer Tiefe nötig, da ich das Gartenhaus auch als Werkstatt/Stauraum benutze.
Ich habe mir schon einiges an Schienenmaterial im Ebay-Sommerschnäppchenverkauf zugelegt, müsste mir aber aufgrund des geänderten Streckenlayouts einiges an K2-Schienen kaufen. Die Weichen fehlen in beiden Fällen.
Eigentlich habe ich aber noch eine große Entscheidungskrise: Wie ich schon einmal gepostet habe, habe ich meinen Weg zum Slotcarracing über Scalextric gefunden und bin erst auf Heiko's Sommerveranstaltung mit dem Go-Virus angesteckt worden. Mit dem vorhandenen Schienenmaterial (es fehlen lediglich 3 K1-Kurven) könnte ich folgendes Layout auf die Platte bringen:

Es hätte ganz klar den Vorteil, neben den Gos auch 32-er Fahrzeuge fahren zu können. Das Layout wäre aber m.E. etwas langweiliger und mit 15,9m auch kürzer. Zusätzlich wäre eine Boxengasse entweder ein sehr teures Projekt (Pitslot) oder es würde mit modifizierten digitalen Weichen ein realitätsfremdes Streckenlayout ergeben, da die zwei Boxenslots dann jeweils rechts und links abzweigen würden. So, ich hoffe , dass ich ein wenig Diskussionsstoff geliefert habe und dem ein oder anderen unter Euch noch eine Entscheidungshilfe einfällt.

Danke und schöne Grüße.
Markus

This post has been edited 2 times, last edit by "splits11" (Dec 23rd 2010, 8:54pm) with the following reason: Titel aktualisiert


indyslot

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2

Tuesday, September 1st 2009, 9:08pm

hi,

die bahn steht noch nich - aber das erweiterete gartenhaus schon fast.



fenster und tür sind drin - ganz schön viel platz für ne bahn.

grüsse
indy
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splits11

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3

Wednesday, September 2nd 2009, 10:07pm

Ich bin ein alter Mann!
Den ganzen Tag bin ich auf'm Dach rumgekrochen und nun kann ich mich nicht mehr bewegen.

@Heiko: Danke
PS: Dein Handy macht gute Fotos.

ciao
splits

indyslot

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4

Thursday, September 3rd 2009, 8:53pm

wow,

schon fast fertig.



das dach is dicht - von vorne noch ein paar kleine arbeiten.



nur innen drin sollte unbedingt mal aufgeräumt werden.

okay, alles lüge.



auf der rückseite zieht es noch ein wenig :D

ciao
indy
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Macbambi

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5

Saturday, September 5th 2009, 2:19am

Mit dem vorhandenen Schienenmaterial könnte ich folgendes Layout auf die Platte bringen:

Es hätte ganz klar den Vorteil, neben den Gos auch 32-er Fahrzeuge fahren zu können. Das Layout wäre aber m.E. etwas langweiliger und mit 15,9m auch kürzer. Zusätzlich wäre eine Boxengasse entweder ein sehr teures Projekt (Pitslot) oder es würde mit modifizierten digitalen Weichen ein realitätsfremdes Streckenlayout ergeben, da die zwei Boxenslots dann jeweils rechts und links abzweigen würden. So, ich hoffe , dass ich ein wenig Diskussionsstoff geliefert habe und dem ein oder anderen unter Euch noch eine Entscheidungshilfe einfällt.

Danke und schöne Grüße.
Markus


Hallo Markus,

erst mal Respekt, wie flott es bei Dir zur Sache geht.
Dagegen bewegt sich bei mir der Umbau im Schnecketempo.

Zu deiner Entscheidungsfindung.
Was meinst Du mit rechts und links abzweigen?

Dazu fallen mir gleich mehrere Ansätze ein.
1.
Warum muss es unbedingt eine richtige Boxengasse sein? Vor allem unter dem Aspekt, dass es richtig teuer wird.
Es würde doch auch reichen, wenn der Punkt zum Auftanken auf die Schienen gezeichnet wird.
Da Du wohl eh nur Analog fährstwürde das keine Probleme bereiten. Ich mach das auf meiner Bah auch so.

2.
Du könntest Dir die Boxengasse doch auch selbst bauen. Material von Carrera gibt es genug. So viel Arbeit ist das gar nicht.
Einen Dremel und eine Schiene um die Leerräume auszufüllen und ein wenig Zeit, das reicht meist schon.


3.
Die Option "Holz" funktioniert auch immer wieder recht gut. Wenn ich mich recht erinnere war es Topsurfer, der als erstes eine Sonderkurve aus Holz gebaut hatte. Ich hab mir mal eine Schikane aus Holz gefräst, die sehr schön zu fahren war. Da es auch stark magnetische Litze gibt, dürften auch die Goler nicht abfliegen.
Die Anschlüsse an die Plastikschienen sind auch einfacher als man denkt.
Die Antriebe lassen sich mit Märklin Stellwerken erledigen.

Gerade die Amerikaner bauen sehr viele Boxengassen (auch die Weichen) aus Holz. Unter oldslotracer.com findest Du sehr viele Beispielbilder.

Zudem kann man die Boxengasse dann wirklich optimal an die Gegebenheiten anpassen.

Eine Frage hab ich aber noch. Baust Du auch Randstreifen ein? Denn wenn Du schon 1:32 fahren möchtest, dann doch wohl mit Blei.
;)
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splits11

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Sunday, September 6th 2009, 3:00pm

Sorry,
aber Heiko hat die Bilder in einen nicht mehr ganz aktuellen Thread eingebaut, zumindest was das Streckenlayout anbetrifft.
Meine aktuellen Bahnpläne findest Du hier.
Wenn's nicht noch eine Bahn komplett in Holz wird (hab momentan ein interessantes Angebot vorliegen), dann wird es auf jeden Fall eine vierspurige scx compact.

Grüße
Markus

splits11

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7

Saturday, November 21st 2009, 7:47pm


nur innen drin sollte unbedingt mal aufgeräumt werden.


Zufrieden?


Ich hab das Frühlingswetter noch schnell genutzt, um das alte Pflaster, das unter dem Schrank lag, durch eine vernünftige Betonplatte zu ersetzen.

Draußen ist schon länger alles fertig. Die Mauer ist verputzt.


Jetzt kann es an den Innenausbau gehen. Das war auch bitter nötig, denn langsam geht mir die Luf(s)t aus.... :pfeifen:


Bis bald von dieser Baustelle
splits

splits11

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8

Monday, February 15th 2010, 7:28pm

Ich gebe es ja zu, mühsam ernährt sich das Eichhörnchen....


Damit die Go-Westler nicht mehr frieren müssen, hab' ich von Innen gedämmt.
Jetzt reicht der kleine Ofen im Hintergrund. Der ist allerdings auch ein Problem, das noch zu lösen gilt: Die Luft wird trotz Lüftung dermaßen feucht, dass sich an allen Eisenteilen Wassertropfen absetzen....

Bis demnächst auf dieser Baustelle.
splits

Macbambi

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9

Monday, February 15th 2010, 7:58pm

Der ist allerdings auch ein Problem, das noch zu lösen gilt: Die Luft wird trotz Lüftung dermaßen feucht, dass sich an allen Eisenteilen Wassertropfen absetzen....

Bis demnächst auf dieser Baustelle.
splits


Hi Markus,

Das liegt an der offenen Diffusion, also die Feuchte setzt sich auf dem Kälteübergang ab.
Die Spalten hast Du nicht verputzt, oder?

Wie wäre es mit einer Zwischensparrendämmung und darauf eine Dampfbremse bis runter auf den Sockel?

Darauf Rigips und fertig ist die Laube. ;)

Schnell gemacht und damit dürfte sich das mit der Feuchtigkeit auch erledigt haben.

Besonders teuer ist das auch nicht, aber dann hast Du wirklich Wohnathmosphäre.

Ansonsten: Fenster zu bis die Luft warm ist, Stoßlüften, damit die Feuchte heraus getragen wird.

Die Wände nicht kalt werden lassen, die schlucken sonst regelrecht das Wasser.

Gruß

Frank
.
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indyslot

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10

Tuesday, February 16th 2010, 4:09pm

hi,

ne dampfsperre is bestimmt ne gut idee - nur die muss sauber angebracht werden.

und sonst würd ich mir nich zu viele sorgen machen - die wetterbedingungen im moment sind halt extrem - und wärst du in den letzten tagen oft an der bahn gewesen?

bis denn
indy

ps: und spar nich am styropor - wenn alles einmal verkleidet is beißt du dir ins knie.
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splits11

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11

Tuesday, February 16th 2010, 7:29pm

Also m.E. ist eine Dampfsperre nicht die Lösung des Problems. Sie sorgt ja nur dafür , dass die Dämmung nicht durch Tauwasser feucht wird und dadurch ihre Wirkung verliert, was heisst, dass die innen auftretende hohe Luftfeuchtigkeit gebremst wird. Da ich mit Styropor dämme, wäre das eh nicht das Problem.
Ich muss erst einmal dafür sorgen, dass diese hohe Luftfeuchtigkeit erst gar nicht mehr auftritt, da es ansonsten bestimmt auch nicht gut für die Innenverkleidung aus Holz ist.
Ich glaube, dass Frank da schon die richtige Idee hatte. Allerdings habe ich da so meine Bedenken, den Gasofen bei geschlossenen Fenstern zu betreiben...
Die andere Frage ist, ob sich dieses Phänomen bei einer anderen Heizquelle wie z.B. einen Holzofen, auch einstellen würde....

Tschüssi
splits

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indyslot

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Tuesday, February 16th 2010, 7:42pm

hi,

ich mag dich an meine rohre im keller letzten sommer erinnern - das war alles nass - auch ohne heizing - nur sommer.

ciao
indy
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splits11

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13

Tuesday, February 16th 2010, 8:16pm

Stimmt. Das bedeutet, dass es wohl alleine am hohen Temperaturunterschied liegt...


Danke für die Tipps
Markus

Macbambi

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14

Tuesday, February 16th 2010, 9:40pm

Bevor ich meinen Dachboden von dem ganzen verschimmelten Dämmmaterial befreit hatte, hat mir ein Fachmann das Ganze über eine Stunde lang und breit mit 100 Fachbegriffen erklärt. Dabei rannte er die ganze Zeit mit verschiedenen Messgeräten durch meine Bude und hat mir mal eben 5 verschiedene Feuchtestellen im Haus gezeigt, die ich noch gar nicht kannte. Zwei davon waren schon mürbe.

Ich versuche das mal wiederzugeben:

1. Im Keller ist es im Sommer feuchter als im Winter. Daher gehört in einen genutzten Keller im Sommer auch ein Entfeuchter. Liegt natürlich am Temperaturunterschied.
Im Sommer habe ich 75 Prozent Luftfeuchte, im Winter 35. Doch das ist ein wenig komplizierter, das kann ich mit meinem beschränkten Detailwissen nicht so einfach wiedergeben. :rolleyes:

Zum Gartenhaus.
Die Dämmung sorgt dafür, dass die Kälte draußen bleibt.
Richtig.
Aber es ist wie mit einem dicken Pulli im Wind bei -2 Grad: Der wärmt kein Stück.
Sobald man über den Pulli eine Plastiktüte zieht, wärmt er plötzlich doch.

Wie kommt das?
Ganz einfach: Die Luft wird in der Wolle gehalten und wärm so.

Was hat das mit Deiner Hütte zu tun?
Du hast Styropor (ein leidlich guter Isolator) an die Innenwand befestigt.
Der Kältepunkt (der Punkt, an dem der ausgeatmete Wasserdampf zu Tropfen wird) sollte nun eigentlich nach außen wandern und die Innenseite der Isolation so warm sein, dass sich darauf kein Wasser ansammeln kann.
Denn an einer warmen Wand bildet sich kein Tauwasser.
Da Du aber keine Luftbremse eingebaut hast, funktioniert dieses Prinzip nicht. Du hast schlicht zu viele Kältebrücken.
Der Taupunkt wandert nach innen, der Raum wird feucht.

Wenn Du nun eine Schicht Dämmwolle (sehr hoher Dämmwert) auf das Styropor legst sieht die Sache schon anders aus.
Die Dämmwolle sollte so dick sein, wie Deine Sparren tief. Besser wäre es natürlich, den Styropor rauszunehmen und komplett durch Wolle zu ersetzen, aber das wäre bei der schon gemachten Arbeit wahrscheinlich zu viel verlangt. ;)

Also ein 5-10 cm dicke Schicht Dämmwolle, die gibt es für wirklich kleines Geld.
Das Zuschneiden ist schnell erledigt, sie hält praktisch von allein, da sie immer ein wenig gequetscht wird

Nun das Wichtigste: Die Dampfbremse.
Das ist auch nur eine dicke Plastikfolie, die 50qm Rolle für 15 bis 20 Euro.

Die spannst Du innen komplett von der Dachspitze angefangen bis zum Fußboden. Dort klebst Du die Folie luftdicht am Boden fest.
Ebenso verklebst Du die Folie am Fensterrahmen und am Türrahmen.
Auf die Sparren wird die Folie einfach nur getackert, darüber ein Streifen Spezialklebeband.

Wichtig!
Jedes noch so kleine Loch muss vermieden werden, bzw. Durchbrüche für Kabel usw. mit Spezialklebeband abgedichtet werden.
Sonst fühlt es sich so an wie auf dem Fahrrad im Winter, wenn eine kleine Öffnung den kalten Wind die Arme hochkriechen lässt.


Dadurch passiert folgendes:
Die warme Luft kann sich nicht mehr mit der kalten Luft vermischen.
Der Taupunkt wandert raus aus der Hütte.
Das Gartenhaus wird wohlig warm und benötigt nur noch 40 Prozent der üblichen Energie.

Nun noch einfache Paneele oder Rigips drüber und Du kannst einen Hotelbetrieb aufmachen.
:thumbsup:


Zum Gasbetrieb:
Die Teile haben seit 10 Jahren alle eine Sauerstoffmangelsicherung. Die sind gesetzlich vorgeschrieben so eingestellt, dass sie weit vor einem problematischen Stadium abschalten.

Da sind Kohleöfen oder gar Grills viel gefährlicher.
Jedes Jahr gibt es Tote, weil wieder so ein Schlauer die Restglut seines Grilsl zum Wärmen der Hütte benutzt hat und dann keinen Sauerstoff mehr bekam.
.
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This post has been edited 1 times, last edit by "Macbambi" (Feb 16th 2010, 9:45pm)


Necris

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15

Tuesday, February 16th 2010, 11:39pm

:thumbsup: :thumbsup:
Super Erklärung. Das hab sogar ich verstanden.
Und bei einem bevorstehenden Hauskauf bestimmt von nützen sein.
:thumbsup: :thumbsup:

indyslot

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16

Tuesday, February 16th 2010, 11:49pm

jepp frank,

so ähnlich hab ich das auch mal von nem baugutachter erklärt bekommen.

grüsse
indy
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Laguna

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17

Thursday, February 25th 2010, 7:34pm

Wie es aussieht, sind wir in ein Zeitloch gefallen. ;)

slotti

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18

Thursday, February 25th 2010, 11:21pm

Bevor ich meinen Dachboden von dem ganzen verschimmelten Dämmmaterial befreit hatte, hat mir ein Fachmann das Ganze über eine Stunde lang und breit mit 100 Fachbegriffen erklärt. Dabei rannte er die ganze Zeit mit verschiedenen Messgeräten durch meine Bude und hat mir mal eben 5 verschiedene Feuchtestellen im Haus gezeigt, die ich noch gar nicht kannte. Zwei davon waren schon mürbe.

Ich versuche das mal wiederzugeben:

1. Im Keller ist es im Sommer feuchter als im Winter. Daher gehört in einen genutzten Keller im Sommer auch ein Entfeuchter. Liegt natürlich am Temperaturunterschied.
Im Sommer habe ich 75 Prozent Luftfeuchte, im Winter 35. Doch das ist ein wenig komplizierter, das kann ich mit meinem beschränkten Detailwissen nicht so einfach wiedergeben. :rolleyes:

Zum Gartenhaus.
Die Dämmung sorgt dafür, dass die Kälte draußen bleibt.
Richtig.
Aber es ist wie mit einem dicken Pulli im Wind bei -2 Grad: Der wärmt kein Stück.
Sobald man über den Pulli eine Plastiktüte zieht, wärmt er plötzlich doch.

Wie kommt das?
Ganz einfach: Die Luft wird in der Wolle gehalten und wärm so.

Was hat das mit Deiner Hütte zu tun?
Du hast Styropor (ein leidlich guter Isolator) an die Innenwand befestigt.
Der Kältepunkt (der Punkt, an dem der ausgeatmete Wasserdampf zu Tropfen wird) sollte nun eigentlich nach außen wandern und die Innenseite der Isolation so warm sein, dass sich darauf kein Wasser ansammeln kann.
Denn an einer warmen Wand bildet sich kein Tauwasser.
Da Du aber keine Luftbremse eingebaut hast, funktioniert dieses Prinzip nicht. Du hast schlicht zu viele Kältebrücken.
Der Taupunkt wandert nach innen, der Raum wird feucht.

Wenn Du nun eine Schicht Dämmwolle (sehr hoher Dämmwert) auf das Styropor legst sieht die Sache schon anders aus.
Die Dämmwolle sollte so dick sein, wie Deine Sparren tief. Besser wäre es natürlich, den Styropor rauszunehmen und komplett durch Wolle zu ersetzen, aber das wäre bei der schon gemachten Arbeit wahrscheinlich zu viel verlangt. ;)

Also ein 5-10 cm dicke Schicht Dämmwolle, die gibt es für wirklich kleines Geld.
Das Zuschneiden ist schnell erledigt, sie hält praktisch von allein, da sie immer ein wenig gequetscht wird

Nun das Wichtigste: Die Dampfbremse.
Das ist auch nur eine dicke Plastikfolie, die 50qm Rolle für 15 bis 20 Euro.

Die spannst Du innen komplett von der Dachspitze angefangen bis zum Fußboden. Dort klebst Du die Folie luftdicht am Boden fest.
Ebenso verklebst Du die Folie am Fensterrahmen und am Türrahmen.
Auf die Sparren wird die Folie einfach nur getackert, darüber ein Streifen Spezialklebeband.

Wichtig!
Jedes noch so kleine Loch muss vermieden werden, bzw. Durchbrüche für Kabel usw. mit Spezialklebeband abgedichtet werden.
Sonst fühlt es sich so an wie auf dem Fahrrad im Winter, wenn eine kleine Öffnung den kalten Wind die Arme hochkriechen lässt.


Dadurch passiert folgendes:
Die warme Luft kann sich nicht mehr mit der kalten Luft vermischen.
Der Taupunkt wandert raus aus der Hütte.
Das Gartenhaus wird wohlig warm und benötigt nur noch 40 Prozent der üblichen Energie.

Nun noch einfache Paneele oder Rigips drüber und Du kannst einen Hotelbetrieb aufmachen.
:thumbsup:


Zum Gasbetrieb:
Die Teile haben seit 10 Jahren alle eine Sauerstoffmangelsicherung. Die sind gesetzlich vorgeschrieben so eingestellt, dass sie weit vor einem problematischen Stadium abschalten.

Da sind Kohleöfen oder gar Grills viel gefährlicher.
Jedes Jahr gibt es Tote, weil wieder so ein Schlauer die Restglut seines Grilsl zum Wärmen der Hütte benutzt hat und dann keinen Sauerstoff mehr bekam.

Gerade erst gelesen...aber ich sag mal haette ich nicht besser erklaeren koennen. Kannst bei mir anfangen wenn Du mal einen neuen Job brauchst. :D

Macbambi

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19

Monday, July 5th 2010, 4:03pm



1. Im Keller ist es im Sommer feuchter als im Winter. Daher gehört in einen genutzten Keller im Sommer auch ein Entfeuchter. Liegt natürlich am Temperaturunterschied.
Im Sommer habe ich 75 Prozent Luftfeuchte, im Winter 35.


Die letzten Tage kann ich den Behälter (2,9 Liter) ein Mal pro Tag leeren.

Wie schaut es bei den anderen Kellerkindern aus, auch so viel?
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Easyglider

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20

Monday, July 5th 2010, 5:37pm

Was ist denn das für ein Entfeuchter? Ein Elektrischer? Oder so einer mit Granulat?
Wir haben einen bzw. mehrere mit Granulat im Keller stehen, aber das, was da raus kommt, hält sich sehr in Grenzen .....

Derzeit haben wir 66% Luftfeuchtigkeit .................

Gruß,
Siggi

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